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Suchbegriff: China

Der Artikel liefert Live-Updates zu den globalen Finanzmärkten und beleuchtet dabei insbesondere die Rückgänge des Schweizer SMI-Index vor Börsenbeginn mit uneinheitlichen Ergebnissen von Unternehmen wie Roche und ABB, Rekordhöhen für Gold und Silber aufgrund geopolitischer Spannungen und eines schwachen Dollars sowie verhaltene Bewegungen an den US-amerikanischen und asiatischen Aktienmärkten vor dem Hintergrund von Gewinnmeldungen und Zentralbankpolitik.
Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnete Gewinne, wobei der SMI um 0,4 % zulegte, angeführt von einer starken Performance von ABB (+6,7 %), während Roche und Givaudan nach der Veröffentlichung ihrer Gewinnberichte Rückgänge verzeichneten. Edelmetalle erreichten Rekordhöhen, wobei Gold bei 5.594,82 USD/Unze und Silber bei 120,45 USD/Unze notierten, vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und eines schwachen US-Dollars. Die asiatischen Märkte legten vor der Veröffentlichung der Apple-Gewinne eine Pause ein, während die Fed die Zinsen unter Verweis auf verbesserte Konjunkturaussichten unverändert ließ. Technologieaktien zeigten gemischte Ergebnisse, wobei Texas Instruments und Intel starke Gewinne verzeichneten, während Microsoft nachbörslich negative Reaktionen verzeichnete.
Verteidigungsminister Boris Pistorius fordert deutsche Unternehmen dazu auf, ihre Sicherheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyber- und physischen Bedrohungen zu verbessern. Dabei erörtert er die wirtschaftlichen Kosten und begrenzten langfristigen Vorteile erhöhter Militärausgaben im Kontext der Zeitenwende und der globalen Spannungen mit Russland.
Die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, gab bekannt, dass die Organisation Notfallpläne für einen möglichen weltweiten Ansturm auf US-Dollar-Anlagen vorbereitet, nachdem Trumps Zölle und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve Besorgnis ausgelöst hatten. Seit Trumps Amtsantritt hat der Dollar 9 % an Wert verloren, während Gold neue Rekordhöhen erreicht, da Investoren nach Alternativen suchen. Georgieva schlug vor, dass die EU mehr gemeinsame Schulden aufnehmen sollte, um sichere Anlagealternativen zu bieten, wies jedoch darauf hin, dass die Dominanz des Dollars aufgrund der Markttiefe und der wirtschaftlichen Größe der USA weiterhin bestehen bleibt, sodass trotz der von den BRICS-Staaten angeführten Entdollarisierungstendenzen dramatische Veränderungen unwahrscheinlich sind.
Der Goldpreis erreichte nach Äußerungen von Präsident Donald Trump, der sich nicht besorgt über den Rückgang des Dollars zeigte, einen Rekordwert von 5.265 US-Dollar pro Feinunze. Das Edelmetall hat in den letzten anderthalb Wochen fast 15 % zugelegt und damit seine starke Rally fortgesetzt, die durch politische Spannungen, Käufe der Zentralbanken und die Schwäche des Dollars angetrieben wurde. Auch Silber verzeichnete deutliche Gewinne und stieg seit Jahresbeginn um 60 %, angetrieben sowohl durch die Investitionsnachfrage als auch durch industrielle Anwendungen in den Bereichen KI und Robotik. Experten nennen strukturelle Risiken, Sanktionsrisiken und Sorgen um die Staatsverschuldung als wichtige Treiber für die Rally der Edelmetalle.
Der Artikel untersucht die Chancen für deutsche Automobilhersteller in Indien nach einem neuen Handelsabkommen zwischen der EU und Indien, das die Einfuhrzölle auf Fahrzeuge und Teile senkt, und weist gleichzeitig auf Herausforderungen wie den starken lokalen Wettbewerb, bestehende Produktionsstätten und den Fokus auf Elektromobilität auf dem indischen Markt hin.
Der staatliche chinesische Automobilhersteller Chery Automobile treibt seine globale Expansionsstrategie voran und konzentriert sich dabei auf Südafrika und andere fortgeschrittene Märkte mit mittlerem Einkommen, während er sich aus Russland zurückzieht, um Sanktionen und protektionistischen Maßnahmen zu entgehen. Das Unternehmen plant eine Börsennotierung in Hongkong im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar und expandiert nach Westeuropa. Im Rahmen dieser strategischen Neuausrichtung verkauft Nissan seine südafrikanischen Werke an Chery.
Der Gouverneur der österreichischen Zentralbank, Martin Kocher, warnte, dass die Europäische Zentralbank möglicherweise Zinssenkungen in Betracht ziehen müsse, wenn die anhaltende Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar beginnt, sich erheblich auf die Inflationsprognosen auszuwirken. Kocher bezeichnete die jüngsten Euro-Gewinne zwar als „bescheiden” und nicht sofort handlungsbedürftig, betonte jedoch, dass die EZB angesichts der anhaltenden Handelsspannungen und geopolitischen Risiken, insbesondere aufgrund der Unsicherheiten in der US-Politik unter der Trump-Regierung, „alle Optionen” in der Geldpolitik offen halte.
Aufgrund von mit Cereulid kontaminiertem Öl aus China kommt es weltweit zu einer Ausweitung der Rückrufaktion für Babymilch, was Eltern dazu veranlasst, sich über sichere Produkte zu informieren. Die Schweizer Unternehmen Migros, Holle und Hipp versichern, dass ihre Produkte nicht betroffen sind, während Danone keine klaren Antworten zur Produktsicherheit in der Schweiz gibt, was bei den Verbrauchern Besorgnis auslöst.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte mit minimalen Veränderungen eröffnen, da der SMI vorbörslich einen leichten Rückgang anzeigt. Gold setzt seine starke Rallye mit einem Jahresgewinn von 22 % fort und erreicht neue Rekordhöhen. Die asiatischen Märkte zeigen eine gemischte Performance, während die US-Märkte sektorspezifische Bewegungen verzeichneten, wobei sich Technologieaktien gut entwickelten und Versicherer den Dow nach unten zogen. Der Schweizer Markt schloss am Dienstag positiv, wobei Swisscom die Gewinne anführte. Die Anleger bleiben vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank und wichtigen Gewinnmeldungen von Technologiegiganten vorsichtig.

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