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Im gesamten öffentlichen Dienst Deutschlands kommt es zu Warnstreiks, da die Gewerkschaft ver.di eine Lohnerhöhung von 7 % für 925.000 Beschäftigte fordert. Die Streiks haben Universitätskliniken, Dienstleistungszentren und Straßenbaubehörden in mehreren Bundesländern betroffen, wobei die Verhandlungen fortgesetzt werden sollen. Die Arbeitgeber haben die Forderungen der Gewerkschaft als „astronomisch” abgelehnt, was zu Dienstleistungsbeeinträchtigungen und Spannungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geführt hat.
Der Europäische Rechnungshof hat erhebliche Lücken bei den Qualitätskontrollen für Olivenöl festgestellt, insbesondere in Bezug auf Mischöle und Importe aus Nicht-EU-Ländern. Während die Kontrollen auf Pestizidrückstände als wirksam gelobt wurden, ergab die Prüfung eine uneinheitliche Durchsetzung der Qualitätsstandards, die den Ruf des europäischen Olivenöls gefährden könnte. Die EU produziert etwa zwei Drittel des weltweiten Olivenöls, wobei Spanien, Italien und Griechenland über 90 % der europäischen Produktion ausmachen.
Eine Studie von EY Real Estate prognostiziert für 2026 eine anhaltende Stagnation auf dem deutschen Immobilieninvestmentmarkt, wobei das Transaktionsvolumen weitgehend unverändert bleiben dürfte. Während für Wohnimmobilien Preisanstiege prognostiziert werden, geben Bürogebäude und Einkaufszentren in schlechten Lagen der Branche weiterhin Anlass zur Sorge. Der Sektor erholt sich von Krisenjahren, die durch steigende Zinsen, explodierende Baukosten und Immobilienwertverluste geprägt waren, doch aufgrund unzureichender Reformen ist nicht mit einer Entspannung der Wohnbaukrise zu rechnen.
Shell und ExxonMobil haben den geplanten Verkauf ihrer gemeinsamen Gasvorkommen in der südlichen Nordsee an Viaro Energy abgesagt, nachdem die Abschlussbedingungen trotz monatelanger Bemühungen nicht erfüllt wurden. Der Deal stand unter der Aufsicht der britischen North Sea Transition Authority und wurde durch die rechtlichen Probleme von Viaro-CEO Francesco Mazzagatti, darunter Unterschlagungsvorwürfe und Strafanzeigen, erschwert. Zu den Anlagen gehören wichtige britische Gasinfrastrukturen, darunter das Terminal in Bacton, das etwa ein Drittel der britischen Gasversorgung verarbeitet. Shell wird die Anlagen weiter betreiben und gleichzeitig alternative Optionen prüfen.
Führungskräfte der Ölindustrie warnen, dass die Wiederbelebung des venezolanischen Ölsektors massive langfristige Investitionen in Höhe von schätzungsweise 183 Milliarden US-Dollar über einen Zeitraum von 15 Jahren erfordern wird, wobei erhebliche Herausforderungen wie marode Infrastruktur, rechtliche Unsicherheiten, politische Instabilität und die Notwendigkeit klarer Investitionsrahmenbedingungen trotz des politischen Drucks auf schnelle Ergebnisse bestehen.
Der Global Risks Report des Weltwirtschaftsforums identifiziert geoökonomische Konfrontationen, insbesondere den Einsatz von Zöllen als politisches Druckmittel, als die derzeit größte globale Gefahr. Während die kurzfristigen wirtschaftlichen Risiken stark angestiegen sind, bleiben langfristige Umweltrisiken wie extreme Wetterereignisse und der Klimawandel weiterhin ein wichtiges Thema. Der Bericht zeigt eine Verschiebung der Prioritäten unter den 1.300 befragten Führungskräften, von denen mehr als die Hälfte für die nächsten zwei Jahre eine turbulente globale Lage erwartet.
Julius Bär gibt den Weggang von COO und ehemaligem Interim-CEO Nic Dreckmann bekannt, der die Schweizer Privatbank im gegenseitigen Einvernehmen im April 2026 verlassen wird. Jean Nabaa von HSBC wurde zum neuen COO ernannt, während die Bank gleichzeitig eine neue Funktion für die Konzernkommunikation unter der Leitung der ehemaligen Credit Suisse-Führungskraft Cindy Leggett-Flynn schafft.
Die Indian Oil Corporation hat ihre erste Rohöllieferung aus Ecuador gekauft, da Indien versucht, die aufgrund der US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil verlorenen russischen Rohöllieferungen zu ersetzen. Der Kauf von 2 Millionen Barrel Oriente-Rohöl erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem indische Raffinerien aufgrund ihrer russischen Ölimporte unter Druck der Trump-Regierung stehen und Indien ein Handelsabkommen anstrebt, während es gleichzeitig seine Bezugsquellen in Südamerika und Westafrika diversifiziert.
Der DAX beendete seine siebentägige Rekordserie mit einem Rückgang von 0,5 %, da die Anleger angesichts geopolitischer Risiken und Gewinnmitnahmen vorsichtig wurden. Auch die US-Märkte gaben nach, wobei große Banken trotz starker Gewinne unter Verkaufsdruck standen. Bayer und RWE übertrafen mit positiven Entwicklungen die Erwartungen, während die Ölpreise aufgrund der Spannungen im Nahen Osten auf ein Dreimonatshoch stiegen. Der japanische Nikkei setzte seine Rekordserie aufgrund des Optimismus hinsichtlich der Fiskalpolitik fort und stand damit im Gegensatz zur allgemeinen Unsicherheit an den Märkten.
Eine Analyse des Marktes für Staatsanleihen im Jahr 2026 zeigt eine hohe Nachfrage nach Staatsanleihen trotz steigender Renditen, die durch Inflationsängste und wachsende Staatsverschuldung getrieben werden. Deutschland behält sein AAA-Rating mit Renditen von 2,9 % für 10-jährige Anleihen, während Experten erhöhte Risiken, aber auch Chancen für Anleger sehen. Die Interventionsmöglichkeiten der Europäischen Zentralbank sorgen für Marktstabilität, wobei institutionelle Anleger die Rekordemission von Anleihen im Wert von 512 Milliarden Euro dominieren.

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