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Suchbegriff: Deutschland

Das Landgericht Bochum verurteilte drei ehemalige Mitarbeiter von Vonovia und einen Handwerksunternehmer wegen Bestechung und Betrug im Rahmen eines Korruptionskomplotts, das von 2015 bis 2021 stattfand, zu Freiheitsstrafen zwischen 2 Jahren und 9 Monaten und 3 Jahren und 9 Monaten. Der Richter kritisierte die Staatsanwaltschaft scharf für ihre Bearbeitung des Falles und stellte erhebliche Schwächen in den internen Kontrollen von Vonovia fest. Der Fall betraf Schmiergeldzahlungen für die Vergabe von Aufträgen und falsche Rechnungsstellungen, wobei gegen etwa 50 weitere Verdächtige noch ermittelt wird.
Die Aktie von Geberit übertrifft aufgrund starker Umsätze in Deutschland und einer Fokussierung auf Renovierungen die Erwartungen, während Sika mit internationalen Herausforderungen, Währungseffekten und schwachen Märkten in den USA und China zu kämpfen hat, was zu unterschiedlichen Entwicklungen im Schweizer Bausektor führt.
Die Finanzanlagen deutscher Privathaushalte erreichten im dritten Quartal 2025 dank Kursgewinnen an den Aktienmärkten einen Rekordwert von 9,389 Milliarden Euro. Trotz geopolitischer Spannungen entwickelten sich US-amerikanische und europäische Aktien gut, wobei der deutsche Leitindex im Jahr 2025 um 23 % stieg. Allerdings investieren nur 20 % der Deutschen über 14 Jahren in Aktien, während viele ihr Geld auf niedrig verzinsten Konten liegen lassen, die durch die Inflation an Wert verlieren. Die Haushalte erhöhten im Laufe des Quartals sowohl ihre Bargeldbestände als auch ihre Einlagen auf Girokonten.
Carsten K. Rath bewertet das Boutique-Hotel Esplanade in Saarbrücken und hebt dessen innovativen Ansatz für luxuriöse Gastlichkeit mit zwei Restaurants, Mid-Century-Design und Gourmetküche hervor. Das Hotel mit 16 Zimmern verbindet Exklusivität mit Wirtschaftlichkeit und ist sowohl ein Anziehungspunkt für Designliebhaber als auch eine attraktive Nischeninvestitionsmöglichkeit auf dem deutschen Boutique-Hotelmarkt.
Der ehemalige Varengold-Banker Hans D. erhielt eine milde Bewährungsstrafe von 12 Monaten für seine Rolle bei Cum-Ex-Steuerhinterziehungsgeschäften, mit denen versucht wurde, den deutschen Staat um 92 Millionen Euro zu betrügen. Das Landgericht Bonn führte seine frühzeitige Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft und sein umfassendes Geständnis als mildernde Umstände an. Der Fall umfasste komplexe Finanzstrukturen, darunter Fonds mit Edelsteinnamen, und deckte Verbindungen zu anderen Banken und Personen auf, darunter die mutmaßliche Geldversteckstelle des Steueranwalts Hanno Berger in Dubai. Im Gegensatz zu anderen Angeklagten in den laufenden Cum-Ex-Ermittlungen zahlte D. seine kriminellen Erlöse in Höhe von 1,4 Millionen Euro zurück.
Präsident Trumps Vorschlag, die Kreditkartenzinsen auf 10 % zu begrenzen, hat im US-Finanzsektor Besorgnis ausgelöst und zu Kursverlusten bei Banken geführt, die stark von Kreditkarteneinnahmen abhängig sind. Während Befürworter argumentieren, dass dies den Verbrauchern jährlich 100 Milliarden Dollar einsparen und ihre Budgets entlasten könnte, warnen Banken und Branchenexperten vor einem eingeschränkten Zugang zu Krediten, struktureller Unrentabilität und einer möglichen wirtschaftlichen Destabilisierung. Der Vorschlag stößt im Kongress auf erheblichen Widerstand und gilt zwar als politisch klug, wird aber aufgrund von Bedenken hinsichtlich unbeabsichtigter Folgen wahrscheinlich nicht in Kraft treten.
Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit erzielte 2025 trotz schwieriger Bedingungen auf dem Baumarkt ein organisches Umsatzwachstum von 4,8 % mit einer starken Performance in Deutschland (5,6 % Wachstum) und behielt seine hohen EBITDA-Margen von rund 29,5 % bei. Durch konsequente Innovationsinvestitionen und eine flexible Produktion übertraf das Unternehmen damit die bisherigen Prognosen.
Der Vizepräsident der EZB, Luis de Guindos, plädiert für einen ausgewogenen Ansatz bei der Umsetzung der Basel-III-Bankenregulierung und verweist dabei auf Verzögerungen bei der Umsetzung in den USA, die zu Wettbewerbsnachteilen für europäische Banken führen könnten. Er betont die Notwendigkeit einer globalen Angleichung, verteidigt gleichzeitig den Regulierungsrahmen der EZB und unterstützt die grenzüberschreitende Konsolidierung des Bankensektors.
Der deutsche Immobilienfondsanbieter Wertgrund hat seinen offenen Immobilienfonds Wohnselect aufgrund hoher Rücknahmen von Anlegern vorübergehend geschlossen und die Rücknahme von Anteilen sowie Auszahlungen für bis zu drei Jahre ausgesetzt. Obwohl der Fonds laut der Ratingagentur Scope eine Auslastung von 96 % und stabile Mieteinnahmen aufweist, hält die Krise bei offenen Immobilienfonds weiter an. Branchenexperten bezeichnen dies als erwartete, aber bedeutende Entwicklung in diesem Sektor.
Die EU hat der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro gewährt, um ihre Finanzierungslücke und ihren Verteidigungsbedarf für 2026-2027 zu decken, aber die Analyse argumentiert, dass dies nicht ausreicht, um den Krieg zu gewinnen. Der Artikel kritisiert die Entscheidung der EU, die eingefrorenen russischen Vermögenswerte in Höhe von rund 200 Milliarden Euro nicht zu nutzen, und betrachtet diese Vorsicht als Zeichen von Schwäche, das Russland als Angst vor Vergeltungsmaßnahmen interpretiert. Das Darlehen sichert zwar das finanzielle Überleben der Ukraine, doch der Autor argumentiert, dass es nicht ausreicht, um das militärische Gleichgewicht gegenüber dem größeren Verteidigungsbudget Russlands zu verändern, und dass die EU ihre Unterstützung deutlich erhöhen muss, um einen Sieg der Ukraine zu ermöglichen, anstatt den Konflikt nur zu verlängern.

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