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Suchbegriff: Deutschland

Deutschland und Saudi-Arabien haben eine Absichtserklärung zur Ausweitung der Zusammenarbeit im Energiebereich unterzeichnet, deren Schwerpunkt auf der Wasserstoffproduktion aus erneuerbaren Quellen liegt. Die Vereinbarung umfasst Partnerschaften zwischen deutschen und saudischen Unternehmen, wobei Wasserstoff als Ammoniak von Saudi-Arabien zum deutschen Hafen Rostock transportiert und dort wieder in Wasserstoff umgewandelt werden soll. Die Partnerschaft soll Saudi-Arabien dabei helfen, seine Wirtschaft zu diversifizieren und von der Abhängigkeit vom Öl unabhängig zu machen, während Deutschland klimafreundliche Energiequellen erhält.
Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien, das als „Mutter aller Abkommen“ bezeichnet wird, stellt eine bedeutende wirtschaftliche Chance dar, die von den Märkten unterschätzt wurde. Das Abkommen umfasst fast zwei Milliarden Menschen und 25 % der weltweiten Wirtschaftsleistung, wobei die Zölle innerhalb von fünf bis zehn Jahren gesenkt oder abgeschafft werden sollen. Die EU-Exporte nach Indien sollen sich bis 2032 verdoppeln, wodurch europäische Unternehmen 4 Milliarden Euro an Zöllen einsparen würden. Trotz der derzeit geringen Umsätze europäischer Unternehmen in Indien bietet das Abkommen angesichts des Status Indiens als am schnellsten wachsende große Volkswirtschaft ein erhebliches Wachstumspotenzial. Das Abkommen dient auch als strategische Gegenmaßnahme zu protektionistischen Maßnahmen und demonstriert die Handlungsfähigkeit der EU im internationalen Handel.
Die OPEC+ hat Berichten zufolge vereinbart, die Produktionskürzungen bis März 2026 aufrechtzuerhalten, da die Ölpreise aufgrund von Befürchtungen einer möglichen US-Militäraktion gegen den Iran auf ein Sechsmonatshoch gestiegen sind. Die Entscheidung betrifft acht Mitgliedsländer, darunter Saudi-Arabien und Russland. Das nächste Treffen ist für den 1. März geplant.
Economiesuisse, der Schweizer Wirtschaftsverband, hat die deutsche Kommunikationsexpertin Heike Scholten zur neuen Leiterin für Kampagnen ernannt. Dies ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung nach dem Scheitern des 13. AHV-Referendums. Unter der Leitung von Direktorin Monika Rühl will der Verband seine öffentliche Kommunikation agiler und wirkungsvoller gestalten.
Der Wirtschaftsrat der CDU fordert erhebliche Steuersenkungen und Kürzungen bei den Sozialausgaben, darunter Vorschläge zur Streichung der Zahnarztkosten aus der gesetzlichen Krankenversicherung und zur Verkürzung des Arbeitslosengeldes. Diese Empfehlungen kommen inmitten hoher Arbeitslosigkeit (über 3 Millionen) und minimaler Wirtschaftswachstumsprognosen, wobei der Rat eine „Agenda für Arbeitnehmer” befürwortet, um die wirtschaftliche Erholung anzukurbeln.
Der Artikel beschreibt, wie Personen mit hohem Einkommen in Deutschland durch Investitionen in neu gebaute Wohnungen mithilfe von Sonderabschreibungen (Sonder-AfA) erhebliche Steuereinsparungen erzielen können, und enthält Expertenmeinungen und Beispielberechnungen von Instone.
Der Artikel untersucht die Herausforderungen einer echten Inklusion von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsplatz in Deutschland, wo über 300.000 Menschen in geschützten Werkstätten mit geringen Beihilfen statt in regulären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. Er stellt ein erfolgreiches inklusives Café in Hessen vor, das Mindestlohn zahlt und Menschen mit Behinderungen beschäftigt, und hebt sowohl die persönlichen Vorteile für die Arbeitnehmer als auch die bürokratischen Hindernisse hervor, mit denen die Gründer konfrontiert waren. Obwohl Werkstätten für viele Menschen eine notwendige Unterstützung darstellen, argumentiert der Artikel, dass komplexe Finanzierungssysteme und Vorurteile mehr Menschen daran hindern, in den ersten Arbeitsmarkt zu wechseln, sodass jährlich nur 0,35 % den Sprung schaffen.
Die hohe Staatsverschuldung Frankreichs gibt Deutschland Anlass zu großer Sorge, da sie zu vermehrten Zahlungsausfällen bei deutschen Unternehmen wie Lakal, höheren Kosten für Warenkreditversicherungen und steigenden Kreditzinsen in der gesamten Eurozone aufgrund politischer Instabilität und Verstößen gegen die EU-Schuldenregeln führt.
Ein neues italienisches Haushaltsgesetz sieht Steuergutschriften für den Kauf von Maschinen aus EU-/EWR-Ländern vor, schließt jedoch die Schweiz aus, wodurch Schweizer Exporte im Wert von rund einer Milliarde Franken gefährdet sind. Der Schweizer Industrieverband Swissmem arbeitet mit den Behörden zusammen, um Änderungen zu erreichen, und verweist dabei auf zunehmende protektionistische Tendenzen in Europa und mögliche Produktionsverlagerungen nach Deutschland.
Es wird erwartet, dass die Europäische Zentralbank die Zinssätze trotz der Besorgnis über die Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar bei 2,0 % belassen wird. Während die Inflation mit 1,9 % unter Kontrolle ist, gibt die Aufwertung des Euro auf über 1,20 USD zum ersten Mal seit 2021 Anlass zur Sorge hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit der Exporte und des Inflationsdrucks. Die EZB-Vertreter beobachten die Situation, rechnen jedoch nicht mit unmittelbaren Änderungen der Geldpolitik, sodass Zinserhöhungen erst Mitte 2027 zu erwarten sind.

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