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Suchbegriff: Switzerland

Das neue EU-Abkommen der Schweiz würde rund 570.000 EU-Bürgern nach fünf Jahren Beschäftigung ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht gewähren, mit 50.000-70.000 zusätzlichen Empfängern jährlich. Die SVP-Partei kritisiert diese Politik scharf und warnt davor, dass sie zu einer verstärkten Einwanderung in das Sozialsystem führen könnte, während die Regierung und die Wirtschaftsverbände das Abkommen unterstützen und die Arbeitsmarktintegration und die bestehenden Schutzmaßnahmen betonen.
Der Artikel beschreibt ein innovatives Bodenverbesserungsprojekt in Russikon, Schweiz, bei dem Bodenaushub von Baustellen recycelt wird, um die Bodenqualität für die Landwirtschaft zu verbessern. Das Projekt unterstützt die nationale Bodenstrategie der Schweiz, die bis 2050 einen Netto-Bodenverlust von Null anstrebt. Experten betonen die Bedeutung des Bodenschutzes für die Nahrungsmittelproduktion, sauberes Wasser und den Klimaschutz, verweisen aber auch auf Herausforderungen wie Zeitdruck auf Baustellen und mangelndes Bewusstsein für den Wert des Bodens.
Schwere Ernteausfälle bei Haselnüssen in der Türkei und Italien, den weltweit wichtigsten Erzeugern, führen zu erheblichen Unterbrechungen der Lieferkette für Ferrero, das 25 % der weltweiten Haselnussproduktion für seinen Nutella-Brotaufstrich verbraucht. Die Preise haben sich aufgrund von Wetterproblemen, Schädlingsbefall und spekulativen Käufen fast verdoppelt, so dass Ferrero gezwungen ist, seine Lieferanten auf Kanada, Australien, Chile und die USA auszuweiten.
Der Schweizer Kanton Tessin befindet sich in einer schweren Finanzkrise mit einem prognostizierten Defizit von 700 Millionen Franken bis 2029, was zu wachsenden politischen Spannungen zwischen linken und rechten Parteien führt. Die Tessiner Handelskammer befürwortet Sparmaßnahmen wie einen Einstellungsstopp und Reformen im Gesundheitswesen, während die Gewerkschaften eine Aufstockung der Mittel für öffentliche Dienstleistungen und Lohnschutz fordern. Die Situation hat öffentliche Demonstrationen ausgelöst und verdeutlicht die tiefe Spaltung in der Frage, wie die finanzpolitischen Herausforderungen des Kantons angegangen werden sollen.
Der Artikel untersucht die beträchtlichen politischen und finanziellen Hindernisse, die dem Bau neuer Kernkraftwerke in der Schweiz entgegenstehen, obwohl jüngste Umfragedaten zeigen, dass die Bevölkerung mehrheitlich für eine Aufhebung des Bauverbots ist. Er zeichnet den historischen Kontext gescheiterter Atomprojekte seit den 1970er Jahren nach, beleuchtet Proteste und Widerstand in der Vergangenheit und erörtert, wie internationale Atomkatastrophen wie Tschernobyl und Fukushima die Schweizer Atompolitik beeinflusst haben. Der Beitrag befasst sich auch mit den jüngsten politischen Entwicklungen, einschließlich des Vorstoßes der Regierung zur Aufhebung des Bauverbots und des Versprechens der Grünen Partei, ein Referendum einzuberufen, falls das Parlament die Maßnahme billigt.
Der Schweizer Anbieter von digitaler Aussenwerbung Livesystems beendet nach acht Jahren seine Partnerschaft mit dem Nachrichtenportal Nau und wird ab 2026 eine neue Zusammenarbeit mit Ringier Medien eingehen. Ringier wird Nachrichteninhalte aus seinem Portfolio von über 20 Medienmarken, darunter Blick, Beobachter und Bilanz, für die 13'000 digitalen Bildschirme von Livesystems in der ganzen Schweiz liefern. Der Wechsel folgt auf die Übernahme von Livesystems durch die Schweizerische Post im Jahr 2021, wodurch sich das kommerzielle Interesse von Nau an der Partnerschaft verringert.
Der neue Atlas-Browser von OpenAI mit ChatGPT-Integration ermöglicht es KI-Agenten nun, autonom online einzukaufen, wie ein Testeinkauf beim Schweizer Einzelhändler Migros zeigte. Die KI hat erfolgreich Brunch-Artikel in den Warenkorb gelegt, konnte aber aufgrund von Sicherheitsrichtlinien keinen Alkohol kaufen. Die Technologie zeigte zwar beeindruckende Einkaufsfähigkeiten, arbeitete aber langsam und erforderte menschliches Eingreifen bei der Anmeldung und Bezahlung. Der Artikel beleuchtet sowohl das Potenzial von KI-Einkaufsagenten als auch die ethischen, sicherheitstechnischen und kommerziellen Auswirkungen dieser neuen Technologie.
Fünf Schweizer SPI-Titel verzeichneten in der Woche bis zum 31. Oktober 2025 deutliche Kursgewinne, angeführt von Wisekey, das nach der Ankündigung einer Satellitenkooperation um 78,1% zulegte. SHL Telemedicine stieg im Vorfeld einer Kapitalerhöhung um 22,6 %, Temenos legte aufgrund starker Quartalsergebnisse um 19,5 % zu, Cicor kletterte aufgrund einer geplanten Übernahme um 13,6 %, und Straumann legte nach positiven Quartalszahlen und Analystenkommentaren um 12,3 % zu.
Die HDFC Bank untersucht den mutmaßlichen Fehlverkauf der hochriskanten AT1-Anleihen der Credit Suisse, was dazu führte, dass zwei leitende Angestellte auf die Bank gesetzt wurden. Der Artikel erläutert die riskante Natur von AT1-Anleihen, ihre Rolle in der Bankenregulierung und vergleicht die Krisen der Credit Suisse und der Yes Bank, bei denen AT1-Anleihen in Milliardenhöhe abgeschrieben wurden, was zu erheblichen Verlusten bei den Anlegern und rechtlichen Herausforderungen führte. Regulierungsbehörden in Indien, der Schweiz und Dubai sind an Untersuchungen und Beschränkungen im Zusammenhang mit diesen Finanzinstrumenten beteiligt.
Neue Inflationsdaten für die Eurozone zeigen einen anhaltenden Preisdruck, insbesondere im Dienstleistungssektor, der eine Zinssenkung durch die EZB auf kurze Sicht immer unwahrscheinlicher macht. Die Kerninflation bleibt mit 2,4 % und steigender Tendenz hartnäckig hoch, was den optimistischen Prognosen der EZB widerspricht. Die Zentralbank hält an einer abwartenden Haltung fest und belässt die Leitzinsen bei 2 %, während Ökonomen darüber diskutieren, ob die anhaltenden Handelsspannungen oder die schwächeren Kreditkonditionen letztlich weitere Zinssenkungen rechtfertigen könnten.

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