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Suchbegriff: Europa

Schweizer Schweinezüchter sind geteilter Meinung über den Einsatz der CRISPR-Geneditierungstechnologie zur Erzeugung von Schweinen ohne Hoden, wodurch die Kastration überflüssig würde. Während einige darin eine Chance zur Verbesserung des Tierschutzes und zur Verringerung des Stresses für Ferkel sehen, lehnen andere die genetische Veränderung von Tieren ab. Die aktuellen Schweizer Vorschriften verbieten genetisch veränderte Tiere in der Landwirtschaft, allerdings gibt es Pläne, die Beschränkungen für Pflanzen zu lockern. Die Debatte spiegelt die allgemeinen Spannungen zwischen technologischer Innovation, Tierschutzbedenken und Verbraucherakzeptanz im Agrarsektor wider.
Schweizer Schweinezüchter sind geteilter Meinung über den Einsatz der CRISPR-Geneditierungstechnologie zur Erzeugung von Schweinen ohne Hoden, wodurch die Kastration überflüssig würde. Während einige Vorteile für das Tierwohl und eine Verringerung der Arbeitsbelastung für die Landwirte sehen, lehnen andere die genetische Veränderung von Tieren ab. In der Schweiz ist die genetische Veränderung derzeit nur zu Forschungszwecken erlaubt, wobei eine mögliche Lockerung für Pflanzen, nicht jedoch für Tiere in Aussicht steht. Die Debatte verdeutlicht die Spannungen zwischen Tierschutzbelangen und ethischen Überlegungen zur Gentechnik.
Der Vorstand der Europäischen Zentralbank steht vor bedeutenden personellen Veränderungen, beginnend mit der Neubesetzung des Amtes des Vizepräsidenten Luis de Guindos im Mai. Sechs Kandidaten haben sich für die Position beworben, darunter Martins Kazaks (Lettland), Mario Centeno (Portugal) und Olli Rehn (Finnland). Damit beginnt ein zweijähriger Prozess, in dessen Verlauf auch andere Schlüsselpositionen neu besetzt werden, darunter die des Chefökonomen Philip Lane und des Vorstandsmitglieds Isabel Schnabel. Der Artikel befasst sich auch mit potenziellen Kandidaten für die Nachfolge von EZB-Präsidentin Christine Lagarde, deren Amtszeit 2027 endet.
Der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten hat zugestimmt, den Glyphosat-Fall von Bayer zu überprüfen, was möglicherweise zu mehr Rechtssicherheit führen und Rechtsstreitigkeiten auf Bundesstaatsebene einschränken könnte. Die Aktie von Bayer stieg nach Bekanntgabe dieser Nachricht um 4 %, da das Unternehmen bestrebt ist, seine Rechtsstreitigkeiten bis Ende 2026 deutlich zu reduzieren. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht die Frage, ob Bundesgesetze die Anforderungen der Bundesstaaten hinsichtlich Krebswarnungen auf Glyphosatprodukten außer Kraft setzen.
Amazon Web Services baut im Rahmen einer Initiative zur Schaffung einer „europäischen souveränen Cloud“ neue Rechenzentren in Brandenburg, um die digitale Abhängigkeit Europas von den USA zu verringern. Das Projekt umfasst Investitionen in Höhe von 7,8 Milliarden Euro und zielt darauf ab, eine Cloud-Infrastruktur zu schaffen, die von Europäern unter europäischer Aufsicht betrieben wird. Experten erkennen zwar an, dass dies die digitale Souveränität verbessert, weisen jedoch darauf hin, dass eine vollständige Unabhängigkeit von den US-Technologiegiganten aufgrund ihrer technologischen und wirtschaftlichen Dominanz nach wie vor unrealistisch ist.
Das staatliche Energieunternehmen SOCAR aus Aserbaidschan hat mit der Lieferung von Erdgas nach Deutschland und Österreich über die Transadriatische Pipeline begonnen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für Europa in seinen Bemühungen, sich von russischen Gaslieferungen unabhängig zu machen. Das über 30 Milliarden Dollar teure Projekt „Südlicher Gaskorridor” versorgt nun 16 europäische Länder mit Gas und spielt eine Schlüsselrolle für die Energiesicherheit der EU, da der Block bis 2027 die Importe von russischem Gas auslaufen lassen will.
Die Inflation in Deutschland lag 2025 im Durchschnitt bei 2,2 % und entsprach damit dem Niveau von 2024, wobei die Energiepreise im Dezember um 1,8 % fielen, während Dienstleistungen um 3,5 % teurer wurden. Das Statistische Bundesamt meldete eine Preisstabilisierung, wobei die Inflation im November und Dezember bei 1,8 % lag – zum ersten Mal seit 2024 unter dem Zielwert der EZB. Ökonomen prognostizieren für 2026-2027 eine Inflationsrate von weiterhin 2,2-2,3 %, die durch Faktoren wie Mindestlohnerhöhungen und Preisanpassungen beim Deutschlandticket getrieben wird.
Deutschland hat sein Förderprogramm für Elektrofahrzeuge mit einer Finanzierung von 3,5 Milliarden US-Dollar bis 2029 wieder aufgenommen und damit die für 2023 geplante Streichung rückgängig gemacht. Das Programm bietet je nach Modell und Haushaltseinkommen Anreize zwischen 1.740 und 7.000 US-Dollar pro Fahrzeug und soll die angeschlagene Automobilbranche angesichts der Konkurrenz aus China und der Herausforderungen in der Lieferkette unterstützen. Die Regierung schätzt, dass mit diesen Mitteln in den nächsten drei bis vier Jahren etwa 800.000 Elektrofahrzeuge verkauft werden können. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass Deutschland erfolgreich bei der EU darauf hingewirkt hat, das Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 zu lockern, um Plug-in-Hybride und andere Technologien zuzulassen.
Der US-Stahlverarbeiter Worthington Steel hat ein Übernahmeangebot in Höhe von 2,1 Milliarden Euro für den deutschen Stahlhändler Klöckner & Co. abgegeben und bietet 11 Euro pro Aktie. Die Ankündigung ließ die Klöckner-Aktie auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren steigen. Der Deal wurde vom Großaktionär Friedhelm Loh genehmigt und wird von Analysten aufgrund des hohen operativen Synergiepotenzials als strategisch sinnvoll angesehen. Es sind keine Stellenstreichungen geplant, und die Transaktion soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 abgeschlossen werden, wobei Klöckner unabhängig bleiben, aber möglicherweise von der Frankfurter Börse genommen werden soll.
UBS übernimmt den Ansatz von Morgan Stanley zur Nachfolgeplanung, da CEO Sergio Ermotti sich auf seinen Rücktritt vorbereitet. Der Vorsitzende Colm Kelleher befürwortet einen geordneten internen Nachfolgeprozess, an dem vier potenzielle Kandidaten beteiligt sind. Der Übergang findet in einer für die Bank kritischen Phase statt, was trotz des strukturierten Ansatzes für den Führungswechsel auf mögliche Herausforderungen in der Zukunft hindeutet.
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