Die EU erwägt „Buy European“-Regeln, um strategische Fertigungsbranchen wie Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energien, kohlenstoffarmen Stahl und Zement vor der chinesischen Konkurrenz zu schützen. Obwohl solche protektionistischen Maßnahmen Nachteile wie höhere Kosten und das Risiko von Handelsvergeltungsmaßnahmen mit sich bringen, könnten sie angesichts der industriellen Überkapazitäten Chinas und des schnelleren Dekarbonisierungstempos der EU notwendig sein. Die Regeln würden für das öffentliche Beschaffungswesen und subventionierte Waren gelten, wobei Frankreich bereits klimabezogene Subventionen einführt, die chinesische Importe effektiv ausschließen. Der Artikel plädiert für gezielte, evidenzbasierte Maßnahmen, die befreundete Handelspartner nicht benachteiligen, und betont gleichzeitig, dass Deregulierung und Marktintegration weiterhin höhere Priorität haben.