Die Commerzbank hat ihre Gewinnprognose für 2026 aufgrund besser als erwarteter Nettozinserträge in Höhe von 8,5 Milliarden Euro über das bisherige Ziel von 3,2 Milliarden Euro angehoben. Die Bank erzielte trotz Restrukturierungskosten weiterhin starke Gewinne für 2025, wobei Investor Andreas Thomae das „starke Ergebnis” lobte. Allerdings steht die Bank unter anhaltendem Übernahme-Druck durch Unicredit, die 29 % ihrer Anteile hält, während das Management der Commerzbank und die deutsche Regierung eine vollständige Übernahme ablehnen. Der Weggang von Chief Risk Officer Bernd Spalt wurde als Rückschlag gewertet, aber die Bank hat Zeit, einen Nachfolger zu finden.