Währung

Suchbegriff: Euro

Nach einem schweren Einbruch in eine Sparkassenfiliale in Gelsenkirchen, bei dem Einbrecher über 100 Millionen Euro aus Schließfächern gestohlen haben, reichen Kunden Klagen gegen die Bank ein. Die rechtliche Analyse untersucht, ob die Bank ihren Verpflichtungen zur „Tresorstandard-Sicherheit” nachgekommen ist, die Haftungsbeschränkungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Beweislast für Kunden, die Schadenersatzansprüche geltend machen. Der Artikel behandelt auch Versicherungsoptionen und mögliche Auswirkungen auf illegal gelagerte Vermögenswerte.
Die SAP-Aktie brach um bis zu 16 % ein, nachdem der Software-Riese die Anleger mit einem schwächer als erwarteten Wachstum im Cloud-Geschäft und einem zurückhaltenden Ausblick für 2026 enttäuscht hatte. Trotz eines allgemeinen Wachstums und einer Verbesserung der Rentabilität gelang es dem Unternehmen nicht, genügend Cloud-Software-Verträge abzuschließen, wodurch die Aktie ein Zweijahrestief erreichte. Der Rückgang hatte auch erhebliche Auswirkungen auf den deutschen DAX-Index, wobei SAP zwei Drittel der Verluste ausmachte. CEO Christian Klein ist weiterhin zuversichtlich, was die Positionierung von SAP für das Wachstum im Bereich Business-KI angeht, räumte jedoch ein, dass der aktuelle Aktienkurs „nicht schön” sei.
Die Schweizer Märkte stehen trotz gemischter Signale aus den USA vor einem positiven Start, wobei der SMI voraussichtlich um 0,11 % zulegen wird. US-Technologieaktien standen unter Verkaufsdruck, angeführt von einem Rückgang von 10 % bei Microsoft, während die asiatischen Märkte uneinheitlich tendierten und der japanische Nikkei um 0,3 % nachgab. Bitcoin setzte seinen Rückgang fort, die Ölpreise fielen aufgrund geopolitischer Bedenken, und an den Devisenmärkten zeigte sich der Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen stark.
Die Schweizer Märkte eröffneten höher, wobei der SMI vorbörslich um 0,11 % zulegte, unterstützt durch positive Quartalsergebnisse von Apple. Mehrere Schweizer Aktien erhielten neue Ratings und Kurszielanpassungen, wobei ABB bullische Upgrades erhielt, während die enttäuschenden Gewinne von Microsoft die US-Technologieaktien belasteten und einen Rückgang von 10 % verursachten. Bitcoin setzte seinen Abwärtstrend fort und erreichte mit rund 82.800 USD ein Zweimonatstief. Die asiatischen Märkte zeigten eine gemischte Performance, wobei die japanischen Märkte von Gewinnmitnahmen bei Technologieaktien beeinflusst wurden. Der Dollar legte angesichts der Hoffnung auf eine Vermeidung eines Shutdowns der US-Regierung zu, während die Ölpreise aufgrund geopolitischer Bedenken nachgaben.
Die deutsche Staatsanwaltschaft strebt die Beschlagnahmung von Immobilien im Wert von 35 Millionen Euro an, die dem ehemaligen libanesischen Zentralbankgouverneur Riad Salameh gehören. Sie wirft ihm vor, durch Geldwäsche mehr als 330 Millionen Dollar veruntreut zu haben. Die Ermittlungen erfolgen in Zusammenarbeit mit französischen und luxemburgischen Behörden und konzentrieren sich auf Gelder, die angeblich über ein komplexes internationales Netzwerk, darunter auch Schweizer Bankkonten, bewegt wurden. Der Fall ist Teil umfassenderer Ermittlungen zum finanziellen Zusammenbruch des Libanon, der von der Weltbank als eine der schlimmsten Wirtschaftskrisen seit Mitte des 19. Jahrhunderts bezeichnet wird.
