Geographie

Suchbegriff: Europa

Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbandes Wohnungswirtschaft und Wohnungsbau e. V. (GdW), spricht über den doppelten Strukturwandel, dem die Immobilienbranche gegenübersteht: KI-Automatisierung in der Immobilienverwaltung und industrielle Serienbauweisen. Er plädiert für eine Politik des bezahlbaren Wohnraums und Klimaschutzmaßnahmen und nennt innovative dänische Projekte zur Energieautarkie als Beispiele für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung.
Das Ranking des Swiss Private Banking Identity Index (SPBIx) 2026 zeigt Pictet als führende Marke im Schweizer Private Banking, gefolgt von Piguet Galland und Banque Heritage, die alle ihren Hauptsitz in der Westschweiz haben. Der Index verlagert den Fokus von Finanzkennzahlen auf Markenidentität und Marktaktivierung und bewertet 58 Schweizer Privatbanken hinsichtlich ihrer Zielsetzung, Werte und Konsistenz. Die Studie zeigt eine moderate Verbesserung der Branche mit steigenden Durchschnittswerten und stellt einen Zusammenhang zwischen einer starken Markenidentität und Wachstumskennzahlen fest, warnt jedoch davor, dass Korrelation nicht gleichbedeutend mit Kausalität ist.
Der Artikel untersucht, wie die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Vorsitzenden der US-Notenbank, Jay Powell, und der mögliche politische Einfluss der Trump-Regierung die Unabhängigkeit der Federal Reserve untergraben könnten, wodurch insbesondere der wichtige Swap-Mechanismus gefährdet wäre, der ausländischen Zentralbanken während globaler Finanzkrisen Dollar-Liquidität zur Verfügung stellt. Dies wirft Bedenken hinsichtlich der Politisierung von Finanzstabilisierungsinstrumenten und der globalen Auswirkungen einer verminderten Autonomie der Fed auf.
Die Europäische Union und Australien führen Verhandlungen über Lebensmittelimporte, während sie auf den Abschluss eines Handelsabkommens hinarbeiten. Der Artikel der Financial Times konzentriert sich neben den Handelsnachrichten vor allem auf Abonnementangebote für ihre digitalen und gedruckten Dienste.
Der deutsche Immobilienfondsanbieter Wertgrund hat die Rücknahmen und Neuanlagen seines Fonds „Wertgrund Wohnselect D” vorübergehend ausgesetzt, um die Abzüge der Anleger in geordneter Weise abzuwickeln. Die offene Immobilienfondsbranche in Deutschland mit einem Volumen von rund 100 Milliarden Euro verzeichnet seit Mitte 2024 erhebliche Abflüsse und hat rund 12 Milliarden Euro verloren. Mit dieser Maßnahme sollen die verbleibenden Anleger geschützt werden, während der Fonds eine Auslastung von 96 % mit stabilen Mieteinnahmen aufweist.
Behörden fungieren als stabilisierende Kraft auf dem schwierigen deutschen Büroimmobilienmarkt und mieten jährlich durchschnittlich 332.000 Quadratmeter in den sieben größten Bürostandorten. Die öffentliche Verwaltung macht 6 bis 14 % des gesamten Flächenumsatzes in Großstädten aus und ist für die größten Einzelvermietungen verantwortlich. Der Sektor hat seine Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen deutlich gesteigert, die seit 2020 von 42 % auf 59 % gestiegen ist, angetrieben durch Nachhaltigkeitsanforderungen, Klimaneutralitätsziele und die Notwendigkeit, qualifizierte Arbeitskräfte mit modernen Arbeitsplätzen anzuziehen.
Die deutsche Baufinanzierung erreichte im Dezember 2025 einen Mehrjahreshochstand mit durchschnittlichen Darlehensbeträgen von 282.829 Euro, angetrieben durch steigende Immobilienpreise und eine erhöhte Nachfrage nach KfW-Darlehen infolge von Programmverbesserungen und angepassten Energieeffizienzanforderungen.
Die russische Zentralbank schlägt umfassende neue Vorschriften vor, nach denen Geschäftsbanken detaillierte Informationen über Kryptowährungstransaktionen, einschließlich NFTs und tokenisierten Vermögenswerten, melden müssen. Die Vorschrift umfasst Angaben zu Absender/Empfänger, Transaktionsmethoden, Zwischenhändlern, Gebühren und Finanzierungsquellen. Dies stellt eine erhebliche Erweiterung der Finanzüberwachungsmöglichkeiten Russlands dar und steht im Einklang mit den globalen Regulierungstrends, obwohl die Umsetzung für die Banken technische Herausforderungen mit sich bringt.
Die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, stattete Kiew einen Überraschungsbesuch ab, traf sich mit ukrainischen Regierungsvertretern, darunter Präsident Selenskyj, und kündigte an, dass sie in den kommenden Wochen ein Kreditprogramm in Höhe von 8,1 Milliarden US-Dollar dem IWF-Vorstand zur Genehmigung vorlegen werde, wodurch zusätzliche Mittel für das vom Krieg zerrüttete Land freigesetzt werden könnten.
Der Chefökonom der EZB, Philip Lane, erklärte, dass die Europäische Zentralbank in naher Zukunft keine Zinsänderungen diskutieren werde. Er zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich des aktuellen Zinsniveaus und geht davon aus, dass sich die Inflation in der Eurozone bei 2 % stabilisieren wird. Allerdings wies er auf potenzielle Risiken aufgrund der Entwicklungen in den USA hin, darunter Änderungen in der Politik der Federal Reserve und politischer Druck auf deren Vorsitzenden Jerome Powell seitens der Trump-Regierung. Der Artikel hebt auch die Betonung der Unabhängigkeit der Zentralbank und der fortgesetzten Zusammenarbeit mit der Fed durch den Vizepräsidenten der EZB, de Guindos, hervor.
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