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Suchbegriff: Rohstoffe

Der kasachische Energieminister gab bekannt, dass das Ölfeld Tengiz, das Anfang dieses Monats aufgrund eines Transformatorbrands stillgelegt wurde, innerhalb einer Woche die normale Produktion wieder aufnehmen wird. Das von Chevron geführte Konsortium hat bereits das Stromverteilungssystem wieder in Betrieb genommen und mit der Wiederaufnahme der Ölförderung begonnen. Der Vorfall führte zu einem Produktionsausfall von 7,2 Millionen Barrel, aber die Unterbrechung könnte Kasachstan dabei helfen, die Produktionsquoten der OPEC+ einzuhalten. Das Feld hat eine Kapazität von 900.000 Barrel pro Tag und produzierte vor der Stilllegung rund 360.000 Barrel.
Laut dem Energieanalyseunternehmen Vortexa wird Indien im Januar 2026 voraussichtlich einen Rekordwert bei den Rohöl- und Kondensatimporten von 5,2 Millionen Barrel pro Tag erreichen. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass indische Raffinerien aufgrund der US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil vom russischen Rohöl abrücken und stattdessen mehr Öl aus dem Nahen Osten, Amerika und Westafrika beziehen. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt Indiens Reaktion auf den Druck der USA und mögliche Handelsverhandlungen wider, während gleichzeitig die Sicherheit der Energieversorgung gewährleistet bleibt.
Die US-Notenbank hat in ihrer ersten Sitzung im Jahr 2026 die Zinssätze bei 3,50 % bis 3,75 % belassen und angesichts gemischter Konjunktursignale eine vorsichtige Haltung eingenommen. Die Ölpreise stiegen leicht an, da die Entscheidung die Rohstoffmärkte stützte. Der Preis für WTI-Rohöl stieg aufgrund von Versorgungsengpässen, der Schwäche des Dollars und geopolitischen Risiken auf über 63 US-Dollar pro Barrel. Die Fed steht angesichts des politischen Drucks und interner Meinungsverschiedenheiten vor der Herausforderung, die Inflationsbekämpfung mit dem Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen.
China baut Berichten zufolge erhebliche Goldreserven auf und verkauft gleichzeitig US-Staatsanleihen, da sich die Investitionsmöglichkeiten aufgrund der geopolitischen Spannungen mit den USA verringern. Die Goldpreise haben aufgrund von Inflationsängsten und angespannten internationalen Beziehungen Rekordhöhen von über 5.000 US-Dollar erreicht. Der Artikel deutet darauf hin, dass Chinas Goldbestände möglicherweise viel größer sind als offiziell angegeben, wodurch das Land nach den USA an zweiter Stelle der Länder mit den größten Reserven stehen würde.
Der Inhalt ist in erster Linie eine Abonnementwerbung für die Dienste der Financial Times, wobei insbesondere die Berichterstattung von FT Alphaville über die Goldmärkte erwähnt wird. Es werden verschiedene digitale Abonnementstufen beworben, die Zugang zu globalen Nachrichten, Expertenanalysen, mobilen Apps, Newslettern und Premium-Inhalten bieten, mit Testangeboten und Preisangaben.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte im vorbörslichen Handel höher eröffnen, da die Stimmung an den asiatischen Märkten positiv ist und die Wall Street zuversichtlich in den Handel startet. Geopolitische Risiken und Bedenken hinsichtlich der US-Handelspolitik treiben die Anleger jedoch in sichere Häfen wie Gold und den Schweizer Franken, die beide neue Höchststände erreicht haben. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank und mögliche Führungswechsel stehen ebenfalls im Fokus, ebenso wie die aktuellen Entwicklungen in der Berichtssaison und die Handelsspannungen, die verschiedene Märkte beeinflussen.
Die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen Japan und China treiben die Preise für wichtige Hightech-Mineralien wie Gallium und Wolfram auf Rekordhöhen. Dies veranlasst japanische Unternehmen dazu, ihre Bezugsquellen außerhalb Chinas zu diversifizieren, da sie Exportbeschränkungen für Ressourcen mit doppeltem Verwendungszweck befürchten.
Die Rohölpreise stiegen deutlich an, da Winterstürme die Produktion in den USA und die Logistik an der Golfküste beeinträchtigten, verbunden mit geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und Versorgungsproblemen in Kasachstan. Brent-Rohöl stieg auf über 67 USD und WTI näherte sich 62 USD, während Schätzungen zufolge 2 Millionen Barrel pro Tag weniger gefördert wurden. Der Anstieg spiegelt sowohl unmittelbare wetterbedingte Versorgungsengpässe als auch allgemeine geopolitische Risikoprämien wider.
Russisches Rohöl sammelt sich auf See an, da indische Raffinerien ihre Einkäufe reduzieren. Derzeit werden etwa 140 Millionen Barrel auf Tankern gelagert. Dies entspricht einem Anstieg von 60 Millionen Barrel seit August aufgrund rückläufiger indischer Importe, die auf den niedrigsten Stand seit über drei Jahren gefallen sind. Der Rückgang folgt auf das Verbot der EU, aus russischem Rohöl hergestellte Raffinerieprodukte zu importieren, was die Handelsströme erschwert. Während die Exporteinnahmen Russlands dank steigender Preise für Urals-Rohöl stabil geblieben sind, besteht die Gefahr, dass die schwimmenden Lagerkapazitäten zu einem Engpass werden könnten, wenn die Käufer weiterhin zurückhaltend sind und die Kontrollen der Schattenflotte verschärft werden.
Der Schweizer Aktienmarkt legte zu, angeführt von Roche und Novartis, nachdem Citigroup Kaufempfehlungen ausgesprochen und Kurszielerhöhungen vorgenommen hatte. Meier Tobler gab aufgrund schwächerer Gewinne nach, während indische Textilaktien aufgrund eines EU-Handelsabkommens zulegten. Die globalen Märkte wurden von den Erwartungen hinsichtlich der Politik der US-Notenbank und den US-Zollandrohungen gegenüber Südkorea beeinflusst, wobei Rohstoffe wie Gold und Silber als sichere Häfen zulegten.

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