Währung

Suchbegriff: Brasilianischer Real

Die brasilianische Zentralbank plant, im Zeitraum 2026–2027 die Einlagensicherungsvorschriften im Rahmen des Kreditgarantiefonds (FGC) zu überprüfen. Dies ist Teil umfassenderer regulatorischer Prioritäten, darunter Maßnahmen zur Betrugsbekämpfung und Liquiditätsanforderungen. Die Verantwortlichen diskutierten die Lehren aus den betrugsbedingten Liquidationen der Banco Master und der Will Bank und betonten dabei die Bedeutung institutioneller Zusammenarbeit und Transparenz.
Brasilianische Fintech-Unternehmen stehen 2026 vor erheblichen Herausforderungen aufgrund neuer Vorschriften der Zentralbank, die die Mindestkapitalanforderungen erhöhen, die Betriebskosten durch strengere Compliance- und Governance-Standards verteuern und höhere Steuern vorsehen. Es wird eine Marktkonsolidierung erwartet, da kleinere Fintech-Unternehmen Schwierigkeiten haben, die neuen Anforderungen zu erfüllen, was möglicherweise zu Lizenzverkäufen und Fusionen führen wird. Trotz der verschärften Regulierung gibt es Chancen durch Banking-as-a-Service-Modelle, den Einsatz von KI zur Effizienzsteigerung und den großen, finanziell integrativen Markt Brasiliens.
Petrobras und sein Logistikzweig Transpetro haben Verträge im Wert von 520 Millionen US-Dollar unterzeichnet, um im Rahmen des brasilianischen Mar-Aberto-Programms eine Flotte von Gastankern, Lastkähnen und Schubbooten zu bauen. Die Investition wird die LPG-Transportkapazität verdreifachen, die Abhängigkeit von gecharterten Schiffen verringern und die brasilianische Schiffbauindustrie ankurbeln. Die neuen Schiffe werden energieeffizienter und umweltfreundlicher sein und damit die Ziele des Landes in Bezug auf die industrielle Wiederbelebung und logistische Autonomie unterstützen.
Die brasilianische Zentralbank hat nach Ermittlungen wegen der Verwicklung der CBSF Distribuidora in illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit der Banco Master die Liquidation des Unternehmens angeordnet. Das Unternehmen soll betrügerische Transaktionen ermöglicht und Fondsanteile überbewertet haben. Präsident Lula forderte bei einem hochrangigen Treffen ein hartes Vorgehen gegen Korruption, während Gründer João Carlos Mansur mit eingefrorenen Vermögenswerten und Haftungsansprüchen konfrontiert ist. Der Fall betrifft verdächtige Kredite in Höhe von 11,5 Milliarden Real und Verbindungen zum organisierten Verbrechen im Rahmen der Operation „Hidden Carbon”.
Der ehemalige Beamte der brasilianischen Zentralbank Tony Volpon kündigte BRD an, eine an den brasilianischen Real gekoppelte Stablecoin mit Gewinnbeteiligung, die Zinsen aus Staatsanleihe-Reserven an die Inhaber ausschüttet. Das Produkt richtet sich an institutionelle Anleger, die über digitale Token in den hochverzinslichen brasilianischen Anleihemarkt (15 % Selic-Zinssatz) investieren möchten. Die Ankündigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Brasilien neue Krypto-Vorschriften einführt, die Stablecoins als Devisengeschäfte klassifizieren, wobei der Markt im ersten Halbjahr 2025 ein Transaktionsvolumen von 42,8 Milliarden US-Dollar erreichen wird. BRD tritt in einen Wettbewerbsmarkt mit bestehenden Akteuren wie Crowns BRLV und Transferos BRZ ein.
Der Newsletter von Demarest vom November 2025 bietet einen umfassenden Überblick über die jüngsten regulatorischen Entwicklungen im brasilianischen Finanzsektor, wobei der Schwerpunkt auf neuen Vorschriften der Zentralbank und des Nationalen Währungsrats liegt, die Bankdienstleistungen, Fintech-Geschäfte, digitale Vermögenswerte, Zahlungssysteme und Anbieter von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte betreffen. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen die Einstufung von Stablecoins als Devisentransaktionen, die der IOF-Steuer unterliegen, die umfassende Regulierung von Dienstleistungen im Bereich virtueller Vermögenswerte, neue Kapitalanforderungen für Finanzinstitute, die Modernisierung von Handelsakzeptanzwechseln durch Digitalisierung sowie Entscheidungen zum Verbraucherschutz und zur Haftung von Banken. Der Newsletter beleuchtet die laufende Modernisierung des brasilianischen Finanzsystems und betont dabei die operative Sicherheit und die Einhaltung regulatorischer Vorschriften.
Marc Murtra, Executive Chairman von Telefónica, traf sich mit dem brasilianischen Präsidenten Lula da Silva, um das Engagement des Unternehmens für die digitale Transformation und die nachhaltige Entwicklung Brasiliens zu bekräftigen. Bei dem Treffen wurden die bedeutenden Investitionen von Telefónica in Brasilien hervorgehoben, die sich seit 1998 auf 560 Milliarden Reais belaufen und das Unternehmen zum größten europäischen Investor in Brasilien machen. Vivo, die brasilianische Tochtergesellschaft von Telefónica, bedient mehr als 116 Millionen Kunden und ist Marktführer im Bereich der Glasfaseranschlüsse, was im Vorfeld der COP30 für eine starke ESG-Praxis spricht.
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