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Suchbegriff: Rohstoffe

Die Schweizer Aktienmärkte verzeichneten vorsichtige Gewinne, angeführt von den Pharmariesen Roche und Novartis, die von positiven Analystenbewertungen und klinischen Studienergebnissen unterstützt wurden. Finanzwerte und Versicherungen legten ebenfalls zu, während Halbleiteraktien eine Outperformance erzielten. Gold blieb aufgrund der anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich der US-Handelspolitik und der Entscheidungen der Federal Reserve als sicherer Hafen stark nachgefragt. Die Anleger blieben vor der Veröffentlichung wichtiger Gewinnberichte großer US-Technologieunternehmen und der Zinssitzung der Fed vorsichtig.
Die US-Erdölvorräte gingen zurück, da eine strenge Kältewelle die Öl- und Gasproduktion beeinträchtigte. Die Rohölvorräte sanken um 247.000 Barrel, während auch die Benzinvorräte zurückgingen. Die strategischen Erdölreserven wurden weiter aufgestockt, und die Ölpreise stiegen aufgrund von Versorgungsängsten aufgrund wetterbedingter Produktionsstörungen.
Russisches Rohöl sammelt sich auf See an, da indische Raffinerien ihre Einkäufe reduzieren. Derzeit werden etwa 140 Millionen Barrel auf Tankern gelagert. Dies entspricht einem Anstieg von 60 Millionen Barrel seit August aufgrund rückläufiger indischer Importe, die auf den niedrigsten Stand seit über drei Jahren gefallen sind. Der Rückgang folgt auf das Verbot der EU, aus russischem Rohöl hergestellte Raffinerieprodukte zu importieren, was die Handelsströme erschwert. Während die Exporteinnahmen Russlands dank steigender Preise für Urals-Rohöl stabil geblieben sind, besteht die Gefahr, dass die schwimmenden Lagerkapazitäten zu einem Engpass werden könnten, wenn die Käufer weiterhin zurückhaltend sind und die Kontrollen der Schattenflotte verschärft werden.
Obwohl der Wintersturm Fern die Ölproduktion in den USA erheblich beeinträchtigt hat und die Fördermenge um bis zu 2 Millionen Barrel pro Tag zurückgegangen ist, bleiben die Brent-Rohölpreise stabil bei etwa 66 US-Dollar pro Barrel. Der Artikel untersucht, warum die Ölmärkte nicht auf diesen erheblichen Angebotsschock reagieren, und nennt als Gründe die erwartete Verlängerung der Förderquoten der OPEC+, die schrittweise Wiederinbetriebnahme des Tengiz-Feldes in Kasachstan und die allgemeinen Marktgrundlagen, die trotz der schwerwiegenden Auswirkungen des Unwetters auf die Energieinfrastruktur der USA für gedämpfte Preise sorgen.
Der Schweizer Aktienmarkt legte zu, angeführt von Roche und Novartis, nachdem Citigroup Kaufempfehlungen ausgesprochen und Kurszielerhöhungen vorgenommen hatte. Meier Tobler gab aufgrund schwächerer Gewinne nach, während indische Textilaktien aufgrund eines EU-Handelsabkommens zulegten. Die globalen Märkte wurden von den Erwartungen hinsichtlich der Politik der US-Notenbank und den US-Zollandrohungen gegenüber Südkorea beeinflusst, wobei Rohstoffe wie Gold und Silber als sichere Häfen zulegten.
Ein schwerer Kälteeinbruch in den Vereinigten Staaten hat zu erheblichen Störungen der Öl- und Gasproduktion geführt, wobei die Ölförderung um bis zu 2 Millionen Barrel pro Tag zurückging und die Erdgasproduktion in einigen Regionen um 22 % sank. Große Energieunternehmen wie Exxon, Occidental, Chevron und ConocoPhillips meldeten Produktionsprobleme, wobei ConocoPhillips im Permbecken einen Rückgang von 175.000 Barrel pro Tag verzeichnete. Während sich die Ölproduktion bis zum Monatsende voraussichtlich erholen wird, hat die Unterbrechung der Gasproduktion zu einem Preisanstieg von 70 % geführt, der sich aufgrund der dominierenden Rolle der USA bei den LNG-Exporten auf die globalen LNG-Märkte auswirken wird.
Die staatliche chinesische Ölgesellschaft PetroChina verzichtet trotz der Genehmigung durch die USA auf den Kauf von venezolanischem Rohöl und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich der Kontrolle durch die USA und nicht wettbewerbsfähigen Preisen. Die Preisnachlässe für venezolanisches Rohöl haben sich seit Maduros Sturz deutlich verringert, wodurch es im Vergleich zu anderen Schwerölsorten wie kanadischem Öl weniger attraktiv geworden ist. Dies stellt eine bedeutende Veränderung in der Dynamik des globalen Ölhandels dar, da China, zuvor Venezuelas größter Abnehmer, sich zurückhält, wieder einzusteigen.
Die weltweiten Ölfunde sind stark zurückgegangen und liegen seit 2020 im Durchschnitt bei nur noch 8 Milliarden Barrel Öläquivalent pro Jahr, was weit unter dem Verbrauch liegt. Die Funde konzentrieren sich auf Grenzregionen wie Guyana, Suriname, Brasilien und Namibia, während die Investitionen in die Exploration deutlich zurückgegangen sind.
Die Sanktionen gegen den Iran haben dazu geführt, dass das Land sein Öl fast ausschließlich an China verkaufen kann, was zu erheblichen Preisnachlässen und hohen Logistikkosten führt, die trotz gesteigerter Produktion zu Umsatzeinbußen führen. Die Konkurrenz durch das sanktionsfreie Öl aus Venezuela erhöht den Druck zusätzlich, doch der Iran setzt seine Expansionsbemühungen fort und sucht nach internationalen Partnern.
Der Goldpreis stieg auf ein neues Rekordhoch von 5.187 US-Dollar pro Unze, nachdem der ehemalige Präsident Donald Trump sich zum US-Dollar geäußert hatte, was zu einer deutlichen Abschwächung des Dollars führte. Auch Silber verzeichnete erhebliche Gewinne. Der Artikel hebt hervor, dass Edelmetalle in Zeiten geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheit als sichere Anlage dienen. Bis 2025 wird ein Anstieg des Goldpreises um 65 % und des Silberpreises um fast 150 % erwartet. Die politischen Spannungen im Iran und Trumps Zollandrohungen gegenüber europäischen Ländern trugen zu einer erhöhten Nachfrage nach Edelmetallen bei.

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