Land

Suchbegriff: Switzerland

Der Schweizer Pharmazulieferer Lonza meldete für das Jahr 2025 starke Finanzergebnisse: Der Umsatz stieg um 19,2 % auf 6,53 Milliarden Schweizer Franken und der Nettogewinn um 50 % auf 909 Millionen Franken, was auf die Übernahme einer Produktionsstätte von Roche in Kalifornien zurückzuführen ist. Das Unternehmen kündigte außerdem eine Dividendenerhöhung und positive Wachstumsaussichten für 2026 an.
Der Schweizer Lebensmittelhersteller Orior meldete für 2025 einen vorläufigen Umsatz von 623 Millionen CHF, was einem Rückgang von 1,5 % entspricht, aber etwas besser ist als die Prognose des Unternehmens von -2 % bis -4 %. Die Umstrukturierung des Unternehmens ist noch im Gange, wobei noch wichtige Maßnahmen zum Schuldenabbau anstehen. Die geprüften Zahlen sollen am 25. März veröffentlicht werden.
Florian Teuteberg, CEO von Galaxus, spricht über das 25-jährige Jubiläum des Unternehmens, dessen Strategie für den deutschen Markt und geht auf den umstrittenen AfD-Werbespot ein, der in der Schweiz Kritik hervorgerufen hat. Dabei erläutert er auch die Gründe für die provokativen Werbekampagnen seines Unternehmens.
Aufgrund von mit Cereulid kontaminiertem Öl aus China kommt es weltweit zu einer Ausweitung der Rückrufaktion für Babymilch, was Eltern dazu veranlasst, sich über sichere Produkte zu informieren. Die Schweizer Unternehmen Migros, Holle und Hipp versichern, dass ihre Produkte nicht betroffen sind, während Danone keine klaren Antworten zur Produktsicherheit in der Schweiz gibt, was bei den Verbrauchern Besorgnis auslöst.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte mit minimalen Veränderungen eröffnen, da der SMI vorbörslich einen leichten Rückgang anzeigt. Gold setzt seine starke Rallye mit einem Jahresgewinn von 22 % fort und erreicht neue Rekordhöhen. Die asiatischen Märkte zeigen eine gemischte Performance, während die US-Märkte sektorspezifische Bewegungen verzeichneten, wobei sich Technologieaktien gut entwickelten und Versicherer den Dow nach unten zogen. Der Schweizer Markt schloss am Dienstag positiv, wobei Swisscom die Gewinne anführte. Die Anleger bleiben vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank und wichtigen Gewinnmeldungen von Technologiegiganten vorsichtig.
Der Schweizer Immobilienmarkt sieht sich aufgrund demografischer Veränderungen in zehn Kantonen mit einer deutlichen Abkühlung konfrontiert, wobei die alternde Bevölkerung und die Verlagerung der Nachfrage hin zu kleineren Immobilien strukturelle Herausforderungen mit sich bringen. Experten prognostizieren Preisrückgänge, längere Verkaufszeiten und regionale Unterschiede, von denen insbesondere Kantonalbanken und Pensionskassen mit konzentrierter geografischer Präsenz betroffen sein werden.
Der US-Dollar ist gegenüber dem Schweizer Franken auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen und erreichte 0,77 CHF pro Dollar, was vor allem auf Äußerungen von Präsident Donald Trump zurückzuführen ist, der sich für einen schwachen Dollar ausgesprochen hat. Diese Entwicklung wirkt sich negativ auf Schweizer Exporteure aus, da ihre Waren auf dem US-Markt teurer werden. Unterdessen sind die Goldpreise auf Rekordhöhen von über 5.200 USD pro Unze gestiegen, da Investoren angesichts geopolitischer Spannungen und sinkendem Vertrauen in den Dollar nach sicheren Häfen suchen, wobei auch die Silberpreise entsprechend steigen.
Der US-Dollar schwächt sich weiter ab, erreicht gegenüber dem Schweizer Franken ein Mehrjahrestief und durchbricht gegenüber dem Euro erstmals seit 2021 die Marke von 1,20. Analysten führen den Rückgang auf den Grönland-Konflikt und mögliche gemeinsame Interventionen der japanischen und US-amerikanischen Zentralbanken zur Stützung des Yen zurück. Obwohl die USA das weltweit größte Leistungsbilanzdefizit aufweisen, bleibt der Status des Dollars als Reservewährung unangetastet, auch wenn die jüngsten Verluste auf ein gewisses Nachlassen des Vertrauens hindeuten. Analysten der VP Bank und des Bankhauses Metzler geben gemischte Prognosen ab und weisen sowohl auf fundamentale Schwächen als auch auf mögliche kurzfristige Stützungsfaktoren für den Dollar hin.
Der Schweizer Bundesrat schlägt eine vorübergehende Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,8 Prozentpunkte für zehn Jahre vor, um ab 2028 zusätzliche Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit in Höhe von 31 Milliarden Franken zu finanzieren. Die Maßnahme erfordert eine Verfassungsänderung und wird im Sommer 2027 einer Volksabstimmung unterzogen. Die Mittel werden aufgrund der sich verschlechternden globalen Sicherheitslage für den Ausbau des Militärs, die Cybersicherheit, die Nachrichtendienste und den Grenzschutz verwendet.
Der Schweizer Franken hat Anfang 2026 gegenüber dem Euro und dem US-Dollar deutlich an Wert gewonnen, Rekordhöhen erreicht und die Toleranzgrenzen der Schweizerischen Nationalbank auf die Probe gestellt. Marktanalysten gehen davon aus, dass die bisherige Interventionsschwelle von 0,92 Franken pro Euro nicht mehr gilt, da die SNB unter Präsident Martin Schlegel ihre Vorgehensweise bei Währungsinterventionen geändert hat. Die Stärke des Frankens wird auf die Flucht in sichere Anlagen zurückgeführt, die durch die politische Unsicherheit in den USA und die Politik von Trump ausgelöst wurde, während die Schwäche des Dollars offenbar auf Short-Positionen von Devisenhändlern zurückzuführen ist. Die meisten Analysten gehen davon aus, dass die SNB nur dann intervenieren wird, wenn der Franken schneller in Richtung 0,91 Franken pro Euro oder darunter steigt.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.