Der Artikel argumentiert, dass eine Währungsintervention durch die japanischen Behörden aufgrund des fundamentalen Trilemmas der internationalen Wirtschaft wahrscheinlich nicht zu einer Umkehr der anhaltenden Schwäche des Yen führen wird. Eine Intervention könnte zwar vor den Wahlen in Japan im Februar für vorübergehende Stabilität sorgen, doch spiegelt die Schwäche des Yen tiefere Probleme wider, die mit der populistischen Finanzpolitik von Premierminister Takaichi zusammenhängen, darunter die Aussetzung der Verbrauchssteuer und Konjunkturausgaben, die die Inflation und die Sorgen um die Staatsverschuldung verschärfen könnten. Das Eingreifen des US-Finanzministeriums unterstreicht die allgemeinen Bedenken hinsichtlich der Handelsdefizite, doch eine nachhaltige Währungsaufwertung erfordert eher eine Auseinandersetzung mit den zugrunde liegenden wirtschaftlichen Fundamentaldaten als Marktinterventionen.