Land

Suchbegriff: China

Die Schweizer und US-Aktienmärkte schlossen mit Verlusten, da geopolitische Spannungen und die Vorsicht der Anleger den Handel dominierten. Der SMI fiel um 0,61 %, wobei Holcim nach einer Herabstufung durch Goldman Sachs die schlechteste Performance verzeichnete, während Swisscom zulegte. Die Silberpreise erreichten aufgrund der Nachfrage nach sicheren Anlagen Rekordhöhen von über 100 USD/Unze. Die Wall Street stand unter Druck aufgrund der enttäuschenden Aussichten von Intel und der Unsicherheit hinsichtlich der Politik der Fed. An den Devisenmärkten schwächte sich der Dollar ab, während der Schweizer Franken stark blieb, was die anhaltende Unsicherheit an den Märkten trotz einer vorübergehenden Entspannung der geopolitischen Lage in Grönland widerspiegelte.
Das Zollabkommen zwischen Taiwan und den USA soll die Geschäftsbeziehungen stärken und neue Möglichkeiten für die Lieferkette der taiwanesischen Technologiebranche eröffnen. Experten sagen, dass das Abkommen Taiwan dabei helfen wird, seine Industrien zu diversifizieren und den Unternehmen die dringend benötigte Sicherheit zu geben. Das Abkommen wurde als „solider” Pakt beschrieben, der unter schwierigen Umständen erzielt wurde, wobei trotz der anhaltenden regionalen Spannungen mit China positive wirtschaftliche Aussichten für Taiwan prognostiziert werden.
Die globalen Aktienmärkte zeigten eine gemischte Performance, wobei die Schweizer Märkte nachgaben und die Wall Street uneinheitlich eröffnete. Der Silberpreis stieg aufgrund geopolitischer Spannungen und der Nachfrage nach sicheren Anlagen erstmals über 100 US-Dollar pro Unze. Die Intel-Aktie brach nach einer enttäuschenden Gewinnprognose aufgrund von Lieferengpässen um fast 14 % ein, während Nvidia von der chinesischen Zulassung für seine KI-Chips profitierte. Der US-Dollar schwächte sich angesichts der Handelsspannungen ab, während der Schweizer Franken seine Stärke behielt. Trotz vorübergehender Lösungen in den Konflikten in Grönland und der Ukraine blieben die Märkte aufgrund der Besorgnis über die politische Volatilität der Trump-Regierung vorsichtig.
Die japanischen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der von Präsident Donald Trump verhängten Zölle zum ersten Mal seit fünf Jahren zurück, was sich negativ auf den Automobilsektor auswirkte, obwohl die Gesamtexporte stiegen, da die Halbleiterlieferungen den Rückgang ausgleichen konnten.
Die südkoreanische Wirtschaft schrumpfte im vierten Quartal 2025 um 0,3 % und blieb damit hinter der mittleren Prognose von 0,1 % Wachstum zurück, was auf einen Rückgang der Bautätigkeit und der Exporte zurückzuführen ist. Der Rückgang bedeutet eine negative Wirtschaftsleistung für das letzte Quartal 2025.
Deutsche Automobilaktien, insbesondere Volkswagen, führten die Markterholung an, nachdem Trump seine drohenden Zölle gegen europäische Länder zurückgenommen hatte. Der DAX-Index stieg um 1,2 %, da Automobilaktien um bis zu 5,5 % zulegten, wobei Volkswagen sowohl von der Rücknahme der Zölle als auch von einem unerwartet starken Mittelzufluss von 6 Mrd. Euro im Jahr 2025 profitierte. Obwohl die deutsche Automobilindustrie mit sinkenden Gewinnen und dem Übergang zur Elektromobilität vor Herausforderungen steht, stellen Experten fest, dass der Sektor „große Probleme, aber keine Krise” hat, da die Unternehmen weiterhin profitabel sind und Dividenden ausschütten.
Die US-Raffinerien Valero und Phillips 66 haben venezolanisches Rohöl mit einem erheblichen Preisnachlass von 8,50 bis 9,50 US-Dollar pro Barrel unter dem Brent-Preis gekauft, nachdem Präsident Maduro gestürzt worden war und neue US-Lizenzvereinbarungen getroffen worden waren. Die Handelsunternehmen Vitol und Trafigura erhielten Sonderlizenzen für den Vertrieb von venezolanischem Öl, wobei die ersten Verkäufe schätzungsweise 500 Millionen US-Dollar einbringen werden. Die Preisnachlässe spiegeln das schwache anfängliche Interesse wider, obwohl Venezuela nach der Lockerung der Sanktionen auf die internationalen Ölmärkte zurückgekehrt ist.
Daniel Hartmann, Chefökonom bei Bantleon, identifiziert den Schweizer Franken und Gold als die einzigen verbleibenden sicheren Häfen inmitten der Marktturbulenzen, die durch die Grönland-Krise und Trumps Politik verursacht wurden. Während traditionelle sichere Anlagen wie US-Staatsanleihen und der Dollar das Vertrauen der Anleger verlieren, erwartet Hartmann eine wirtschaftliche Erholung in Europa, insbesondere in Deutschland, die 2026 zu einer Outperformance europäischer Aktien führen wird. Er rechnet mit moderaten Renditeanstiegen und möglichen Zinserhöhungen durch die EZB, während der Aufwärtstrend des Schweizer Frankens trotz kurzfristiger Belastungen voraussichtlich anhalten wird.
Das Weltwirtschaftsforum 2026 in Davos endete mit einem Schwerpunkt auf Dialog und internationaler Zusammenarbeit. Zu den wichtigsten Themen gehörten die Unterstützung der Ukraine, US-Handelsabkommen und Rückblicke auf historische Momente des WEF von 1988 bis heute. Der Artikel behandelt wichtige Reden, geopolitische Diskussionen und die Rolle des Forums in der globalen Diplomatie im Laufe seiner Geschichte.
China importierte im Dezember 2025 laut offiziellen Zollangaben eine Rekordmenge an Flüssigerdgas aus Russland, die 1,9 Millionen Tonnen erreichte. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg gegenüber den Vormonaten und mehr als dem Doppelten der Schiffsverfolgungsschätzungen. Der Anstieg ist auf die Gasnachfrage im Winter, mögliche Unstimmigkeiten bei der Zollabfertigung und den Schattenhandel mit sanktionierten russischen LNG-Mengen zurückzuführen. Russland exportiert weiterhin sanktioniertes LNG mit eisgängigen Tankern aus den Anlagen Arctic LNG 2 und Portovaya LNG, trotz der Sanktionen der USA, der EU und Großbritanniens gegen seinen Energiesektor.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.