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Der Schweizer Glasverpackungshersteller Vetropack hat eine deutliche Gewinnwarnung herausgegeben, die zeigt, dass die erwartete Erholung nicht eingetreten ist und das Unternehmen Produktionslinien stilllegen muss. Das Unternehmen verzeichnete im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang von 7,2 % und ein fast halbiertes Betriebsergebnis, wobei die Kosten dem Management davonlaufen. Trotz Sonderkosten in Höhe von 24 Mio. CHF im Jahr 2024 für die Schliessung des Werks in St. Prex warnt das Unternehmen nun vor einem deutlich tieferen Jahresgewinn als bisher erwartet.
Die Schweizerische Nationalbank meldete für das dritte Quartal einen hohen Gewinn von fast 28 Milliarden Schweizer Franken, womit sich der Neunmonatsgewinn auf 12,6 Milliarden Franken erhöhte. Der Gewinn ist in erster Linie auf die positive Entwicklung der Gold-, Devisen- und Kapitalmärkte zurückzuführen und entspricht den Prognosen der UBS-Ökonomen. Obwohl die Ergebnisse positiv sind, bleibt die Unsicherheit bezüglich möglicher Gewinnausschüttungen an den Bund und die Kantone bestehen.
Das verarbeitende Gewerbe in China schrumpfte den siebten Monat in Folge. Der PMI sank auf 49,0 Punkte, blieb damit hinter den Erwartungen der Analysten zurück und erreichte ein Sechsmonatstief. Während sich der Dienstleistungssektor leicht erholte, gibt der anhaltende Abschwung in der Industrie Anlass zur Sorge über eine Erosion des Privatsektors und eine mögliche Deflation. Das Versprechen der Regierung, den Binnenkonsum anzukurbeln, stößt auf Skepsis, da sich das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal auf 4,8 % verlangsamte und Analysten den wirtschaftlichen Erholungspfad Chinas nach Pandemie und Handelskrieg in Frage stellen.
Lidl kündigt eine umfangreiche Expansion in der Schweiz an und plant die Eröffnung von über 100 neuen Filialen, um in den nächsten 7-10 Jahren von 190 auf 300 Standorte zu wachsen. Die Expansion wird 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen und umfasst ein drittes Verteilzentrum in Roggwil. Das Unternehmen meldet ein starkes Umsatzwachstum und unterstreicht sein Engagement, durch Effizienzsteigerungen und strategisches Margenmanagement die niedrigsten Preise anzubieten.
Der Schweizer Maschinenhersteller Bystronic erwirbt den Geschäftsbereich Werkzeuge für die Materialbearbeitung mit der Marke Rofin vom börsennotierten US-Unternehmen Coherent. Der übernommene Geschäftsbereich beschäftigt rund 400 Mitarbeitende, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen US-Dollar und weist ein Wachstumspotenzial von 4-5% jährlich bis 2030 auf. Mit der Akquisition soll das Portfolio von Bystronic um neue Laseranwendungen erweitert werden.
Das in Zürich ansässige Biotech-Unternehmen Molecular Partners wies Ende September einen hohen Barmittelbestand von 105 Millionen Schweizer Franken aus, der ausreicht, um den Betrieb bis 2028 zu finanzieren. Das Unternehmen reduzierte seine Kostenprognose für das Gesamtjahr auf die untere Hälfte von 55-65 Millionen Franken und erwartet wichtige klinische Studienergebnisse für zwei Krebsmedikamente im November und Dezember, obwohl es zu Beginn des Jahres mehr als ein Viertel seiner Belegschaft abgebaut hat.
Die neuseeländische Finanzaufsichtsbehörde stellte fest, dass Lexington Trust Services die vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche nicht umgesetzt hat, was zu einer vollstreckbaren Verpflichtung führte, die es dem Unternehmen untersagt, Treuhanddienstleistungen anzubieten, bis die Anforderungen erfüllt sind.
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) notierte niedriger, während die US-Märkte ihre Rekordrallye fortsetzten. Die Tech-Giganten Amazon und Apple sorgten mit starken Gewinnen für Kursgewinne an der Wall Street, während Schweizer Uhrenhersteller und Rohstoffunternehmen aufgrund schwacher chinesischer Daten nachgaben. Gold hielt sich trotz der jüngsten Volatilität über der 4000-Dollar-Marke, wobei die Prognosen der Analysten unterschiedlich ausfielen. Die Währungs- und Rohstoffmärkte zeigten moderate Bewegungen, wobei der Ölpreis anstieg und der Schweizer Franken stabil gehandelt wurde.
Der Rohstoffexperte Ole S. Hansen von Saxo argumentiert, dass der Anstieg des Goldpreises um 53 % im Jahr 2025 keine Blase ist, und führt mehrere nachhaltige Faktoren an. Er prognostiziert, dass Gold im nächsten Jahr die Marke von 5.000 $ pro Unze erreichen könnte, und erörtert die Frage, wann die Spannungen auf den Ölmärkten zurückkehren könnten, wobei er einräumt, dass der rasche Preisanstieg selbst Experten überrascht hat.
Die weltweite Goldnachfrage erreichte im dritten Quartal 2025 einen Rekordwert von 1.313 Tonnen, wobei Investitionen in Münzen, Barren und börsengehandelte Fonds 43% der Gesamtnachfrage ausmachten. Die Schweiz zeigte sich mit einem Wachstum der physischen Goldnachfrage von 57 % besonders stark, während die Zentralbanken 17 % der Gesamtnachfrage auf sich vereinigten. Der Artikel hebt das starke Interesse der Anleger hervor, die befürchten, die Goldrallye zu verpassen.

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