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Suchbegriff: R+V Versicherung

Experten sagen voraus, dass 2026 ein bedeutendes Jahr für Fusionen und Übernahmen in der Versicherungsbranche sein wird, insbesondere in Deutschland, wo der Markt nach wie vor stark fragmentiert ist. Lebensversicherer stehen aufgrund ihrer Zinssensitivität und der hohen Kosten für die Einhaltung regulatorischer Vorschriften, IT und Digitalisierung unter Konsolidierungsdruck. Mehrere größere Transaktionen sind bereits im Gespräch, darunter das Interesse von Zurich an Beazley, die potenzielle Investition der Deutschen Bank in Frankfurter Leben und verschiedene Verkäufe von Run-off-Portfolios. Der Trend geht in Richtung einer Europäisierung der Lebensversicherungsbestände und einer Zunahme grenzüberschreitender Transaktionen.
Die Deutsche Bank und ihr Vermögensverwalter DWS erwägen den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an Frankfurter Leben, einem Lebensversicherungskonsolidierer, der von Fosun International kontrolliert wird und über ein Portfolio von 13 Milliarden Euro verfügt. Dieser Schritt könnte die Rückkehr der Deutschen Bank in den Lebensversicherungssektor nach ihrem Ausstieg vor einem Jahrzehnt bedeuten und Frankfurter Leben möglicherweise in die Lage versetzen, Akquisitionen zu tätigen und das Versicherungsgeschäft wieder aufzunehmen. Der Artikel verweist auf damit verbundene Marktchancen, darunter den Verkauf des deutschen Portfolios von Zurich Insurance, weist jedoch darauf hin, dass die Gespräche noch andauern und eine Einigung noch nicht sicher ist.
Nach einem schweren Einbruch in die Schließfächer der Sparkasse Gelsenkirchen, bei dem die Täter aus rund 3.100 Fächern Wertgegenstände im Wert von möglicherweise über 100 Millionen Euro entwendeten, melden deutsche Versicherer einen dramatischen Anstieg der Nachfrage nach individuellen Schließfachversicherungen. Der Vorfall hat Bankkunden im ganzen Land alarmiert, sodass Versicherer wie die Ergo Group einen siebenfachen Anstieg der Versicherungsanträge gegenüber dem monatlichen Durchschnitt verzeichnen. Während die Standard-Bankversicherung in der Regel nur bis zu 10.300 Euro abdeckt, haben viele Kunden deutlich höherwertige Vermögenswerte hinterlegt. Anwälte gehen davon aus, dass die Sparkasse für unzureichende Sicherheitsvorkehrungen haftbar gemacht werden könnte, und die Polizei vermutet, dass Insider an dem ausgeklügelten Verbrechen beteiligt waren, bei dem durch eine angrenzende Parkgarage in den Tresorraum gebohrt wurde.

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