Geographie

Suchbegriff: Asien

Die EU und China haben Fortschritte bei der Beilegung ihres Streits über die Einfuhr von Elektrofahrzeugen erzielt. Die Europäische Kommission hat Leitlinien für Mindestimportpreise vorgelegt, die die derzeitigen Zölle ersetzen könnten. Der Streit begann, als die EU Zölle von bis zu 35 % auf chinesische Elektrofahrzeuge verhängte und dabei unfaire Subventionen anführte, die den Wettbewerb verzerren. Das chinesische Handelsministerium begrüßt die Vereinbarung als Förderung gesunder Handelsbeziehungen, auch wenn noch Fragen zur Umsetzung offen sind.
Die Volkswagen Gruppe und Mercedes-Benz verzeichneten 2025 einen deutlichen Umsatzrückgang, der in erster Linie auf Herausforderungen auf den Märkten in China und den USA zurückzuführen war. Volkswagen lieferte 8,98 Millionen Fahrzeuge aus (ein Rückgang um 0,5 %), während Mercedes einen Rückgang um 10 % verzeichnete. Beide Unternehmen sahen sich in China einem intensiven Wettbewerb und in den USA den Auswirkungen von Zöllen gegenüber, obwohl die Verkäufe von Elektrofahrzeugen weltweit ein starkes Wachstum verzeichneten, insbesondere in Europa, wo die Verkäufe deutlich stiegen.
Die Intervention der USA im venezolanischen Ölsektor im Rahmen der Strategie von Präsident Trump könnte den Einfluss der OPEC auf die globalen Ölmärkte erheblich schwächen. Venezuela verfügt über die weltweit größten Rohölreserven, doch die Wiederaufnahme der Produktion erfordert massive Investitionen und Rechtssicherheit. Sollte dies gelingen, könnte sich das Machtgefüge verschieben, was möglicherweise zu länger anhaltend niedrigeren Ölpreisen führen und die Fähigkeit der OPEC+ zur Steuerung von Angebot und Preisgestaltung untergraben würde, trotz der Skepsis großer Ölkonzerne gegenüber Investitionen in Venezuela aufgrund früherer Beschlagnahmungen von Vermögenswerten.
Der Irak scheint eine bedeutende geopolitische Wende zurück zum westlichen Einfluss zu vollziehen, da US-Sanktionen russische Ölkonzerne wie Lukoil und Rosneft dazu zwingen, sich aus großen Ölprojekten zurückzuziehen. Chevron hat sich als führender Kandidat für die Übernahme des riesigen Ölfelds West Qurna 2 herauskristallisiert, was auf eine mögliche Neuausrichtung Bagdads weg von Russland, China und dem Iran hindeutet. Der Artikel beschreibt, wie koordinierte westliche Sanktionen und erneute Investitionen großer Ölkonzerne die Interessen des Irak an den Westen binden und dem seit Jahren wachsenden Einfluss Russlands und Chinas im Ölsektor des Landes entgegenwirken könnten.
Der Nahe Osten und Nordafrika sind trotz weltweit rückläufiger Investitionen im Upstream-Bereich bereit, durch neue Lizenzvergaben und Vertragsabschlüsse 20 Milliarden Barrel Öläquivalent hinzuzufügen. Zu den wichtigsten Entwicklungen zählen Libyens erste Ausschreibungsrunde für Ölförderung seit 17 Jahren, die Pipeline von Basra nach Duqm im Irak und Oman, Kuwaits Offshore-Expansion mit bedeutenden Entdeckungen und die Wiederöffnung Syriens für Investitionen nach Aufhebung der Sanktionen. Die regionalen Produzenten diversifizieren ihre Partnerschaften über China hinaus und ziehen westliche IOCs für Energie- und Infrastrukturprojekte im Rahmen von Strategien zur wirtschaftlichen Diversifizierung wie Saudi Vision 2030 an.
Der Schweizer Nähmaschinenhersteller Bernina erwägt, die Produktion von Steckborn in der Schweiz nach Thailand zu verlagern, was möglicherweise 40 Mitarbeiter betreffen könnte. Grund für diese Entscheidung sind die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, darunter hohe US-Zölle (bisher 39 %) und der starke Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar. Das Unternehmen erzielt 70 % seines Umsatzes auf dem US-Markt und hat dort bereits Preiserhöhungen vorgenommen. Bernina betreibt seit 1990 eine Produktionsstätte in Thailand für preisgünstigere Modelle. Derzeit läuft ein Konsultationsprozess, der bis zum 11. Februar andauern wird.
Goldman Sachs prognostiziert, dass der Preis für WTI-Rohöl bis zum Jahresende auf 50 US-Dollar pro Barrel fallen könnte, da ein Marktüberschuss von 2,3 Millionen Barrel pro Tag erwartet wird, obwohl geopolitische Risiken aufgrund der Proteste im Iran die Versorgung stören könnten. Die Bank behält ihre optimistischere langfristige Prognose bei und erwartet eine Erholung der Preise bis 2027, da sich der Markt in Richtung eines Defizits verschiebt. Sie prognostiziert, dass der Preis für Brent-Rohöl bis 2035 über 70 US-Dollar liegen wird, obwohl dies eine Abwärtskorrektur gegenüber früheren Prognosen darstellt.
Die Vereinigten Staaten drängen die G7-Staaten dringend dazu, ihre Abhängigkeit von China bei Seltenerdmetallen zu verringern, und verweisen dabei auf die zunehmenden geopolitischen Spannungen und die Bereitschaft Chinas, seine dominante Position in der Lieferkette als Druckmittel einzusetzen. China kontrolliert die weltweite Versorgung mit Seltenen Erden, die für Elektrifizierungstechnologien von entscheidender Bedeutung sind, und hat bereits in der Vergangenheit die Exporte nach Japan eingeschränkt. Japan hat es durch Investitionen im Ausland und Recyclingprojekte geschafft, seine Abhängigkeit von 90 % auf 60 % zu reduzieren. Die USA drängen auf schnellere Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit, um alternative Bezugsquellen zu sichern.
Präsident Trump erwägt „sehr harte Maßnahmen“ als Reaktion auf das harte Vorgehen des Iran gegen die weit verbreiteten Proteste, die zu Hunderten von Todesfällen und Tausenden von Verhaftungen geführt haben. Die iranische Führung hat den Demonstranten vorgeworfen, im Auftrag von Trump zu handeln, und angekündigt, nicht nachzugeben, während ein iranischer Beamter warnte, dass US-Stützpunkte und Israel im Falle eines Angriffs ins Visier genommen würden. Trotz Trumps Behauptung, dass der Iran verhandeln wolle, gibt es keine Bestätigung aus Teheran. Die eskalierenden Spannungen erhöhen die geopolitische Risikoprämie an den Ölmärkten und könnten zu Preisschwankungen führen.
China hat das Leitliniendokument der Europäischen Union zu Mindestpreisen für chinesische Elektrofahrzeuge begrüßt und sieht darin eine „sanfte Landung“ nach monatelangen Handelsspannungen aufgrund von EU-Zöllen zwischen 7,8 % und 35,3 % auf chinesische EV-Importe. Die EU-Leitlinien legen Kriterien für Preisverpflichtungsangebote fest, darunter Mindestimportpreise und Vertriebskanäle. China lobt die diplomatische Lösung im Rahmen der WTO-Konsultationen, die die Stabilität der globalen Automobil-Lieferkette gewährleistet.

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