Geographie

Suchbegriff: Europa

UBS meldete gemischte Ergebnisse für das vierte Quartal 2025: Der Gewinn pro Aktie lag mit 0,37 CHF um 30,27 % unter den Erwartungen, während der Umsatz mit 12,2 Mrd. CHF die Erwartungen um 4,72 % übertraf. Die Aktie verlor im vorbörslichen Handel 4,45 %. Das Unternehmen zeigte mit einem Gewinnwachstum vor Steuern von 62 % und einem Anlagevermögen von 7 Billionen CHF eine starke zugrunde liegende Performance. UBS gab eine Prognose für 2026 mit einer angestrebten CET1-Kapitalrendite von 13 % bekannt und skizzierte ehrgeizige Ziele für 2028, darunter eine CET1-Kapitalrendite von 18 % und ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 3 Milliarden CHF. Im Mittelpunkt der Telefonkonferenz standen die Fortschritte bei der Integration mit Credit Suisse, Kapitalmanagementstrategien und die regionale Performance der globalen Vermögensverwaltungssparten.
Die Inflation in der Eurozone sank im Januar auf 1,7 % und lag damit aufgrund niedrigerer Energiekosten und eines stärkeren Euro unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank von 2 %. Es wird erwartet, dass die EZB ihren Leitzins bei ihrer bevorstehenden Sitzung bei 2 % belassen wird, wobei Händler die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen bis September nur mit 20 % einschätzen. Die Zentralbank prognostiziert für dieses Jahr eine durchschnittliche Inflationsrate von 1,9 %, nachdem sie 2025 2,1 % erreicht hatte.
Der Investmentexperte Jérôme van der Bruggen, Chief Market Strategist bei Indosuez Wealth Management, identifiziert die USA als den attraktivsten Aktienmarkt und empfiehlt, sich auf amerikanische Small Caps und asiatische Schwellenmärkte zu konzentrieren. Trotz eines turbulenten Starts ins Jahr 2026 mit einem schwachen Dollar, steigenden Goldpreisen und höheren Anleiherenditen prognostiziert er eine breitere Aktienmarktrallye, die über die Large Caps hinausgeht, die in den letzten Jahren dominierten.
Der deutsche Versicherungsverband GDV prognostiziert für 2026 ein langsameres Prämienwachstum von 4,7 % gegenüber 6,6 % im Jahr 2025 und begründet dies mit der schwachen Konjunktur, die sich auf das Baugewerbe, die Investitionen und den Konsum auswirkt. Die Prämien für Kfz-Versicherungen dürften moderat steigen, während Klimarisiken und regulatorische Herausforderungen weiterhin Bedenken hinsichtlich der langfristigen Stabilität der Branche aufwerfen.
UBS-CEO Ermotti fordert klarere Richtlinien für den Einsatz von AT1-Schuldtiteln, erkennt jedoch deren entscheidende Rolle für die Aufrechterhaltung der Finanzstabilität an und verweist dabei auf die Erfahrungen der Credit Suisse mit diesen Finanzinstrumenten.
Christopher Rossbach von J. Stern & Co. argumentiert, dass aktives Investieren in den aktuellen Märkten, die durch hohe Bewertungen und eine Konzentration auf Indizes wie den S&P 500 und den MSCI World gekennzeichnet sind, von entscheidender Bedeutung ist. Trotz geopolitischer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt er optimistisch für das Jahr 2026 und hebt Chancen in den Bereichen KI-Infrastruktur, Konsumgüter und globale Infrastrukturinvestitionen hervor. Der Artikel betont, dass man sich eher auf qualitativ hochwertige Unternehmen mit soliden Fundamentaldaten konzentrieren sollte als auf passives Indexinvestieren.
Ein viraler TikTok-Trend für japanischen Käsekuchen aus Biscoff-Keksen und Skyr oder griechischem Joghurt sorgt in der Schweiz für steigende Verkaufszahlen dieser Produkte. Einzelhändler wie Coop berichten von einer Verdopplung der Kekseverkäufe und einer überdurchschnittlichen Nachfrage nach Milchprodukten, wobei die Dauerhaftigkeit dieses Trends jedoch ungewiss bleibt.
Der DAX-Index eröffnete mit einem leichten Minus von 0,4 % bei 24.689 Punkten, wobei deutsche und europäische Unternehmen eine gemischte Performance zeigten. Die Infineon-Aktie legte aufgrund der starken Nachfrage nach KI und positiver Quartalsergebnisse um 1,5 % zu, während UBS und Novartis positive Zahlen meldeten, aber mit Gegenwind am Markt zu kämpfen hatten. Technologieaktien gaben weltweit nach, da Bedenken hinsichtlich einer Disruption durch die neuen Angebote von Anthropic bestehen. Die Anleger warten auf die Inflationsdaten der Eurozone und die Zinsentscheidung der EZB.
Der Artikel untersucht Chinas Rekord-Exportleistung in EU-Länder und stellt fest, dass sich das Handelsdefizit der EU gegenüber China seit 2019 zwar verdoppelt hat, der Fokus auf destruktivem Wettbewerb jedoch übersieht, dass es sich bei den meisten Importen um Zwischen- und Investitionsgüter und nicht um Fertigprodukte handelt. Sinkende Importpreise für diese Güter verschaffen den europäischen Unternehmen, die sie verarbeiten, Kostenvorteile, was laut einer Analyse von Gavekal Research darauf hindeutet, dass die wahrgenommene Bedrohung durch China möglicherweise überbewertet wird.
Die Schweizer Wirtschaft verzeichnet im Januar 2026 eine deutliche Verbesserung der Geschäftsbedingungen, wobei der Konjunkturindikator des KOF-Instituts im Vergleich zum Jahresbeginn 2025 erheblich gestiegen ist. Positive Trends sind in mehreren Sektoren zu beobachten, darunter das verarbeitende Gewerbe, Finanzdienstleistungen, Großhandel, Gastgewerbe und Bauwesen. Die verbesserten Geschäftserwartungen veranlassen Unternehmen dazu, eine Erhöhung ihrer Personalbeschaffung zu planen. Die Umfrage umfasst Antworten von rund 4.500 Unternehmen aus wichtigen Wirtschaftssektoren.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.