Währung

Suchbegriff: Euro

Der Tokioter Aktienmarkt verzeichnete erhebliche Verluste, da der japanische Yen angesichts von Spekulationen über mögliche koordinierte Währungsinterventionen der USA und Japans an Wert gewann. Der Nikkei 225 fiel um 1,92 % und der Topix um 2,12 %, wobei insbesondere Automobilhersteller wie Toyota betroffen waren. Der Yen legte gegenüber dem Dollar nach verbalen Interventionen beider Regierungen um über 2 % zu, was Bedenken hinsichtlich der japanischen Finanzpolitik aufkommen ließ und bei ausländischen Investoren im Vorfeld der Parlamentswahlen für Unsicherheit sorgte.
Der österreichische Kupferspezialist Asta Energy Solutions geht mit einem Aktienpreis zwischen 27,50 und 29,50 Euro an die Börse und könnte damit bis zu 200 Millionen Euro einnehmen. Das Unternehmen hat sich Ankerinvestitionen von Siemens Energy und anderen Fonds in Höhe von insgesamt 55 Millionen Euro gesichert. Der Börsengang ist Teil einer breiteren Erholung der europäischen IPO-Märkte, wobei mehrere andere große Emissionen geplant sind, darunter KNDS und TK Elevators. Der Erlös wird für Kapazitätserweiterungen und den Schuldenabbau verwendet werden.
Der Artikel untersucht, ob der Wohnungsbausektor in Deutschland nach Jahren des Rückgangs eine Trendwende erlebt. Während die Fertigstellungen im Jahr 2025 auf 210.000 bis 230.000 Wohnungen zurückgingen, deuten die jüngsten Zuwächse bei Baugenehmigungen und Bauaufträgen auf eine mögliche Erholung hin. Zu den wichtigsten Faktoren zählen staatliche Initiativen wie der „Bauturbo” zur Vereinfachung der Genehmigungsverfahren, die Aufstockung der Mittel für den sozialen Wohnungsbau und die vorgeschlagenen „Gebäudetyp E”-Vorschriften, die flexiblere Baunormen ermöglichen. Allerdings bestehen weiterhin strukturelle Herausforderungen wie hohe Zinsen und bürokratische Hürden, und der Übergang von der Baugenehmigung zur Fertigstellung der Wohnungen wird einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die Märkte sind in höchster Alarmbereitschaft angesichts von Spekulationen über mögliche Stützungskäufe des japanischen Yen, da Regierungsvertreter ihre Besorgnis über die Währungsbewegungen zum Ausdruck bringen. Der Yen stieg gegenüber dem Dollar von über 159 auf 153,31, was Analysten zu Warnungen vor möglichen Interventionen veranlasste. Die Bank of Japan steht vor einem Dilemma, da Interventionen teuer und riskant sind, während Experten über deren Wirksamkeit diskutieren. Die Abstimmung mit den US-Behörden und die jüngsten Zinsprüfungen durch die Fed deuten auf eine erhöhte Bereitschaft zu möglichen Marktmaßnahmen hin.
Japan signalisiert eine mögliche gemeinsame Intervention mit den Vereinigten Staaten am Devisenmarkt, um den schwächelnden Yen zu stützen, der mittlerweile 153,31 Yen pro Dollar erreicht hat. Regierungsvertreter betonen die Dringlichkeit und die Abstimmung mit den US-Behörden, während Analysten über die Wirksamkeit und die Risiken solcher Interventionen diskutieren. Die Bank of Japan steht vor einem Dilemma, da frühere Interventionen 100 Milliarden Dollar umfassten, aber möglicherweise keine dauerhafte Stütze bieten. Die Marktstimmung bleibt angesichts der Sorgen um die finanzielle Entwicklung Japans und die bevorstehenden Wahlen weiterhin vorsichtig.
Deutsche Anleger gehen mit Vorsicht in eine ereignisreiche Woche, da der DAX mit 24.889 Punkten nahezu unverändert bleibt. Zu den wichtigsten Ereignissen zählen die Ifo-Konjunkturumfrage, der Börsengang von Asta Energy Solutions und die erste Zinsentscheidung der US-Notenbank in diesem Jahr. Der Goldpreis steigt weiter und erreicht 5.111 US-Dollar pro Unze, was einem Anstieg von 18 % seit Jahresbeginn entspricht. Die Aktien von Rheinmetall legen um 0,7 % zu, da das Rüstungsunternehmen mit OHB bei einem großen Satellitenprojekt der Bundeswehr zusammenarbeitet, während die Aktien von Airbus um 0,9 % nachgeben, da das Unternehmen um denselben Auftrag konkurriert.
Piero Cipollone von der EZB erläutert in einem Interview die Vorteile des digitalen Euro und betont dabei dessen Benutzerfreundlichkeit, Kosteneffizienz für Einzelhändler und strategische Bedeutung für die finanzielle Souveränität Europas. Der digitale Euro wird als digitales Äquivalent zu Bargeld fungieren, sowohl online als auch offline funktionieren und einen hohen Datenschutz bieten. Cipollone geht auf Bedenken hinsichtlich programmierbarem Geld und Kontrolle ein und stellt klar, dass die EZB keine Käufe blockieren oder Ausgaben nachverfolgen kann. Das Projekt zielt darauf ab, die Abhängigkeit Europas von US-Zahlungssystemen wie Visa und Mastercard zu verringern. Die Umsetzung wird vorbehaltlich der Zustimmung durch den Gesetzgeber für etwa 2029 erwartet.
Deutschlands Subventionsprogramm für Industriestrompreise, das eine Kostensenkung auf 5 Cent pro kWh verspricht, wird von Industrieverbänden heftig kritisiert, die die Entlastung als „homöopathisch” und „irreführend” bezeichnen. Aufgrund von EU-Beihilfebeschränkungen und bürokratischen Auflagen ist die tatsächliche Preissenkung minimal (in einem Beispiel von 18 auf 17,625 Cent/kWh), wodurch deutsche Unternehmen gegenüber Ländern wie den USA und China mit deutlich niedrigeren Stromkosten einen erheblichen Wettbewerbsnachteil haben.
Die von Italien eingeführte Steuer in Höhe von 2 Euro auf Pakete mit geringem Wert aus Nicht-EU-Ländern hat das Gegenteil bewirkt: Frachtflüge werden nun in andere europäische Länder wie Belgien, die Niederlande und Ungarn umgeleitet, um die Abgabe zu umgehen. Die Steuer, die eigentlich dazu dienen sollte, billige Importe aus China einzudämmen und die Einnahmen zu steigern, hat zu einem Rückgang der in Italien ankommenden Pakete um 36 % geführt und italienischen Logistikunternehmen Umsatzeinbußen beschert. Diese drängen nun die Regierung, die Maßnahme auszusetzen.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte mit minimalen Bewegungen eröffnen, da die globalen Märkte angesichts anhaltender geopolitischer Unsicherheiten eine gemischte Performance zeigen. Der US-Dollar verliert weiter an Wert, während der Schweizer Franken eine sichere Hafenwährung bleibt. Die asiatischen Märkte entwickelten sich uneinheitlich, und die Wall Street schloss mit unterschiedlichen Ergebnissen. Der SMI schloss am Freitag deutlich niedriger, da die Anleger angesichts der geopolitischen Unsicherheiten und der Politik der Trump-Regierung vorsichtig waren. Versicherungsaktien und Holcim gehörten zu den größten Verlierern, während defensive Aktien wie Swisscom und Novartis zulegten.

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