Bayer hat einen Vergleich in Höhe von 7,25 Milliarden US-Dollar geschlossen, um aktuelle und zukünftige Glyphosat-Klagen in den USA beizulegen, die aus der Übernahme von Monsanto im Jahr 2018 resultieren. Die Vereinbarung, die noch von einem Gericht in Missouri genehmigt werden muss, stellt für das Unternehmen einen wichtigen Meilenstein dar, um die jahrelange Rechtsunsicherheit zu beseitigen. Obwohl Bayer weiterhin behauptet, dass Glyphosat sicher ist, wird der Vergleich die Rückstellungen des Unternehmens auf 11,8 Milliarden Euro erhöhen. Die Nachricht ließ die Bayer-Aktie um 7 % steigen, da die Anleger die Beilegung des langwierigen Rechtsstreits begrüßten. Der Vergleich folgt auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, einen ähnlichen Glyphosat-Fall zu überprüfen, was den Verhandlungsprozess erleichterte.