ZEW-Ökonom Achim Wambach argumentiert, dass Europas regelbasiertes Handelssystem eine bedeutende Stärke im globalen Wettbewerb darstellt, da es eine Zuverlässigkeit bietet, die den USA und China aufgrund politischer Willkür fehlt. Er plädiert für einen differenzierten Ansatz: kooperative Beziehungen zu den USA durch die NATO und den Handel, aber defensive Maßnahmen gegen Chinas subventionierte Marktüberflutung. Wambach betont, dass Europas künftiger Wohlstand von technologischen Innovationen und dem Abbau bürokratischer Hindernisse abhängt, um im Wettbewerb mit den USA und Großbritannien um qualifizierte Arbeitskräfte und Start-ups bestehen zu können.