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Suchbegriff: China

Die Ölpreise für Brent und WTI stiegen aufgrund von Versorgungsunterbrechungen im kasachischen Tengiz-Ölfeld und erneuten geopolitischen Spannungen durch US-Zollandrohungen gegenüber europäischen Ländern deutlich an. Positive Wirtschaftsdaten aus China und ein schwächerer US-Dollar sorgten für zusätzliche Unterstützung, sodass trotz der starken US-Produktion und der Reservekapazitäten der OPEC+ eine Kombination von Faktoren entstand, die die Rohölpreise in die Höhe trieb.
Ein Kälteeinbruch in China hat den monatelangen Rückgang der LNG-Preise umgekehrt, wobei die Preise auf 4.001 Yuan pro Tonne gestiegen sind, da das Winterwetter die Nachfrage nach Heizenergie in die Höhe treibt. Während China aufgrund der gestiegenen heimischen Produktion und der Pipeline-Importe 12 Monate lang einen Rückgang der LNG-Importe verzeichnete, hat die Wintersaison zu einem saisonalen Anstieg der Nachfrage geführt. Meteorologen warnen vor „seltener Kälte” mit deutlich sinkenden Temperaturen, obwohl Analysten für das Gesamtjahr immer noch schwächere LNG-Importe als 2025 prognostizieren.
Weltweit koordinieren die Strafverfolgungsbehörden zunehmend ihre grenzüberschreitenden Bemühungen, wobei der Schwerpunkt auf Sanktionen, Korruptionsbekämpfung, Geldwäschebekämpfung und Finanzkriminalität liegt. Regionen wie die USA, Europa, der Nahe Osten und der asiatisch-pazifische Raum führen strengere Vorschriften und verstärkte Kooperationsinitiativen ein und nutzen Whistleblower-Meldungen und gemeinsame Informationsaustausch-Tools für schnellere und integriertere Strafverfolgungsmaßnahmen.
China erhält die letzten Lieferungen von extrem günstigem, mit Sanktionen belegtem venezolanischem Öl. Zwei Tanker mit insgesamt 3,8 Millionen Barrel sind derzeit unterwegs. Damit endet Chinas Zugang zu stark vergünstigtem venezolanischem Rohöl nach der Blockade durch die USA und der Absetzung von Nicolas Maduro. Künftig müssen chinesische Raffinerien für venezolanisches Öl internationale Marktpreise über autorisierte Handelskanäle wie Vitol zahlen, die nun im Vergleich zum früheren illegalen Handel deutlich geringere Rabatte anbieten.
Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump deutlich zurück, wobei insbesondere die Automobilausfuhren stark betroffen waren. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber den USA sank auf den niedrigsten Stand seit 2021, und die USA verloren ihre Position als Deutschlands wichtigster Handelspartner an China. Wirtschaftsexperten warnen, dass die US-Handelspolitik den amerikanischen Markt für deutsche Exporteure risikoreich gemacht hat und langfristige negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu erwarten sind.
Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastrukturen haben dazu geführt, dass Russlands Rohölvorräte auf ein 15-Jahres-Tief gefallen sind und die Verarbeitungsraten der Raffinerien deutlich zurückgegangen sind. Die Angriffe richteten sich gegen wichtige Raffinerien, Lagerstätten und Exportterminals, darunter den Hafen von Noworossijsk am Schwarzen Meer. Dies führte zu ungeplanten Ausfällen und reduzierte Russlands Ölverarbeitungskapazität zeitweise um fast 15 %.
Die Europäische Kommission schlägt vor, die chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei und ZTE aufgrund von Sicherheitsbedenken hinsichtlich möglicher Sabotage und Spionage aus den Mobilfunknetzen aller EU-Mitgliedstaaten zu verbannen. Der Vorschlag würde einen Rechtsrahmen schaffen, um risikoreiche ausländische Anbieter zu bewerten und möglicherweise auf eine schwarze Liste zu setzen, wodurch deren Ausrüstung aus kritischen Infrastrukturen entfernt werden müsste. Deutschland und andere europäische Länder verwenden derzeit in erheblichem Umfang Komponenten von Huawei und ZTE in ihren Mobilfunknetzen.
Dänemark hat angesichts der zunehmenden Spannungen zusätzliche Truppen nach Grönland entsandt, nachdem US-Präsident Donald Trump den teilnehmenden Nationen nach einer multinationalen Militärübung mit Zöllen gedroht hatte. Trump schloss den Einsatz von Gewalt zur Eroberung der arktischen Insel nicht aus und riskierte damit einen erneuten Handelskrieg mit Europa. Die Situation hat Forderungen nach einer klaren europäischen Reaktion laut werden lassen, während Deutschland und Frankreich zu einer Deeskalation aufgerufen haben. Der Artikel behandelt auch andere globale Entwicklungen, darunter Chinas Rekordtief bei der Geburtenrate, die vorgezogenen Wahlen in Japan sowie verschiedene wirtschaftliche und politische Ereignisse.
Der IWF hat seine Prognose für das BIP-Wachstum Indiens für das Geschäftsjahr 2025-26 von zuvor 6,6 % auf 7,3 % angehoben und begründet dies mit der über den Erwartungen liegenden Entwicklung im dritten Quartal und der starken Dynamik im vierten Quartal. Indien behält seine Position als am schnellsten wachsende große Volkswirtschaft und übertrifft damit das prognostizierte Wachstum Chinas von 5 %. Auch die Weltbank hat ihre Wachstumsprognose für Indien auf 7,2 % nach oben korrigiert, während für 2026 und 2027 aufgrund nachlassender temporärer Faktoren ein Rückgang auf 6,4 % erwartet wird.
Der Artikel befasst sich damit, wie die Interventionen der USA unter Trump Chinas Wirtschaftsstrategie in Venezuela und im Iran stören, wo China nach dem Rückzug des Westens massiv investiert hatte. Die USA üben wirtschaftlichen Druck durch Blockaden aus, die chinesische Öltanker dazu zwingen, leer aus Venezuela zurückzukehren, während der Iran als strategischer Knotenpunkt im Wirtschaftsnetzwerk Pekings fungiert, da er Chinas wichtigster Öllieferant ist.

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