Geographie

Suchbegriff: Europa

Der Artikel befasst sich mit den Bewegungen vor Börsenbeginn, wobei der Schweizer SMI leicht höher erwartet wird und die Wall Street aufgrund des Optimismus aufgrund der Gewinnberichte aus dem Technologiesektor Gewinne verzeichnet. Bergbauaktien, insbesondere solche mit Bezug zum Gold, steigen aufgrund eines Anstiegs des Goldpreises, während Investoren dies mit Bedenken hinsichtlich neuer US-Zölle auf Südkorea abwägen. Auch die Devisen- und Rohstoffmärkte werden diskutiert, ebenso wie die bevorstehenden Entscheidungen der Fed und die gemischten Ergebnisse wichtiger Aktien.
Schweizer Aktien dürften leicht höher eröffnen, da die Anleger ihren Optimismus hinsichtlich der bevorstehenden Gewinne von Technologieunternehmen mit ihren Bedenken über neue US-Zölle auf Südkorea abwägen. Wichtige Indizes wie der SMI, der Dow Jones und der Nasdaq verzeichneten Gewinne, während die Gold- und Silberpreise stiegen, da die Anleger sichere Häfen suchten. Zwölf Schweizer Unternehmen erhielten von großen Banken neue Kurszielaktualisierungen, wobei die Stimmung gemischt war. Die Aufmerksamkeit richtet sich weiterhin auf die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank und die wichtigen Quartalsergebnisse von Technologiegiganten wie Apple, Microsoft, Tesla und Meta.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte höher eröffnen, wobei alle SMI-Aktien im positiven Bereich liegen dürften, angeführt von Roche und Novartis nach Kaufempfehlungen von Citigroup. Vierzehn Schweizer Unternehmen erhielten neue Kursziele, während die Anleger den Optimismus aufgrund der bevorstehenden US-Technologiegewinne gegen die Besorgnis über die von Präsident Trump angekündigten neuen Zölle gegen Südkorea abwägen. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte Performance: Die asiatischen Märkte legten aufgrund von Technologiehoffnungen zu, die US-Märkte schlossen höher und sichere Anlagen wie Gold und Silber erholten sich aufgrund der Unsicherheit hinsichtlich der Zölle.
Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Ulrich Reuter, rät Deutschland aufgrund der Unsicherheit, die durch die Zollpolitik und Handelsbeschränkungen von US-Präsident Trump verursacht wird, neue internationale Handelspartner zu suchen. Zwar sind deutsche Unternehmen weiterhin an Geschäften mit den USA interessiert, doch die zunehmende Unsicherheit führt zu einer Überprüfung der Investitionen. Reuter betont die Notwendigkeit, offen für Abkommen mit Ländern wie Kanada, Indien und asiatischen Staaten zu sein, und drängt auf die vorläufige Anwendung des Mercosur-Abkommens, um die Handlungsfähigkeit Europas im globalen Handel zu demonstrieren.
EZB-Direktor Piero Cipollone befürwortet den digitalen Euro als Mittel zur Stärkung der finanziellen Souveränität Europas und zur Verringerung der Abhängigkeit von US-Zahlungsanbietern wie PayPal, Apple Pay, Mastercard und Visa. Das Projekt zum digitalen Euro, dessen Pilotphase für 2027 und dessen mögliche Einführung für 2029 geplant ist, zielt darauf ab, eine gemeinsame europäische Zahlungsinfrastruktur zu schaffen, die es privaten Anbietern ermöglichen würde, in der gesamten Eurozone tätig zu sein, und gleichzeitig die europäische Kontrolle über kritische Finanzinfrastrukturen sicherzustellen.
Die EU-Kommission hat eine Untersuchung gegen die Plattform X (ehemals Twitter) eingeleitet, weil deren KI-Chatbot Grok in der Lage ist, ohne Zustimmung sexualisierte „Bikini-Bilder” von Personen zu generieren. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Frage, ob X die Risiken gemäß dem Gesetz über digitale Dienste angemessen bewertet und gemindert hat. Es drohen Geldstrafen in Millionenhöhe. Der Chatbot soll Millionen sexualisierter KI-Bilder generiert haben, darunter auch von Prominenten und Kindern, was zu parallelen Untersuchungen im Vereinigten Königreich geführt hat.
Experten und Politiker fordern, dass Deutschland seine Goldreserven aus New York zurückholt, weil sie wegen der aggressiven Außenpolitik von US-Präsident Trump besorgt sind. Der Verkauf der 1.236 Tonnen Gold (im Wert von 170 Milliarden Euro) könnte zwar mit einer geschätzten jährlichen Rendite von 8 % erhebliche Gewinne bringen, aber Bundesbankpräsident Joachim Nagel lehnt Goldverkäufe entschieden ab, weil er sie trotz der offensichtlichen finanziellen Vorteile aus mehreren Gründen für tabu hält.
Der Tokioter Aktienmarkt verzeichnete erhebliche Verluste, da der japanische Yen angesichts von Spekulationen über mögliche koordinierte Währungsinterventionen der USA und Japans an Wert gewann. Der Nikkei 225 fiel um 1,92 % und der Topix um 2,12 %, wobei insbesondere Automobilhersteller wie Toyota betroffen waren. Der Yen legte gegenüber dem Dollar nach verbalen Interventionen beider Regierungen um über 2 % zu, was Bedenken hinsichtlich der japanischen Finanzpolitik aufkommen ließ und bei ausländischen Investoren im Vorfeld der Parlamentswahlen für Unsicherheit sorgte.
Der österreichische Kupferspezialist Asta Energy Solutions geht mit einem Aktienpreis zwischen 27,50 und 29,50 Euro an die Börse und könnte damit bis zu 200 Millionen Euro einnehmen. Das Unternehmen hat sich Ankerinvestitionen von Siemens Energy und anderen Fonds in Höhe von insgesamt 55 Millionen Euro gesichert. Der Börsengang ist Teil einer breiteren Erholung der europäischen IPO-Märkte, wobei mehrere andere große Emissionen geplant sind, darunter KNDS und TK Elevators. Der Erlös wird für Kapazitätserweiterungen und den Schuldenabbau verwendet werden.
Gold hat einen historischen Meilenstein erreicht und angesichts globaler Krisen, geopolitischer Spannungen und Unsicherheiten hinsichtlich der US-Politik erstmals die Marke von 5.000 US-Dollar pro Feinunze überschritten. Der Anstieg des Edelmetallpreises ist auf die Absicherung von Anlegern gegen globale Konflikte, die Nachfrage der Zentralbanken nach Reserven sowie Bedenken hinsichtlich der US-Innenpolitik und Einwanderungspolitik zurückzuführen. Auch Silber verzeichnet erhebliche Preissteigerungen, da Anleger nach Alternativen zum hochpreisigen Gold suchen.

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