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Thailand erlebt einen schweren wirtschaftlichen Abschwung, wobei das Wachstum bei 2 % jährlich stagniert, da wichtige Sektoren wie Tourismus, Produktion und Konsum rückläufig sind. Das Land steht vor strukturellen Herausforderungen wie hoher Verschuldung der privaten Haushalte, einer alternden Bevölkerung, politischer Instabilität und zunehmendem regionalem Wettbewerb. Kleine Unternehmen haben zu kämpfen, große Automobilhersteller fahren ihre Produktion zurück, und der Aktienmarkt hat die schlechteste Performance in Asien zu verzeichnen. Bei den bevorstehenden Wahlen steht die wirtschaftliche Erholung im Vordergrund, aber Experten warnen, dass tiefgreifende Strukturreformen notwendig sind, um den Niedergang Thailands als ehemaliger „asiatischer Tiger” und Wirtschaftssuccessstory umzukehren.
Die japanische Premierministerin Sanae Takaichi startet einen letzten Wahlkampfschub vor der vorgezogenen Parlamentswahl am Sonntag, bei der es voraussichtlich um wirtschaftliche Themen wie Inflation und steigende Zinsen gehen wird. Der Artikel befasst sich außerdem mit den gleichzeitigen Wahlen in Thailand, den Sitzungen der Zentralbanken EZB und BoE, der Singapore Airshow, den Geschäftszahlen großer Unternehmen wie Amazon und bevorstehenden globalen Ereignissen wie den Olympischen Winterspielen und dem Super Bowl.
Der thailändische Premierminister Anutin Charnvirakul hat das Amt für Geldwäschebekämpfung (AMLO) angewiesen, verstärkt gegen Betrüger und Finanzkriminelle vorzugehen, und verwies dabei auf den enormen Druck und das Risiko internationaler Sanktionen. Das AMLO meldete die Beschlagnahmung von Vermögenswerten in Höhe von über 29 Milliarden Baht und die Schließung von mehr als 800.000 Geldkurierkonten. Der Premierminister betonte, dass Thailands Versagen bei der Bekämpfung der Geldwäsche das internationale Vertrauen in das Land schädigen könnte.