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Suchbegriff: Pfizer

Nervöse Anleger wechseln von Big Tech zu Pharmaaktien wie Roche und Novartis, die aufgrund von Zollbefreiungen durch die US-Regierung starke Kursanstiege verzeichnet haben. Der Artikel warnt jedoch vor Risiken im Pharmasektor und verweist dabei auf den dramatischen Kurssturz von Novo Nordisk und den anhaltenden Preisdruck durch Trumps Gesundheitspolitik. Obwohl Pharmaunternehmen traditionell defensive Stabilität bieten, machen sie die derzeit hohen Bewertungen anfällig für Korrekturen. Die Analysten von HSBC empfehlen daher Vertragshersteller als potenziell bessere Investitionsmöglichkeiten.
Novartis-CEO Vas Narasimhan erhielt eine Gehaltserhöhung von 30 % auf 24,9 Millionen Schweizer Franken und ist damit der bestbezahlte Manager der Schweiz. Der Artikel analysiert seine Vergütung im Vergleich zu anderen CEOs von Pharmaunternehmen weltweit und stellt fest, dass variable Vergütungskomponenten, die an die Unternehmensleistung gekoppelt sind, einen Großteil der Erhöhung ausmachen. Er diskutiert auch den historischen Kontext, einschließlich der „Abzocker-Initiative” von 2013, die den Aktionären Stimmrechte bei der Vergütung von Führungskräften einräumte, obwohl solche Vergütungspakete in der Regel genehmigt werden, wenn Unternehmen gute Ergebnisse erzielen.
Novartis-CEO Vas Narasimhan erhielt für das Jahr 2025 eine Vergütung in Höhe von 24,9 Millionen Schweizer Franken und ist damit mit einer Gehaltserhöhung von 30 % der bestbezahlte Manager der Schweiz. Der Artikel vergleicht seine Vergütung mit der anderer CEOs von Pharmaunternehmen weltweit, darunter Uğur Şahin von Biontech (287 Millionen Dollar), David Ricks von Eli Lilly (29,2 Millionen Dollar), Albert Bourla von Pfizer (24,6 Millionen Dollar) und Joaquin Duato von Johnson & Johnson (24,3 Millionen Dollar). Die Vergütung besteht größtenteils aus variablen Komponenten, die an die Unternehmensleistung, den Aktienkurs und die Schaffung von Shareholder Value gekoppelt sind. Novartis verteidigt die Vergütung mit dem Argument, dass sie die tatsächliche Geschäftsentwicklung widerspiegelt.
Die US-Aktienmärkte eröffneten am Dienstag nahezu unverändert, da enttäuschende Gewinne mehrerer Unternehmen, darunter ein Rückgang von 18 % bei PayPal, die Stimmung belasteten. Der Dow Jones legte um 0,3 % zu, während der Nasdaq und der S&P 500 unverändert blieben. Die Vertreter der US-Notenbank gaben einen positiven Ausblick auf die Zinsentwicklung, aber die Stärke des Arbeitsmarktes deutet darauf hin, dass Zinssenkungen möglicherweise verzögert werden. Gemischte Unternehmensgewinne dominierten den Handel, wobei PayPal und Pfizer Verluste verzeichneten, während Palantir, PepsiCo und Walmart Gewinne verbuchten. Rohstoffaktien stiegen aufgrund des ausgesetzten Ausverkaufs von Edelmetallen und der Ankündigung strategischer Reserven.
Der einst boomende Markt für Medikamente gegen Fettleibigkeit, insbesondere für Injektionen zur Gewichtsreduktion von Novo Nordisk und Eli Lilly, sieht sich wachsender Skepsis gegenüber, da sinkende Preise in den USA und zunehmender Wettbewerb Analysten dazu veranlassen, ihre Marktprognosen von 150 bis 200 Milliarden US-Dollar auf rund 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 deutlich nach unten zu korrigieren. Zwar steigt die Zahl der Verschreibungen weiterhin an, doch hat sich das Tempo dramatisch verlangsamt, und die bevorstehende Welle von Tablettenformulierungen sorgt für zusätzliche Unsicherheit darüber, ob diese den Markt erweitern oder lediglich die bestehenden Injektionsverkäufe kannibalisieren werden.
