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Suchbegriff: China

China hat aus Sicherheitsgründen ein Verbot für versenkbare Autotürgriffe mit Wirkung zum 1. Januar 2027 erlassen, nachdem es zu Vorfällen gekommen war, bei denen Rettungskräfte in Notfällen keinen Zugang zu Fahrzeugen hatten. Das Verbot schreibt mechanische Entriegelungsmöglichkeiten vor und betrifft Automobilhersteller weltweit, insbesondere da China eine Vorreiterrolle auf dem Markt für Elektrofahrzeuge einnimmt. Bereits zugelassene Modelle müssen bis 2029 nachgerüstet werden.
Die asiatischen Märkte verzeichneten eine starke Rallye, wobei der japanische Nikkei-Index mit 54.821 Punkten ein Rekordhoch erreichte und mit einem Plus von 4 % schloss. Der südkoreanische Kospi stieg um 6,8 %, während auch die chinesischen Indizes Gewinne verzeichneten. Die Rallye wurde durch die positive Entwicklung des US-Marktes und einen gegenüber dem Yen stärkeren Dollar beflügelt, was den Exportunternehmen Auftrieb gab. Chip-Hersteller wie Samsung Electronics und SK Hynix führten die Gewinne in Südkorea an, während TSMC in Taiwan zulegte.
Die Europäische Kommission hat eine eingehende Untersuchung gegen den chinesischen Turbinenhersteller Goldwind eingeleitet, da sie befürchtet, dass China unlautere Subventionen gewährt hat, darunter Zuschüsse, Steuervergünstigungen und Finanzierungen. Die Untersuchung könnte zu Geldstrafen in Höhe von bis zu 10 % des Umsatzes führen und ist Teil der umfassenderen Bemühungen der EU, ihre Branche für erneuerbare Energien vor subventionierter Konkurrenz aus dem Ausland zu schützen.
Russland bereitet sich auf das Auslaufen des neuen START-Vertrags zur Kontrolle von Kernwaffen in dieser Woche vor. Der stellvertretende Außenminister Sergei Ryabkov erklärte, Moskau sei bereit für eine „neue Realität“ ohne Rüstungskontrollbeschränkungen. Der 2010 unterzeichnete Vertrag zwischen den USA und Russland läuft aus, wenn keine Einigung in letzter Minute erzielt wird. Die USA haben auf die Verlängerungsvorschläge Russlands nicht reagiert, und Russland hat betont, dass es sich nicht auf ein neues Wettrüsten einlassen werde, sondern die Modernisierung seiner Nuklearkapazitäten fortsetzen werde. Chinas Position gegen die Einbeziehung in ein neues Vertragswerk wird von Russland unterstützt.
Eine Analyse der weltweit größten Pensionsfonds zeigt erhebliche Unterschiede hinsichtlich Transparenz und Anlagestrategien. Der norwegische Staatsfonds „Government Pension Fund Global“ ist führend in Sachen Transparenz, während der chinesische Sozialversicherungsfonds nur minimale Informationen offenlegt. Der Artikel untersucht die Anlagepositionen und Gewichtsungsstrategien der größten Fonds, darunter auch kanadische und australische Pensionssysteme, und nutzt dabei Daten von Bloomberg sowie den Global Pension Transparency Benchmark, um zu bewerten, was Anleger aus den Ansätzen institutioneller Pensionsfonds lernen können.
Experten sagen voraus, dass 2026 ein bedeutendes Jahr für Fusionen und Übernahmen in der Versicherungsbranche sein wird, insbesondere in Deutschland, wo der Markt nach wie vor stark fragmentiert ist. Lebensversicherer stehen aufgrund ihrer Zinssensitivität und der hohen Kosten für die Einhaltung regulatorischer Vorschriften, IT und Digitalisierung unter Konsolidierungsdruck. Mehrere größere Transaktionen sind bereits im Gespräch, darunter das Interesse von Zurich an Beazley, die potenzielle Investition der Deutschen Bank in Frankfurter Leben und verschiedene Verkäufe von Run-off-Portfolios. Der Trend geht in Richtung einer Europäisierung der Lebensversicherungsbestände und einer Zunahme grenzüberschreitender Transaktionen.
Die Europäische Union steht vor einer Wettbewerbskrise: Seit 2018 ist die Industrieproduktion um bis zu 40 % zurückgegangen, und in der Schwerindustrie gingen 1,5 Millionen Arbeitsplätze verloren. Der ehemalige EZB-Präsident Mario Draghi fordert den Übergang von einer Konföderation zu einer Föderation, um die Autonomie der EU gegenüber der Konkurrenz aus den USA und China zu stärken. Unterdessen steht die französische Rechtsextreme Marine Le Pen vor einem entscheidenden Berufungsprozess wegen des Vorwurfs der Veruntreuung von EU-Geldern, der ihre Präsidentschaftsambitionen beenden könnte. Die Staats- und Regierungschefs der EU planen angesichts des wachsenden wirtschaftlichen Drucks Sofortmaßnahmen zur Wiederbelebung des Binnenmarktes.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte am 3. Februar 2026 nach dem positiven Momentum des Vortages mit einem Plus von 1,67 % höher eröffnen. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte, aber insgesamt positive Performance, wobei die asiatischen Märkte deutlich zulegten und US-Technologieaktien die Gewinne anführten. Der Devisenmarkt stabilisierte sich nach den jüngsten Schwankungen, wobei der Euro gegenüber dem Schweizer Franken und dem US-Dollar zulegte. Die Ölpreise gaben aufgrund der Aussichten auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach, während sich die Goldpreise erholten. Zu den wichtigsten Wirtschaftsdaten gehörte der stärker als erwartet ausgefallene US-ISM-Einkaufsmanagerindex, der die Marktstimmung ankurbelte. Schweizer Aktien wurden von Novartis, Nestlé und Finanzwerten angeführt, während Technologiewerte einem gewissen Gewinnmitnahme-Druck ausgesetzt waren.
Die asiatischen Aktienmärkte erlebten eine breite Erholung, angeführt von deutlichen Gewinnen des japanischen Nikkei 225 und des südkoreanischen Kospi, die durch die positive Dynamik an der Wall Street und einen stärkeren US-Dollar beflügelt wurden. Zu den wichtigsten Performern gehörten Chiphersteller wie Kioxia und TDK, während an den Rohstoffmärkten die Gold- und Silberpreise stiegen und die Ölpreise fielen. Die Erholung wurde durch einen positiven US-Einkaufsmanagerindex unterstützt, der auf eine robuste Konjunktur hindeutet.
Thailand erlebt einen schweren wirtschaftlichen Abschwung, wobei das Wachstum bei 2 % jährlich stagniert, da wichtige Sektoren wie Tourismus, Produktion und Konsum rückläufig sind. Das Land steht vor strukturellen Herausforderungen wie hoher Verschuldung der privaten Haushalte, einer alternden Bevölkerung, politischer Instabilität und zunehmendem regionalem Wettbewerb. Kleine Unternehmen haben zu kämpfen, große Automobilhersteller fahren ihre Produktion zurück, und der Aktienmarkt hat die schlechteste Performance in Asien zu verzeichnen. Bei den bevorstehenden Wahlen steht die wirtschaftliche Erholung im Vordergrund, aber Experten warnen, dass tiefgreifende Strukturreformen notwendig sind, um den Niedergang Thailands als ehemaliger „asiatischer Tiger” und Wirtschaftssuccessstory umzukehren.

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