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Suchbegriff: Frankreich

Sika meldete für 2025 einen Umsatzrückgang von 4,8 % auf 11,2 Mrd. CHF, was in erster Linie auf den starken Schweizer Franken (negativer Währungseffekt von 5,4 %) und die schwache Nachfrage in China zurückzuführen ist. Das Unternehmen verzeichnete einen organischen Rückgang von 0,4 % und seine Aktie fiel um 8 % auf ein Mehrjahrestief. Sika hat Kostensenkungsmaßnahmen einschließlich Stellenabbau umgesetzt und rechnet damit, dass die schwierigen Marktbedingungen bis zur ersten Hälfte des Jahres 2026 anhalten werden, wobei die EBITDA-Marge für 2025 voraussichtlich leicht über 19 % liegen wird.
Die Aktien von Lindt & Sprüngli gaben um 0,4 % nach, obwohl das Unternehmen für 2025 starke Ergebnisse mit einem organischen Umsatzwachstum von 12,4 % vermeldete, das durch Preissteigerungen von 19 % getrieben wurde, welche den Rückgang der Absatzmengen ausglichen. Analysten loben die Marktresilienz und Preissetzungsmacht des Unternehmens, warnen jedoch vor Mengenrisiken aufgrund erheblicher Preiserhöhungen. Das Unternehmen bestätigte seine langfristigen Wachstums- und Margenziele, wobei Analysten trotz anhaltender Kakaokosten eine gute Positionierung für 2026 sehen, obwohl sich die Kakaopreise für die Aussichten für 2027 deutlich verbessert haben.
Drei Schweizer Unternehmen – Roche, Nestlé und Novartis – gehören zu den 100 wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt. Der Gesamtmarktwert der Top 100 erreichte einen Rekordwert von 54,4 Billionen US-Dollar, was einem Anstieg von 23 % gegenüber 2024 entspricht. Roche und Novartis verbesserten ihre Platzierungen, während Nestlé leicht zurückfiel. Die USA dominieren mit 60 Unternehmen in den Top 100, während die Schweiz sich den vierten Platz mit Deutschland und Frankreich teilt. Der KI-Boom trug erheblich zum Wachstum des Gesamtmarktwerts bei.
Die Credit Suisse wurde von einem Pariser Berufungsgericht dazu verurteilt, einer ehemaligen Mitarbeiterin 910.000 Euro Schadenersatz wegen Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Schwangerschaft zu zahlen, nachdem ihr nach Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft eine Beförderung verweigert worden war.
China und die Europäische Union haben eine Einigung über Maßnahmen zur Beilegung ihres Streits über chinesische Elektrofahrzeugimporte erzielt. Die EU hat Leitlinien für chinesische Elektrofahrzeughersteller zur Festlegung von Mindestimportpreisen veröffentlicht, um Bedenken hinsichtlich Subventionen auszuräumen. Die Vereinbarung zielt darauf ab, gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen und gleichzeitig chinesischen Marken die weitere Ausfuhr nach Europa zu ermöglichen. Prognosen zufolge könnten chinesische Automobilhersteller ihren Marktanteil in der EU bis 2030 auf 10 % verdoppeln.
China hat das Leitliniendokument der Europäischen Union zu Mindestpreisen für chinesische Elektrofahrzeuge begrüßt und sieht darin eine „sanfte Landung“ nach monatelangen Handelsspannungen aufgrund von EU-Zöllen zwischen 7,8 % und 35,3 % auf chinesische EV-Importe. Die EU-Leitlinien legen Kriterien für Preisverpflichtungsangebote fest, darunter Mindestimportpreise und Vertriebskanäle. China lobt die diplomatische Lösung im Rahmen der WTO-Konsultationen, die die Stabilität der globalen Automobil-Lieferkette gewährleistet.
Der Irak scheint eine bedeutende geopolitische Wende zurück zum westlichen Einfluss zu vollziehen, da US-Sanktionen russische Ölkonzerne wie Lukoil und Rosneft dazu zwingen, sich aus großen Ölprojekten zurückzuziehen. Chevron hat sich als führender Kandidat für die Übernahme des riesigen Ölfelds West Qurna 2 herauskristallisiert, was auf eine mögliche Neuausrichtung Bagdads weg von Russland, China und dem Iran hindeutet. Der Artikel beschreibt, wie koordinierte westliche Sanktionen und erneute Investitionen großer Ölkonzerne die Interessen des Irak an den Westen binden und dem seit Jahren wachsenden Einfluss Russlands und Chinas im Ölsektor des Landes entgegenwirken könnten.
Die polnische Wirtschaft verzeichnet ein starkes Wachstum von etwa 3 % pro Jahr, was im Gegensatz zur wirtschaftlichen Stagnation in Deutschland steht. Der Artikel untersucht die Erfolgsfaktoren Polens, darunter Digitalisierung, Unternehmergeist, EU-Fördermittel und wachsende Innovationsfähigkeit. Polen ist mittlerweile Deutschlands viertgrößter Exportmarkt, und Unternehmen wie WorkAI und Vigo Photonics sind Beispiele für den Wandel des Landes von einer „Werkbank” zu einem Innovationszentrum, auch wenn Herausforderungen wie hohe Verschuldung und eine alternde Bevölkerung weiterhin bestehen.
Die Schweizer Kinos verzeichneten 2025 einen Rückgang der Besucherzahlen um 8 % auf 9,8 Millionen, was auf die Konkurrenz durch Streaming-Dienste und weniger große internationale Filmstarts aufgrund von Streiks in Hollywood zurückzuführen ist. Während die Gesamtzahlen zurückgingen, erreichten Schweizer Filme ihren höchsten Marktanteil seit 2006, wobei einheimische Produktionen wie „Heldin” gut abschnitten. US-Produktionen dominierten die Top-Filme, wobei „Zootopia 2” und „Avatar: Fire and Ash” die Kinocharts anführten.
Die republikanischen Abgeordneten Tim Sheehy und August Pfluger haben den Trade Transparency Unit Strategy Act vorgelegt, um die Möglichkeiten der ICE bei der Bekämpfung internationaler Finanzkriminalität zu erweitern. Der Gesetzentwurf zielt darauf ab, den Informationsaustausch mit 17 Partnerländern zu verbessern, um geldwäscherische Praktiken im Handel aufzudecken. Die Gesetzgebung befasst sich mit dem in Regierungsberichten festgestellten Mangel an Ressourcen und Fachwissen. Befürworter argumentieren, dass sie die nationale Sicherheit gegenüber transnationalen kriminellen Organisationen verbessern wird.

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