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Suchbegriff: Switzerland

Diese Woche stehen wichtige Finanzberichte von großen Schweizer Unternehmen wie Sika, Lindt & Sprüngli, Partners Group, Richemont und anderen auf dem Programm. Die Erwartungen sind gemischt: Für Sika wird aufgrund von Währungsdruck ein Rückgang erwartet, Lindt dürfte dank steigender Kakaopreise wachsen, Partners Group dürfte eine starke Performance vorweisen und in den Bereichen Bauwesen, Luxusgüter und Industrie sind unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.
Die BHP Group wird voraussichtlich kein Gegenangebot für die geplante Fusion von Rio Tinto mit Glencore abgeben, da die beiden Unternehmen Gespräche über die Gründung des weltweit größten Bergbauunternehmens führen. Der über 200 Milliarden Dollar schwere Deal wird durch die Kupfernachfrage für KI-Infrastruktur und die Energiewende angetrieben, steht jedoch aufgrund der Kohlevorkommen von Glencore unter regulatorischer Aufsicht und ESG-Prüfung.
Schweizer Versicherungsaktien erleben einen schwachen Start ins Jahr 2026 und brechen damit ihr historisches Muster einer starken Januar-Performance aufgrund von Dividendenzahlungen. Der Sektor sieht sich mit hohen Kurs-Gewinn-Verhältnissen über dem historischen Durchschnitt konfrontiert, während Rückversicherungsunternehmen wie Swiss Re zusätzlich unter dem Druck sinkender Prämienpreise und konservativer Gewinnziele stehen. Die Analystenbewertungen sind überwiegend negativ mit Untergewichtungsempfehlungen, obwohl die langfristigen Fundamentaldaten und attraktiven Dividendenrenditen geduldigen Anlegern eine gewisse Unterstützung bieten.
Die Credit Suisse-Aktie wurde an der SIX Swiss Exchange mit einem hohen Volumen von 41,9 Millionen Aktien deutlich über dem Durchschnitt zu einem Kurs von CHF 0,817 gehandelt. Der Artikel enthält eine detaillierte Analyse, die einen negativen Gewinn pro Aktie von -2,57 und eine hohe Verschuldungsquote von 3,81 aufzeigt, aber auch auf die beträchtlichen Barreserven hinweist. Meyka AI stuft die Aktie mit einem Kursziel von CHF 0,95 als „HOLD” ein, was einem Aufwärtspotenzial von 16,29 % gegenüber dem aktuellen Kurs entspricht, und skizziert gleichzeitig Bear- und Bull-Szenarien.
Schweizer Stromversorger warnen vor einer erheblichen Lücke in der Stromversorgung bis 2050. Ihr neuer Versorgungssicherheitsindex zeigt, dass die Schweiz nur 69 von 100 Punkten erreicht. Der Verband fordert einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung (Solar, Wind, Wasser), einen schnelleren Netzausbau und bessere Beziehungen zu den Nachbarländern. Zwar gibt es technische Lösungen, doch bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Kosten und der Produktionskapazitäten im Winter. Experten schlagen Elektrofahrzeuge und saisonale Speicher als mögliche Flexibilitätslösungen vor.
Der Schweizer Nähmaschinenhersteller Bernina erwägt, die Produktion von Steckborn in der Schweiz nach Thailand zu verlagern, was möglicherweise 40 Mitarbeiter betreffen könnte. Grund für diese Entscheidung sind die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, darunter hohe US-Zölle (bisher 39 %) und der starke Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar. Das Unternehmen erzielt 70 % seines Umsatzes auf dem US-Markt und hat dort bereits Preiserhöhungen vorgenommen. Bernina betreibt seit 1990 eine Produktionsstätte in Thailand für preisgünstigere Modelle. Derzeit läuft ein Konsultationsprozess, der bis zum 11. Februar andauern wird.
Die Analyse des X-Links Gold Shares Covered Call ETN (GLDI) der Credit Suisse zeigt eine starke kurzfristige Stimmung mit einem bevorstehenden Ausbruch, mittelfristiger Neutralität und einer langfristig positiven Tendenz. Der Artikel enthält detaillierte Handelsstrategien mit spezifischen Einstiegszonen, Zielen und Stop-Losses über mehrere Zeiträume hinweg, wobei KI-generierte Signale für institutionelle Handelsansätze verwendet werden.
AMP Limited erwägt ein Angebot für Colonial First State, den Rentenversicherungsgiganten, der von der Private-Equity-Gesellschaft KKR verkauft wird. AMP-CEO Alexis George hat UBS als Berater für die potenzielle Übernahme engagiert, die die größte Finanzdienstleistungs-Transaktion des Jahres 2026 darstellt und voraussichtlich sehr umkämpft sein wird.
Schweizer Immobilienfonds erreichen Rekordprämien von bis zu 62 % über dem inneren Wert, angetrieben durch die Verkaufspraktiken der Banken und die Nachfrage der Anleger nach Wohnimmobilien. Der Artikel warnt vor erheblichen Abwärtsrisiken im Falle steigender Zinsen oder einer Marktkorrektur, hebt günstigere Alternativen in gewerblichen Fonds hervor und rät zu sorgfältigen Bewertungsvergleichen anstelle von blinden Investitionen in überteuerte Wohnimmobilienfonds.
Die Schweizer Kinos verzeichneten 2025 einen Rückgang der Besucherzahlen um 8 % auf 9,8 Millionen, was auf die Konkurrenz durch Streaming-Dienste und weniger große internationale Filmstarts aufgrund von Streiks in Hollywood zurückzuführen ist. Während die Gesamtzahlen zurückgingen, erreichten Schweizer Filme ihren höchsten Marktanteil seit 2006, wobei einheimische Produktionen wie „Heldin” gut abschnitten. US-Produktionen dominierten die Top-Filme, wobei „Zootopia 2” und „Avatar: Fire and Ash” die Kinocharts anführten.

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