Währung

Suchbegriff: Euro

Die deutsche Bauindustrie zeigt starke Anzeichen einer Erholung mit einem Auftragsanstieg von 8,5 % gegenüber dem Vormonat im November 2025, was den vierten inflationsbereinigten Anstieg innerhalb von fünf Monaten darstellt. Die Branche profitiert von staatlichen Investitionsprogrammen und Großprojekten, wobei der Tiefbau um 10,1 % und der Hochbau um 7,2 % zulegten. Experten sagen voraus, dass das Bauwesen zu einem Wachstumsmotor für die deutsche Wirtschaft werden könnte, mit Prognosen von 2,5 % Wachstum bei den Bauinvestitionen gegenüber einem Gesamtwachstum des BIP von 1,2 % für 2026.
BB Biotech meldete starke vorläufige Jahresergebnisse mit einem Gewinnanstieg von 76 Millionen Franken im Jahr 2024 auf 578 Millionen Franken im Jahr 2025, angetrieben durch ein starkes viertes Quartal mit 472 Millionen Franken. Der innere Wert des Unternehmens stieg in allen ausgewiesenen Währungen deutlich an, und der Verwaltungsrat wird der kommenden Generalversammlung eine höhere Dividende von 2,25 Franken pro Aktie vorschlagen. Die Biotech-Investmentgesellschaft zeigte eine robuste Portfolio-Performance mit Kurssteigerungen von über 34 % in Schweizer Franken.
Steffen Szeidl, CEO von Drees & Sommer, spricht über die dringende Notwendigkeit der digitalen Transformation in der Bauindustrie und hebt dabei die Gründung der Bau Ventures GmbH hervor, die jährlich 8 bis 15 Millionen Euro in Start-ups der Baubranche investieren wird. Die Branche sieht sich mit Krisen wie Insolvenzen, Fachkräftemangel und veralteten Prozessen konfrontiert. Zu den wichtigsten Transformationsbereichen gehören die Standardisierung von Bauteilen, digitale Zwillinge, VR/AR-Anwendungen und Robotik, um die Herausforderungen der Branche über reine Finanzinvestitionen hinaus anzugehen.
Der Artikel untersucht den wachsenden Trend zu möblierten Wohnungen auf dem deutschen Mietmarkt und stellt fest, dass 17 % der inserierten Wohnungen im Jahr 2025 als möblierte befristete Mietwohnungen angeboten wurden, fast doppelt so viele wie vor zehn Jahren. Er erklärt, wie Vermieter Möbelzuschläge verlangen können (nach dem Vorbild von Berlin und Hamburg) und damit möglicherweise Mietobergrenzen umgehen können, und beschreibt detailliert die von Justizministerin Stefanie Hubig vorgeschlagenen Gesetzesänderungen, die eine separate Auflistung der Möbelzuschläge und klarere Berechnungsregeln zum Schutz der Mieter vorsehen.
In Deutschland stieg die Zahl der zwangsversteigerten Immobilien im Jahr 2025 um 4,7 %, wobei 14.082 Immobilien auf gerichtliche Anordnung versteigert wurden. Der Gesamtmarktwert stieg um 10,7 % auf 4,76 Mrd. Euro, wobei vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser (50 % der Versteigerungen) betroffen waren, gefolgt von Eigentumswohnungen (20 %) und Gewerbeimmobilien. Der Anstieg ist laut einer Analyse der Amtsgerichtsdaten durch Argetra auf die schwache wirtschaftliche Entwicklung und die steigende Zahl von Verbraucherinsolvenzen zurückzuführen.
Der deutsche PropTech-Markt erreichte 2025 mit 1.472 Unternehmen einen Rekordwert, was einem Anstieg von 17 % gegenüber 2024 entspricht, befindet sich jedoch in einer Konsolidierungsphase, da 41 Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben und die Zahl der Neugründungen rückläufig ist. Während die Risikokapitalfinanzierung um 17 % auf 846 Millionen Euro zurückging, stieg die Fremdkapitalfinanzierung auf rund eine Milliarde Euro, was auf eine Verlagerung der Finanzierung dieser digitalen Immobilienunternehmen hinweist, da sie zunehmend in die traditionelle Infrastruktur- und Vermögensfinanzierung integriert werden.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte angesichts der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und Marktvolatilität etwas schwächer eröffnen. Während die Edelmetalle Gold und Silber ihre Rekordjagd fortsetzen, bleibt der Schweizer Franken stark, was den Schweizer Exporteuren Gegenwind beschert. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte Performance, wobei die asiatischen Märkte überwiegend positiv tendierten, während die Besorgnis über die politische Unberechenbarkeit in den USA und die ungelösten Konflikte in Grönland und der Ukraine die Vorsicht der Anleger weiter schüren.
Der DAX zeigt deutlich nachlassende Dynamik, da die Anleger trotz der Entspannung im Handelskonflikt mit China auf beruhigende Unternehmensergebnisse warten. BASF meldete einen Umsatzrückgang, während Intel mit seinen Quartalsergebnissen und Lieferengpässen enttäuschte. Gold setzt seine Rally als sicherer Hafen fort, während die US-Märkte von Trumps Rückzieher bei den Zöllen profitierten, obwohl die Unsicherheit anhält und eine Diversifizierung der Portfolios erforderlich macht.
Der deutsche Chemiekonzern BASF meldete enttäuschende Finanzergebnisse für 2025 und verfehlte mit einem EBITDA von 6,6 Milliarden Euro die Erwartungen der Analysten, die mit 6,7 Milliarden Euro gerechnet hatten. Das Unternehmen sah sich mit Herausforderungen wie rückläufiger Nachfrage, niedrigeren Verkaufspreisen und Währungseffekten konfrontiert. Während sich der Nettogewinn aufgrund von Sondergewinnen auf 1,6 Mrd. € verbesserte, äußerten sich Analysten enttäuscht und warnten vor strukturellen Gegenwinden. Die BASF-Aktie fiel daraufhin um rund 2 % und wurde damit zu einem der größten Verlierer im DAX-Index. Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) gab eine „rote Warnung” vor einem möglichen Zusammenbruch der Branche in Deutschland heraus.
Der tschechische Rüstungskonzern CSG hat den weltweit größten Börsengang eines Rüstungsunternehmens erfolgreich abgeschlossen und ist mit einem Kursgewinn von 32 % an der Amsterdamer Börse notiert. Durch das 3,8 Milliarden Euro schwere Angebot wurde Eigentümer Michal Strnad deutlich wohlhabender, während sich CSG als wachsender Konkurrent des deutschen Rüstungsgiganten Rheinmetall positionierte. Das Unternehmen, das Munition und Militärfahrzeuge herstellt, hat weltweit expandiert und profitiert von den weltweit gestiegenen Verteidigungsausgaben.

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