In Deutschland stieg die Zahl der zwangsversteigerten Immobilien im Jahr 2025 um 4,7 %, wobei 14.082 Immobilien auf gerichtliche Anordnung versteigert wurden. Der Gesamtmarktwert stieg um 10,7 % auf 4,76 Mrd. Euro, wobei vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser (50 % der Versteigerungen) betroffen waren, gefolgt von Eigentumswohnungen (20 %) und Gewerbeimmobilien. Der Anstieg ist laut einer Analyse der Amtsgerichtsdaten durch Argetra auf die schwache wirtschaftliche Entwicklung und die steigende Zahl von Verbraucherinsolvenzen zurückzuführen.