Die globalen Aktienmärkte zeigten eine gemischte Performance: Die US-Indizes eröffneten höher, gaben dann aber ihre Gewinne wieder ab. Palantir legte aufgrund starker Gewinne und optimistischer Wachstumsaussichten im Bereich KI um fast 10 % zu, während PayPal und Pfizer aufgrund enttäuschender Ergebnisse nachgaben. An den Rohstoffmärkten stiegen die Ölpreise aufgrund geopolitischer Entwicklungen, während sich Gold und Silber von den jüngsten Korrekturen erholten. Der Swiss Market Index (SMI) verzeichnete weitere Verluste, während die asiatischen Märkte, insbesondere der japanische Nikkei, Rekordhöhen erreichten. Die Devisenmärkte wurden durch Maßnahmen der Zentralbanken beeinflusst, darunter die Zinserhöhung der RBA und die Nominierungen für die Führungsspitze der Fed.
Die Pharmaindustrie setzt zunehmend künstliche Intelligenz ein, um die Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen. Dabei konzentriert sie sich eher auf die Verbesserung der Effizienz bei Prozessen wie der Planung klinischer Studien, der Erstellung behördlicher Unterlagen und der Rekrutierung von Teilnehmern als auf die Entdeckung bahnbrechender Medikamente. Große Unternehmen wie Novartis, GSK und AstraZeneca erzielen bereits erhebliche Zeit- und Kosteneinsparungen, da KI die Studienplanung von Wochen auf Stunden verkürzt und Millionen einspart. Während Analysten innerhalb von 1-3 Jahren mit einer messbaren Beschleunigung rechnen, hofft die Branche weiterhin auf bahnbrechende Medikamente, die in Zukunft mithilfe von KI entwickelt werden.
Die erste Februarwoche 2026 hält für Anleger einen vollen Terminkalender bereit: Neben der Zinsentscheidung der EZB stehen wichtige Unternehmensergebnisse von Novartis, UBS und US-Unternehmen wie PepsiCo und Disney an. Geopolitische Spannungen aufgrund der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sowie des Waffenstillstands zwischen der Ukraine und Russland sorgen für Unsicherheit an den Märkten, während die Ölpreise angesichts der Spannungen um 10 % gestiegen sind. Die US-Arbeitsmarktdaten und die Führungswechsel bei der Federal Reserve unter der Trump-Regierung tragen zur komplexen Investitionslandschaft bei, wobei die gemischte Entwicklung der globalen Märkte im Januar den Ton für die kommende Woche angibt.
Der Schweizer Pharmazulieferer Lonza meldete für das Jahr 2025 starke Finanzergebnisse: Der Umsatz stieg um 19,2 % auf 6,53 Milliarden Schweizer Franken und der Nettogewinn um 50 % auf 909 Millionen Franken, was auf die Übernahme einer Produktionsstätte von Roche in Kalifornien zurückzuführen ist. Das Unternehmen kündigte außerdem eine Dividendenerhöhung und positive Wachstumsaussichten für 2026 an.
Die Investmentbank Stifel identifiziert fünf europäische Biotech-Unternehmen mit einem Potenzial von 200 bis 380 %: BioInvent (Krebstherapie), BioVersys (Antibiotika), Kooth (digitale psychische Gesundheit), MaaT Pharma (Mikrobiom-Therapien) und Nanoform Finland (Nanonisierungstechnologie). Der Artikel enthält eine Analyse der Aussichten jedes Unternehmens, betont jedoch gleichzeitig das hohe Risiko von Biotech-Investitionen und empfiehlt eine Diversifizierung durch ETFs und ein angemessenes Risikomanagement.

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