Kurz notiert

Aktuelles zum Marktgeschehen.

Die Deutsche Börse erzielte 2025 Rekordumsätze und -gewinne, steht jedoch vor erheblichen Herausforderungen, darunter ein Kursrückgang von 30 % seit Mai 2025, politischer Gegenwind für ihre ESG-Tochter ISS Stoxx in den USA und Wettbewerbsdruck durch KI in ihrem Datengeschäft. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 5,2 Milliarden Euro und einen Betriebsgewinn von 2,7 Milliarden Euro, doch die Besorgnis über die Disruption durch KI und den politischen Widerstand der USA gegen ESG-Standards belasten die Stimmung der Anleger.
Die Schweizerische Nationalbank hat sich für die Einführung strengerer Bankenregulierungen in der Schweiz ausgesprochen und damit einen Schritt in Richtung einer verstärkten Finanzaufsicht und strengeren Regulierungsstandards im Schweizer Bankensektor signalisiert.
Der Artikel befasst sich mit den gemischten Signalen auf dem US-Arbeitsmarkt und hebt hervor, dass trotz des über den Erwartungen liegenden Beschäftigungswachstums im Januar die allgemeine Beschäftigungslage weiterhin unsicher und unklar ist, was auf anhaltende Herausforderungen bei der Interpretation der Arbeitsmarktdaten hindeutet.
Die Richter des Obersten Gerichtshofs von South Carolina äußerten sich während der Berufungsverhandlung von Alex Murdaugh skeptisch und stellten die umfangreiche Verwendung von Beweisen für Finanzdelikte durch die Staatsanwaltschaft sowie den unzulässigen Einfluss der Gerichtsangestellten Becky Hill in Frage, die sich wegen Meineids schuldig bekannt hatte. Die Richter entscheiden derzeit, ob sie Murdaughs Verurteilung wegen Doppelmordes aufrechterhalten, eine neue Verhandlung anordnen oder den Fall zur weiteren Verhandlung zurückverweisen.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und der französische Präsident Emmanuel Macron forderten auf einem Industriegipfel in Antwerpen Wirtschaftsreformen in der EU. Merz sprach sich für eine umfassende Deregulierung aus, während Macron auf den Schutz vor unlauterem internationalem Wettbewerb durch „Made in Europe“-Quoten drängte. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zeigte sich offen für Quoten, Merz mahnte jedoch, diese sollten nur als „letztes Mittel” eingesetzt werden. Führende Vertreter der europäischen Industrie äußerten sich besorgt über die Wettbewerbsfähigkeit und forderten Regulierungsreformen, während Kritiker vor einer Schwächung des Umwelt- und Gesundheitsschutzes warnten.
Der Aktienkurs von Robinhood sank nach der Veröffentlichung des Geschäftsberichts für das vierte Quartal 2026, aus dem hervorging, dass sich der anhaltende Abschwung auf dem Kryptowährungsmarkt negativ auf die Einnahmen der Handelsplattform ausgewirkt hatte. Das Unternehmen verzeichnete während des sogenannten „Krypto-Winters” einen Rückgang der Krypto-Handelsaktivitäten, was bei den Anlegern zu Bedenken hinsichtlich der Umsatzentwicklung führte.
Der Artikel befasst sich mit einem deutlichen Anstieg der US-Zolleinnahmen um 300 % während der Wartezeit auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs und weist auf wichtige Entwicklungen in der Handelspolitik und bei der Erhebung staatlicher Einnahmen hin.
Eine Studie des Hypothekenmaklers Hüttig & Rompf zeigt, dass Eigenkapital für Immobilienkäufer zum entscheidenden Faktor geworden ist, was eine grundlegende Veränderung auf dem Immobilienmarkt seit der Zinswende 2022 bedeutet. Der Markt hat sich von einem Verkäufermarkt zu einem Markt gewandelt, auf dem nun Erschwinglichkeit, solides Eigenkapital und stabile Finanzierungsstrukturen für den Erwerb von Immobilien entscheidend sind.
Der ehemalige Commerzbank-Vorstandsvorsitzende Manfred Knof muss nach einem geheimen Treffen mit UniCredit-Vorstandsvorsitzendem Andrea Orcel im September 2024, das nur wenige Tage nach dem Erwerb einer 5-prozentigen Beteiligung an der Commerzbank durch UniCredit stattfand, mit einer möglichen Kürzung seines Bonus rechnen. Der Aufsichtsrat der Commerzbank stellte fest, dass Knof seine Pflichten verletzt hatte, indem er seine Kollegen nicht über das Treffen informierte, was zu erheblicher interner Unzufriedenheit führte. Während Schadenersatzforderungen aufgrund der Schwierigkeit, den Schaden zu quantifizieren, unwahrscheinlich sind, bleibt eine Kürzung des Bonus möglich. Der Vorfall trug zum vorzeitigen Ausscheiden von Knof bei und setzt den anhaltenden Übernahmekampf zwischen den Banken fort.
Die EU erwägt „Buy European“-Regeln, um strategische Fertigungsbranchen wie Elektrofahrzeuge, erneuerbare Energien, kohlenstoffarmen Stahl und Zement vor der chinesischen Konkurrenz zu schützen. Obwohl solche protektionistischen Maßnahmen Nachteile wie höhere Kosten und das Risiko von Handelsvergeltungsmaßnahmen mit sich bringen, könnten sie angesichts der industriellen Überkapazitäten Chinas und des schnelleren Dekarbonisierungstempos der EU notwendig sein. Die Regeln würden für das öffentliche Beschaffungswesen und subventionierte Waren gelten, wobei Frankreich bereits klimabezogene Subventionen einführt, die chinesische Importe effektiv ausschließen. Der Artikel plädiert für gezielte, evidenzbasierte Maßnahmen, die befreundete Handelspartner nicht benachteiligen, und betont gleichzeitig, dass Deregulierung und Marktintegration weiterhin höhere Priorität haben.

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