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Suchbegriff: Switzerland

Ein viraler TikTok-Trend für japanischen Käsekuchen aus Biscoff-Keksen und Skyr oder griechischem Joghurt sorgt in der Schweiz für steigende Verkaufszahlen dieser Produkte. Einzelhändler wie Coop berichten von einer Verdopplung der Kekseverkäufe und einer überdurchschnittlichen Nachfrage nach Milchprodukten, wobei die Dauerhaftigkeit dieses Trends jedoch ungewiss bleibt.
Der DAX-Index eröffnete mit einem leichten Minus von 0,4 % bei 24.689 Punkten, wobei deutsche und europäische Unternehmen eine gemischte Performance zeigten. Die Infineon-Aktie legte aufgrund der starken Nachfrage nach KI und positiver Quartalsergebnisse um 1,5 % zu, während UBS und Novartis positive Zahlen meldeten, aber mit Gegenwind am Markt zu kämpfen hatten. Technologieaktien gaben weltweit nach, da Bedenken hinsichtlich einer Disruption durch die neuen Angebote von Anthropic bestehen. Die Anleger warten auf die Inflationsdaten der Eurozone und die Zinsentscheidung der EZB.
Die Schweizer Wirtschaft verzeichnet im Januar 2026 eine deutliche Verbesserung der Geschäftsbedingungen, wobei der Konjunkturindikator des KOF-Instituts im Vergleich zum Jahresbeginn 2025 erheblich gestiegen ist. Positive Trends sind in mehreren Sektoren zu beobachten, darunter das verarbeitende Gewerbe, Finanzdienstleistungen, Großhandel, Gastgewerbe und Bauwesen. Die verbesserten Geschäftserwartungen veranlassen Unternehmen dazu, eine Erhöhung ihrer Personalbeschaffung zu planen. Die Umfrage umfasst Antworten von rund 4.500 Unternehmen aus wichtigen Wirtschaftssektoren.
Der DAX-Index eröffnete mit 24.865 Punkten leicht höher, wobei deutsche und europäische Unternehmen gemischte Ergebnisse erzielten. Infineon meldete starke Ergebnisse, die durch die Nachfrage nach KI getrieben wurden, während UBS und Novartis positive Zahlen vorlegten, aber Kursverluste hinnehmen mussten. Technologieaktien standen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen der neuen Funktionen von Anthropic auf die KI unter Druck. Die Anleger warten auf die Inflationsdaten der Eurozone, die voraussichtlich einen Rückgang auf 1,7 % zeigen werden, wobei die EZB die aktuellen Zinssätze voraussichtlich beibehalten wird.
Führungskräfte der UBS wurden vor den Justizausschuss des US-Senats geladen, um zu Nazi-Konten bei Schweizer Banken auszusagen. Eine Untersuchung ergab, dass die Credit Suisse während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Nazi-Kunden hatte. Senator Chuck Grassley bezeichnete das Verhalten der UBS als „eine Schande“. Die UBS behauptet, dass alle Ansprüche durch eine Vereinbarung aus dem Jahr 1998 geregelt worden seien.
Die Zurich Insurance Group hat ihr Übernahmeangebot für den britischen Spezialversicherer Beazley auf 1335 Pence pro Aktie erhöht, wodurch das Unternehmen mit rund 8,0 Milliarden Pfund bewertet wird. Der Vorstand von Beazley, der das Angebot von Zurich zuvor als zu niedrig abgelehnt hatte, unterstützt nun die überarbeiteten Bedingungen. Die Übernahme würde das globale Spezialversicherungsgeschäft von Zurich erheblich ausweiten und ein kombiniertes Prämienvolumen von rund 15 Milliarden US-Dollar schaffen.
Die Schweizer Investmentgesellschaft Decalia hat Aegis Defense aufgelegt, einen UCITS-konformen globalen Aktienfonds, der sich ausschließlich auf reine Verteidigungsunternehmen konzentriert. Der Fonds zielt darauf ab, von den weltweit steigenden Verteidigungsausgaben und geopolitischen Veränderungen zu profitieren. Er wird von dem erfahrenen Verteidigungsinvestor Roberto Magnatantini verwaltet, der mit einem konzentrierten, aktiven Ansatz durch diesen dynamischen Sektor navigiert.
Vas Narasimhan, CEO von Novartis, erhielt ein Rekordgehalt von 25 Millionen US-Dollar, das an die Umsatzentwicklung in den USA gekoppelt ist. Damit ist er einer der bestbezahlten Manager Europas. Der Bonus ist an das US-Geschäft von Novartis gebunden, das 43 % des Umsatzes ausmacht, jedoch von den Plänen von Präsident Trump, die Medikamentenpreise auf internationales Niveau zu senken, beeinträchtigt werden könnte. Der Artikel hinterfragt, ob die Rekordvergütung mit der neuen Ausrichtung von Novartis auf Zusammenhalt statt Individualismus vereinbar ist.
Die UBS meldete für 2025 starke Finanzergebnisse mit einem Gewinnanstieg von über 50 % auf 7,8 Mrd. US-Dollar, was die Erwartungen der Analysten übertraf. Die Bank kündigte eine Dividendenerhöhung um 22 % auf 1,1 US-Dollar pro Aktie und Aktienrückkäufe im Wert von 3 Mrd. US-Dollar an. Die Übernahme der Credit Suisse zeigt positive Ergebnisse mit erhöhten Integrations-Einsparungszielen. Die regulatorische Unsicherheit aufgrund der Kapitalanforderungen der Schweizer Regierung bleibt jedoch ein Problem, das sich möglicherweise auf die künftigen Aktionärsrenditen auswirken könnte. Das Vermögensmanagement und das Investmentbanking trieben das Wachstum voran, obwohl in Nordamerika Abflüsse zu verzeichnen waren.
Die globalen Aktienmärkte stehen aufgrund erneuter Bedenken hinsichtlich künstlicher Intelligenz (KI) unter Druck. Der deutsche DAX dürfte nach dem Schwinden der jüngsten Gewinne vorsichtig starten. Die US-Märkte führten den Rückgang an, wobei Technologieaktien nach der Ankündigung des neuen KI-Tools von Anthropic besonders stark betroffen waren. Softwareunternehmen wie Microsoft, Oracle und Thomson Reuters verzeichneten erhebliche Kursverluste. Obwohl es einige positive Nachrichten von der UBS in der Schweiz gab, bleibt die allgemeine Marktstimmung negativ, da Bedenken hinsichtlich der Rentabilität von KI-Investitionen und des Wettbewerbsdrucks auf Pharmaunternehmen wie Novo Nordisk bestehen.

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