Land

Suchbegriff: Switzerland

Vail Resorts steht bei seiner Expansion in Europa vor Herausforderungen, da es die Gelegenheit zum Erwerb des Skigebiets Flims-Laax-Falera verpasst hat. Das Unternehmen hat Nadia Guerriero zur neuen COO für Europa ernannt, um den Verkauf des Epic Pass in den Alpen anzukurbeln. Dies geschah vor dem Hintergrund von Kritik an seiner Europa-Strategie, sinkenden Aktienkursen und Zweifeln an seiner Fähigkeit, Schweizer Skifahrer für sein 1000-Dollar-Saisonabo zu gewinnen.
Die Schweizer Konjunkturindikatoren senden widersprüchliche Signale: Das KOF-Konjunkturbarometer steigt, während der PMI sowohl für den Industrie- als auch für den Dienstleistungssektor unter 50 Punkten bleibt, was auf eine Kontraktion hindeutet. Die Schweizer Wirtschaft sieht sich aufgrund der US-Zölle und protektionistischer Massnahmen mit Unsicherheiten konfrontiert. Ökonomen prognostizieren für die zweite Jahreshälfte eine schwache wirtschaftliche Entwicklung und möglicherweise ein negatives Wachstum, eine schwere Rezession wird jedoch als unwahrscheinlich angesehen.
Die Verbraucherpreise in der Schweiz sind im Oktober gegenüber September um 0,3 % gesunken, wobei die jährliche Inflationsrate auf 0,1 % zurückging. Der Rückgang war auf niedrigere Preise im Gastgewerbe, bei Auslandsreisen und bei Transportmieten zurückzuführen. Die Kerninflation (ohne frische Produkte, Energie und Kraftstoffe) lag bei 0,5 %, während importierte Waren einen stärkeren Rückgang verzeichneten als inländische Produkte.
Die Inflationsrate der Schweiz sank im Oktober 2025 leicht auf 0,1 % gegenüber 0,2 % im September und kehrte damit auf das Niveau vom Juni zurück. Bei inländischen Gütern war mit 0,5 % eine höhere Inflation zu verzeichnen, während bei importierten Gütern eine Deflation von -1,3 % zu beobachten war. Die Kerninflation lag bei 0,5 %, und der monatliche Verbraucherpreisindex sank aufgrund niedrigerer Preise im Tourismus- und Transportbereich um 0,3 %, während die Preise für Bekleidung und Unterhaltung stiegen.
Das Schweizer Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed hat den Verkauf seines Geschäftsbereichs Ypsotec an Callista Asset Management, einen Spezialisten für Transformationen von Industrieunternehmen, abgeschlossen. Die Transaktion, die von den Aufsichtsbehörden genehmigt wurde, erlaubt Ypsomed, sich auf ihr Kerngeschäft Medizintechnik zu konzentrieren und finanzielle Flexibilität für strategische Wachstumsinitiativen zu schaffen. Ypsotec stellt Präzisionskomponenten für die Medizinaltechnik, die Halbleiter- und die Luftfahrtindustrie her.
Roche hat positive Ergebnisse einer Phase-III-Studie bekannt gegeben, die zeigen, dass das Medikament Gazyva/Gazyvaro (Obinutuzumab) bei der Behandlung des systemischen Lupus erythematodes (SLE) wirksam ist und die primären und sekundären Endpunkte erfüllt. Das Medikament zeigte im Vergleich zur Standardtherapie überlegene Ergebnisse bei der Verbesserung der Krankheitsschwere und der Symptome. Sollte es zugelassen werden, wäre es die erste Anti-CD20-Therapie für SLE, die auf B-Zellen abzielt und von der weltweit über 3 Millionen Menschen betroffen sind, vor allem Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren.
Swissquote hat Jan De Schepper, Leiter Produkt und Marketing, nach der vollständigen Übernahme der Neobank von PostFinance zum neuen CEO von Yuh ernannt. Die Ernennung zielt darauf ab, die Produktentwicklung zwischen Swissquote und Yuh besser aufeinander abzustimmen und die Marke Yuh zu stärken. Der bisherige CEO von Yuh, Markus Schwab, ist zur Berner Kantonalbank gewechselt, um deren IT-Managementabteilung zu leiten.
Der Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, Marcel Rohner, zeigt sich zuversichtlich, dass die UBS in der Schweiz bleiben wird. Er nennt die politische Neutralität, die Rechtssicherheit und die Stabilität des Landes als entscheidende Vorteile für den Finanzplatz. Er warnt jedoch davor, dass ungünstige Bedingungen UBS zwingen könnten, Alternativen in Betracht zu ziehen, da 70-80% der Aktionäre im Ausland sind. Rohner geht auch auf die Anforderungen an die Kapitalstruktur und die Folgen des Zusammenbruchs der Credit Suisse ein.
Aevis Victoria verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein starkes finanzielles Ergebnis mit einem Anstieg des konsolidierten Bruttoumsatzes um 18% auf CHF 899 Millionen. Das Wachstum wurde in erster Linie vom Gesundheitssektor Swiss Medical Network durch neue Klinikakquisitionen und die Entwicklung integrierter Pflegedienstleistungen getragen. Die Hoteldivision MRH Schweiz entwickelte sich gut, und der Immobiliensektor profitierte vom Verkauf von Wohnungen in Zermatt. Aevis Victoria prüft strategische Optionen für die beiden Tochtergesellschaften SMN und Infracore, einschliesslich möglicher Anteilsreduktionen und Börsenkotierungen.
Der Swiss Market Index dürfte im vorbörslichen Handel leicht höher eröffnen, gestützt durch positive Signale aus den Überseemärkten und die Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Die Technologieriesen Amazon und Apple sorgten mit starken Quartalsergebnissen für Aufschwung, während der Schweizer Franken vor der Veröffentlichung wichtiger Inflationsdaten stabil bleibt. Die asiatischen Märkte zeigten überwiegend eine positive Entwicklung, und der November ist historisch gesehen ein guter Monat für Aktien, trotz der jüngsten Rückgänge des SMI.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.