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Suchbegriff: Nvidia

Der Artikel liefert aktuelle Informationen zu den globalen Aktienmärkten und hebt hervor, dass der Dow Jones Industrial Average erstmals die Marke von 50.000 Punkten überschritten hat, während Technologieaktien wie Amazon und Alphabet aufgrund von Bedenken hinsichtlich massiver Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) Rückgänge verzeichnen. Er behandelt die gemischten Entwicklungen der US-amerikanischen und europäischen Indizes, die Bewegungen bei Kryptowährungen und Rohstoffen sowie verschiedene Unternehmensgewinne, wobei der Schwerpunkt auf der Stimmung der Anleger hinsichtlich der Monetarisierung von KI und geopolitischen Risiken liegt.
Nervöse Anleger wechseln von Big Tech zu Pharmaaktien wie Roche und Novartis, die aufgrund von Zollbefreiungen durch die US-Regierung starke Kursanstiege verzeichnet haben. Der Artikel warnt jedoch vor Risiken im Pharmasektor und verweist dabei auf den dramatischen Kurssturz von Novo Nordisk und den anhaltenden Preisdruck durch Trumps Gesundheitspolitik. Obwohl Pharmaunternehmen traditionell defensive Stabilität bieten, machen sie die derzeit hohen Bewertungen anfällig für Korrekturen. Die Analysten von HSBC empfehlen daher Vertragshersteller als potenziell bessere Investitionsmöglichkeiten.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte nach Erreichen eines neuen Allzeithochs im vorbörslichen Handel nahezu unverändert eröffnen. Während sich der Schweizer Markt stark zeigte, entwickelten sich die globalen Märkte uneinheitlich: US-Technologieaktien standen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Disruption durch künstliche Intelligenz unter Druck, während die asiatischen Märkte überwiegend nachgaben. Edelmetalle verzeichneten einen deutlichen Einbruch, wobei die Gold- und Silberpreise stark fielen. Der US-Dollar legte vor der EZB-Sitzung zu, und Pharmaaktien wie Eli Lilly entwickelten sich dank starker Gewinnprognosen gut.
Die asiatischen Aktienmärkte gaben aufgrund von Bedenken hinsichtlich hoher KI-Investitionskosten nach, da der Ausgabenplan von Alphabet in Höhe von 175 bis 185 Milliarden US-Dollar die Schätzungen übertraf und AMD enttäuschende Ergebnisse vorlegte. Der Nikkei fiel um 0,9 % und der Topix um 0,2 %, während Nvidia aufgrund der Nachfrage nach KI-Ausrüstung zulegte.
Die Muttergesellschaft von Google, Alphabet, plant, bis 2026 bis zu 185 Milliarden US-Dollar in künstliche Intelligenz zu investieren und damit ihr KI-Budget gegenüber dem Vorjahr zu verdoppeln. Die starke finanzielle Performance des Unternehmens mit einem Gewinn von 132 Milliarden US-Dollar ermöglicht diese massive Investition. Damit liegt Alphabet vor Konkurrenten wie Meta, das Investitionen in Höhe von 135 Milliarden US-Dollar angekündigt hat. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der begrenzten Rechenkapazitäten, einschließlich Energie, Komponenten und Platz in Rechenzentren. Investoren sind bei KI-Investitionen vorsichtiger geworden, wie das Beispiel von Nvidia zeigt, das seine OpenAI-Investitionspläne von 100 Milliarden US-Dollar auf 20 Milliarden US-Dollar reduziert hat. Trotz der enormen Investitionen ist die Aktie von Alphabet in den letzten sechs Monaten um 70 % gestiegen, was das anhaltende Vertrauen der Investoren zeigt.
Die globalen Märkte verzeichneten uneinheitliche Handelsaktivitäten, wobei die Schweizer und asiatischen Märkte Rückgänge verzeichneten, während die US-Märkte eine Sektorrotation zeigten. Technologieaktien erlitten aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Investitionskosten für KI erhebliche Verluste, wobei AMD um 17,3 % fiel und der Nasdaq auf den Tiefststand vom November 2025 sank. Pharmaaktien wie Eli Lilly stiegen um 10,3 % und trieben den Marktwert des Unternehmens über 1 Billion US-Dollar. Bitcoin fiel um 3,3 % unter 71.000 USD, während Rohstoffe eine gemischte Performance zeigten: Öl fiel um 2 %, Edelmetalle legten leicht zu. Angesichts der Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der KI erlebt der Markt eine Rotation weg von Technologieaktien hin zu zyklischen und defensiven Aktien.
Die US-Aktienmärkte schlossen am Mittwoch mit gemischten Ergebnissen: Der Dow Jones legte um 0,5 % zu, während der Nasdaq aufgrund von Verkäufen im Technologiesektor um 1,5 % nachgab. Die Sorge, dass künstliche Intelligenz traditionelle Softwareunternehmen verdrängen könnte, führte zu starken Verlusten für Unternehmen wie Palantir und AMD, während die Gewinnberichte von Unternehmen wie Eli Lilly Stärke zeigten. Schwächere Arbeitsmarktdaten und verzögerte offizielle Berichte aufgrund eines Regierungsstillstands wurden ebenfalls zur Kenntnis genommen.
Die Deutsche Telekom hat in München eine große KI-Fabrik mit 10.000 GPUs und einer beträchtlichen Datenspeicherkapazität eröffnet, die eines der größten KI-Infrastrukturprojekte Europas darstellt. Die Investition in Höhe von 1 Milliarde Euro zielt darauf ab, die digitale Souveränität Deutschlands zu stärken, indem heimische KI-Rechenleistung für Branchen wie die Automobilindustrie und das verarbeitende Gewerbe bereitgestellt wird. Während politische Entscheidungsträger die Initiative als einen Schritt zur Unabhängigkeit von der Technologieabhängigkeit gegenüber den USA und China loben, bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von Hardware von Nvidia und Seltenen Erden aus China. Die Anlage nutzt nachhaltige Kühlung aus dem Münchner Eisbach und kann je nach Marktnachfrage potenziell weiter ausgebaut werden.
Jensen Huang, CEO von Nvidia, weist die Bedenken der Wall Street hinsichtlich einer durch KI verursachten Marktstörung als „unlogisch” zurück und bekräftigt sein Vertrauen in die positiven Auswirkungen der KI auf Technologieaktien und Innovationen.
Die Deutsche Telekom hat in Zusammenarbeit mit Nvidia ein großes KI-Rechenzentrum in München eröffnet und rund 1 Milliarde Euro in den Bau einer der größten KI-Einrichtungen Europas investiert. Das Zentrum richtet sich an Industriekunden, die KI-Anwendungen mit geringer Latenz benötigen, und legt Wert auf Datenhoheit, da die Daten gemäß europäischem Recht physisch in Deutschland gespeichert werden. Das Projekt nutzt die vorhandene Infrastruktur, verfügt über 10.000 Nvidia-Grafikprozessoren und umfasst eine innovative Abwärmenutzung für die Fernwärmeversorgung.

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