Geographie

Suchbegriff: Europa

Die europäische Chemieindustrie erlebt aufgrund des starken Wettbewerbsdrucks aus China, das seit Jahren seine Kapazitäten ausbaut, einen rasanten Niedergang. Die jüngsten Handelskonflikte und eine Flut chinesischer Chemieimporte haben die Situation verschärft und zu Umsatzrückgängen, Werksschließungen und dem Verlust Tausender Arbeitsplätze geführt. Die Konsolidierungsphase der Branche dauert an, sodass es für ein Engagement an der Börse noch zu früh ist.
Der Artikel befasst sich mit der dringenden Notwendigkeit von Regulierungsmaßnahmen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität im Bereich digitaler Vermögenswerte und hebt hervor, wie afrikanische Länder wie Kenia und Ghana mit umfassenden Regulierungsrahmen eine Vorreiterrolle einnehmen. Er betont, dass strenge AML- und CTF-Kontrollen für den Aufbau von Vertrauen und die Förderung nachhaltiger Innovationen im Bereich der digitalen Finanzen unerlässlich sind und keineswegs Wachstumshemmnisse darstellen.
AML Intelligence hat die Anmeldung für den Januar-Kurs „Certificate in Financial Crime Compliance (CFCC)” eröffnet. Die Tage der offenen Tür finden am 13. und 15. Januar statt. Der sechsmodulige Online-Kurs konzentriert sich auf praktische, szenariobasierte Fähigkeiten im Bereich der Bekämpfung von Geldwäsche und Finanzkriminalität. Als Dozent fungiert Rory Doyle von Fenergo. Der Artikel erwähnt auch positive regulatorische Entwicklungen, darunter die verbesserten AML-Maßnahmen in Montenegro und der Slowakei sowie den Anstieg des Aktienkurses der Swedbank nach Abschluss der Ermittlungen des US-Justizministeriums.
Europäische „Granola“-Aktien (GSK, Roche, ASML, Nestlé, Novartis, Novo Nordisk, L'Oréal, LVMH, AstraZeneca, SAP und Sanofi) haben seit Anfang 2024 um fast 20 Prozentpunkte schlechter abgeschnitten als der europäische Markt, was in erster Linie auf unternehmens- und branchenspezifische Schwierigkeiten zurückzuführen ist, während die US-Technologiegiganten weiterhin florieren.
Die Aktien von Sika fielen um 7,6 %, nachdem das Bauchemieunternehmen aufgrund der schwachen Umsatzentwicklung im vierten Quartal seine Gewinnprognose für 2025 gesenkt hatte. Das Unternehmen korrigierte seine EBITDA-Marge-Erwartung auf knapp über 19 % nach unten, und CEO Thomas Hasler gab einen vorsichtigen Ausblick, da er für das erste Halbjahr 2026 mit gedämpften Marktbedingungen rechnet. Die regionale Performance zeigte Herausforderungen in China und den USA, während EMEA besser als erwartet abschnitt.
Die UBS Investment Bank wurde zum Stabilisierungsmanager für die Emission einer unbefristeten Additional-Tier-1-Anleihe der Raiffeisen Bank International im Wert von 650 Millionen Euro ernannt. Der Stabilisierungszeitraum läuft vom 13. Januar bis zum 18. Februar 2026, wobei die UBS zur Stützung der Marktpreisbildung möglicherweise Überzuteilungen von bis zu 5 % vornehmen wird. Die Anleihen werden nicht in den Vereinigten Staaten angeboten und richten sich an qualifizierte Anleger in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums.
US-Präsident Donald Trump droht mit der Verhängung von Strafzöllen in Höhe von 25 % für alle Länder, die Handel mit dem Iran betreiben, und begründet dies mit den anhaltenden Protesten und Menschenrechtsbedenken. Die Ankündigung richtet sich gegen die 147 Handelspartner des Iran, darunter China, Deutschland, Indien und andere Nationen, wobei Öl das wichtigste Exportgut des Iran ist. Dieser Schritt stellt eine erhebliche wirtschaftliche Druckmaßnahme als Reaktion auf die innenpolitische Lage im Iran dar.
Komax-Finanzchef Christian Mäder verlässt den Kabelmaschinenhersteller Ende Juni, um eine Führungsposition im Finanzbereich eines größeren Schweizer Industriekonzerns zu übernehmen. Das Unternehmen wird umgehend mit der Suche nach einem Nachfolger beginnen. Die Analysten von Vontobel merken an, dass die Jahresziele für 2025 sicher erscheinen und keine strategischen Störungen durch den Führungswechsel zu erwarten sind.
Das Schweizer Bauchemieunternehmen Sika meldete für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatzrückgang von 4,8 % auf 11,20 Milliarden Franken, was in erster Linie auf negative Währungseffekte aufgrund des starken Schweizer Frankens (Auswirkung von 5,4 %) und die schwache Nachfrage auf dem chinesischen Baumarkt zurückzuführen ist. Das Unternehmen verzeichnete einen organischen Rückgang von 0,4 % und hat als Reaktion darauf Stellen abgebaut. Trotz der Herausforderungen hält Sika an einer erwarteten EBITDA-Marge von über 19 % ohne Einmalaufwendungen fest. Die vollständigen Ergebnisse und Vorschläge für die Wahl des Verwaltungsrats werden für Februar und März 2026 erwartet.
Liechtenstein hat sein erstes gedecktes Anleiheprogramm über das neu gegründete Liechtenstein Covered Bond Institute (LPBI) ins Leben gerufen, ein Joint Venture zwischen der LGT Group und der Liechtensteinischen Landesbank. Die Initiative, die durch das 2024 verabschiedete Covered Bond Act ermöglicht wurde, zielt darauf ab, die Stabilität des Finanzplatzes des Landes zu stärken, den Banken Diversifizierungsmöglichkeiten für die Refinanzierung zu bieten und attraktive Anlagemöglichkeiten zu schaffen. Das Programm, das sich an der erfolgreichen Tradition der gedeckten Schuldverschreibungen in der Schweiz orientiert, stellt eine bedeutende Entwicklung für den Kapitalmarkt Liechtensteins dar. Die ersten Anleihen sollen in den kommenden Monaten begeben werden.

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