Die Private-Equity-Gesellschaft CVC baut ihre Infrastrukturinvestitionen in Deutschland über ihren Geschäftsbereich CVC DIF deutlich aus und strebt jährliche Investitionen in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro an. Das Unternehmen hat sein deutsches Führungsteam umstrukturiert und plant, sich auf Sektoren wie erneuerbare Energien, den Ausbau des Glasfasernetzes und kommunale Versorgungsunternehmen zu konzentrieren. CVC schließt sich anderen großen Finanzinvestoren wie KKR und Blackstone an, die sich auf die deutsche Infrastruktur konzentrieren, und verweist dabei auf eine erhebliche Investitionslücke, die nicht allein durch staatliche Mittel geschlossen werden kann. Der Artikel hebt das Potenzial für verstärkte öffentlich-private Partnerschaften und die positive Marktstimmung gegenüber deutschen Infrastrukturinvestitionen hervor.
Der DAX-Index gab um rund 1 % nach, da die SAP-Aktie nach enttäuschenden Quartalsergebnissen, die ein schwächeres Wachstum im Cloud-Bereich zeigten, um über 13 % einbrach. Andere europäische Aktien wie die der Deutschen Bank und Nokia gaben trotz gemischter Gewinnmeldungen ebenfalls nach. Die US-Notenbank hielt die Zinsen unverändert und sorgte damit für wenig Impulse am Markt. Gold erreichte angesichts der Zinspause einen neuen Höchststand von über 5.500 USD pro Unze. Verschiedene Unternehmen, darunter Apple, Mastercard und Caterpillar, werden im Laufe des Tages ihre Geschäftszahlen veröffentlichen.
Die EU gibt gemeinsame Eurobonds heraus, um die Unterstützung für die Ukraine zu finanzieren, was möglicherweise einen Wandel hin zu einer Schuldenunion bedeutet. Die Finanzmärkte begrüßen diese Anleihen als Alternative zu Investitionen in US-Dollar und Gold. Deutschland hat seine Schuldenbremse für Investitionen gelockert, und die EU könnte diesen Ansatz auf die Finanzierung von Verteidigung und Innovation ausweiten. Dieser Schritt stellt eine bedeutende Entwicklung für die finanzielle Integration und die geopolitische Positionierung der EU dar.
Die Deutsche Bank und ihr Vermögensverwalter DWS erwägen den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an Frankfurter Leben, einem Lebensversicherungskonsolidierer, der von Fosun International kontrolliert wird und über ein Portfolio von 13 Milliarden Euro verfügt. Dieser Schritt könnte die Rückkehr der Deutschen Bank in den Lebensversicherungssektor nach ihrem Ausstieg vor einem Jahrzehnt bedeuten und Frankfurter Leben möglicherweise in die Lage versetzen, Akquisitionen zu tätigen und das Versicherungsgeschäft wieder aufzunehmen. Der Artikel verweist auf damit verbundene Marktchancen, darunter den Verkauf des deutschen Portfolios von Zurich Insurance, weist jedoch darauf hin, dass die Gespräche noch andauern und eine Einigung noch nicht sicher ist.
Der Artikel untersucht, warum viele Anleger mit ETFs Geld verlieren, obwohl diese als kostengünstige Anlageinstrumente beliebt sind. Experten heben häufige Fehler hervor, darunter eine schlechte ETF-Auswahl, Versuche, den richtigen Zeitpunkt für den Markteinstieg zu finden, und emotionales Handeln. Der Artikel empfiehlt eine breite Diversifizierung, die Vermeidung zu spezifischer thematischer ETFs und eine langfristige Perspektive von mindestens 10 Jahren für aktienbasierte ETFs. Experten betonen, dass erfolgreiches Investieren in ETFs ein Minimum an Handelsaktivitäten und emotionale Distanz zu Marktschwankungen erfordert.

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