Geographie

Suchbegriff: Europa

Eine Studie von Allianz Global Investors zeigt, dass Unternehmen mit hohen Dividendenausschüttungen das Portfoliorisiko reduzieren und in turbulenten Marktphasen für Stabilität sorgen. Die Studie analysiert den Beitrag von Dividenden zur Gesamtrendite an den globalen Märkten. Dabei zeigt sich, dass in Europa 39 % der Gesamtrendite auf Dividenden entfallen, in Nordamerika 21 % und im asiatisch-pazifischen Raum 49 %. Portfolios mit hohen Dividenden weisen eine geringere Volatilität auf und können Portfolios mit niedrigen Dividenden übertreffen, insbesondere in Sektoren wie Versorger, Telekommunikation und Basiskonsumgüter.
Lindt & Sprüngli erzielte 2026 trotz eines Absatzrückgangs von 6,6 % ein organisches Wachstum von 12,4 %, das durch Preiserhöhungen von 19 % getrieben wurde. Die starke Preissetzungsmacht des Unternehmens und die Positionierung seiner Produkte als Geschenkartikel trugen dazu bei, die geringeren Absatzmengen auszugleichen. Das Jahr 2026 wird jedoch ein entscheidender Test dafür sein, inwieweit die Verbraucher bereit sind, weitere Preiserhöhungen für Lindor-Trüffel und andere Schokoladenprodukte zu akzeptieren.
Die Schweizer Kaufhauskette Globus streicht 48 von 150 Stellen in ihrer Zentrale in Zürich, da sie Funktionen wie Beschaffung und IT unter der Muttergesellschaft Central Group nach Mailand verlagert. Während die Filialen und die Logistik davon unberührt bleiben, sieht sich das Unternehmen mit anhaltenden finanziellen Herausforderungen konfrontiert, darunter Millionenverluste und erhebliche Schuldenverpflichtungen. Die strategische Führung bleibt in der Schweiz.
Sergio Ermotti, CEO von UBS, hat angedeutet, dass mit dem Abschluss der Integration der Credit Suisse Stellenabbau zu erwarten ist, was nach der großen Übernahme eine bedeutende Umstrukturierung im Schweizer Bankensektor bedeutet.
Die Preise für Rückversicherungen sind weltweit deutlich rückläufig, mit Rückgängen von bis zu 20 % in Europa und der Schweiz. Während dies Schweizer Erstversicherern wie Zurich und Helvetia durch günstigere Konditionen zugutekommt, sehen Rückversicherer wie Swiss Re sich mit düsteren Aussichten konfrontiert. Der zunehmende Wettbewerb durch Pensionsfonds und Private-Equity-Fonds, die Katastrophenanleihen einsetzen, erhöht den Druck auf die Branche, was durch die geringe Zahl schwerer Katastrophenereignisse noch verstärkt wird.
Pierer Mobility hat seinen Namen offiziell in Bajaj Mobility AG geändert, nachdem Bajaj eine Mehrheitsbeteiligung an dem Unternehmen erworben hat. Die Umfirmierung und die Verlegung des Firmensitzes von Wels nach Mattighofen wurden im Handelsregister eingetragen. Bajaj Mobility fungiert nun als Holdinggesellschaft für die KTM-Gruppe, zu der die Motorradmarken KTM, Husqvarna und GasGas gehören. Die Änderungen wurden auf einer außerordentlichen Hauptversammlung im November genehmigt und sind Teil einer umfassenderen Umstrukturierung, die einen Kredit in Höhe von 600 Millionen Euro vom indischen Mehrheitsaktionär umfasst.
Die Ergebnisse der Börsen-Challenge 2025 zeigen, dass sich defensive Anlagestrategien mit diversifizierten Fonds ausgezahlt haben, insbesondere Gold- und Schweizer Immobilienfonds, während die starke Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Schweizer Franken die Währungsabsicherung entscheidend für den Erfolg gemacht hat.
Die London Stock Exchange Group hat ein neues Tool zur Handelsüberwachung eingeführt, das Finanzinstituten dabei helfen soll, Marktmissbrauch und Finanzkriminalität aufzudecken. Der Service umfasst zwei spezialisierte Tools für die Einhaltung der MiFID-Vorschriften und die Überwachung des Devisenmarktes und entspricht damit dem Bedarf an effizienteren und kostengünstigeren Überwachungslösungen. Die Einführung ist eine Reaktion auf die steigenden regulatorischen Anforderungen und die Herausforderungen durch die Fragmentierung der Märkte.
Zentralbanker weltweit, darunter auch SNB-Präsident Martin Schlegel, haben eine Solidaritätserklärung abgegeben, in der sie Fed-Chef Jerome Powell angesichts des Drucks von Präsident Trump in Bezug auf die Zinspolitik unterstützen. Die Erklärung betont die Unabhängigkeit der Zentralbank als entscheidend für die wirtschaftliche Stabilität, während Powell politischem Druck und Untersuchungen ausgesetzt ist. Der Streit hat sich auf die Finanzmärkte ausgewirkt: Der Dollar hat an Wert verloren und Gold hat aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed Rekordhöhen erreicht.
Internationale Zentralbanker aus den wichtigsten Volkswirtschaften weltweit haben eine Erklärung veröffentlicht, in der sie ihre uneingeschränkte Solidarität mit dem Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, zum Ausdruck bringen und die entscheidende Bedeutung der Unabhängigkeit der Zentralbanken für die wirtschaftliche Stabilität betonen. In der Erklärung werden Powells Integrität und sein Engagement für den öffentlichen Dienst gelobt. Zu den Unterzeichnern gehören Führungskräfte der EZB, der Bank of England und zahlreicher anderer Zentralbanken weltweit.

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