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Suchbegriff: Rohstoffe

Die Preise für Brent-Rohöl fielen unter 60 US-Dollar pro Barrel und erreichten damit den niedrigsten Stand seit Mai, da der Optimismus hinsichtlich eines möglichen Friedensabkommens im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zunahm. Die Aussicht auf eine Lockerung der Sanktionen gegen russisches Öl hat zu Befürchtungen hinsichtlich eines erhöhten Angebots auf einem bereits gut versorgten globalen Markt geführt. Sowohl Brent- als auch WTI-Rohöl verzeichneten erhebliche Rückgänge mit Verlusten von 20 % bzw. 22 % seit Jahresbeginn. Indiens reduzierte Importe von russischem Rohöl und die wachsenden Mengen an russischem Öl auf See tragen inmitten der laufenden Friedensverhandlungen zum Druck auf den Markt bei.
Die Rohölproduktion Venezuelas ist aufgrund von US-Sanktionen und Tankerbeschlagnahmungen auf ein Siebenmonatstief gefallen, aber aufgrund des derzeitigen Überangebots auf dem Weltmarkt werden diese Verluste keine wesentlichen Auswirkungen auf die Preise haben. Experten gehen davon aus, dass Venezuela seine Produktion innerhalb von ein bis zwei Jahren auf 2 Millionen Barrel pro Tag steigern könnte, wenn die Sanktionen aufgehoben werden, aber anhaltende Spannungen und operative Herausforderungen schränken die kurzfristige Produktion weiterhin ein.
Chevron hat die Preise für venezolanisches Rohöl gesenkt, nachdem die USA einen mit Sanktionen belegten Tanker in der Karibik beschlagnahmt hatten, wodurch der Druck auf Venezuelas Ölexporte weiter zunimmt. Die Trump-Regierung hat die Sanktionen gegen das Maduro-Regime verschärft und richtet sich dabei gegen Familienmitglieder und Reedereien. Trotz der Einhaltung der US-Gesetze setzt Chevron seine Aktivitäten in Venezuela fort, während die Ölinfrastruktur des Landes weiterhin fragil und von Schattenflotten abhängig ist. Die Beschlagnahmung hat die regionalen Ölpreise gedrückt und die geopolitischen Spannungen verschärft.
Die UBS rechnet für 2026 mit einer Rohstoffrallye, die durch ein knappes Angebot und eine steigende Nachfrage angetrieben wird. Dabei werden Kupfer und Aluminium mit Versorgungsengpässen konfrontiert sein, die Ölpreise dürften sich im zweiten Quartal erholen und Gold wird durch Käufe der Zentralbanken und geopolitische Risiken gestützt werden. Der Artikel betont die Rolle von Rohstoffen bei der Portfoliodiversifizierung und empfiehlt eine Allokation von bis zu 5 % in diversifizierte Rohstoffindizes, wobei er gleichzeitig auf potenzielle Volatilität und einen taktischen Anlageansatz hinweist.
US-Ölförderer haben trotz Warnungen von Analysten vor einer möglichen Überversorgung weitere Bohranlagen in Betrieb genommen. Daten von Baker Hughes zeigen, dass die Gesamtzahl der Bohranlagen leicht zurückgegangen ist, die Zahl der Ölbohranlagen jedoch gestiegen ist, während die US-Rohölproduktion Rekordhöhen erreicht. Die Ölpreise sind im Wochenvergleich deutlich gesunken, wobei WTI und Brent jeweils fast 3 Dollar pro Barrel verloren haben, was die Besorgnis des Marktes über ein steigendes Angebot bei gleichzeitig nachlassender Nachfrage widerspiegelt.
Die Ölpreise sinken trotz Zinssenkungen der US-Notenbank und aggressiver Tankerbeschlagnahmungen der USA gegen Venezuela weiter. Brent-Rohöl wird angesichts von Bedenken hinsichtlich eines Überangebots zu einem Preis von knapp 61 USD/Barrel gehandelt, wobei die IEA für 2026 einen Überschuss von 3,84 Millionen Barrel pro Tag prognostiziert. Geopolitische Spannungen und gemischte wirtschaftliche Signale sorgen für Unsicherheit auf den Märkten, obwohl die Nachfrage Chinas nach saudischem Rohöl weiterhin stark ist.
Chinas Rekordölimporte und die Erweiterung der Lagerkapazitäten stellen die These einer schwächeren globalen Ölnachfrage infrage. Die Importe stiegen im November gegenüber dem Vorjahr um 5 % auf 12,38 Millionen Barrel pro Tag, wobei China 11 neue Lagerstätten baute und die Bevorratungsrate bei etwa 1 Million Barrel pro Tag hielt. Trotz der Bedenken hinsichtlich der Einführung von Elektrofahrzeugen sorgt Chinas aggressive Ölakkumulation für Marktstabilität und zwingt Prognostiker dazu, ihre Nachfrageprognosen für 2026 nach oben zu korrigieren.
Die Beschlagnahmung eines venezolanischen Öltankers durch die USA wird als strategischer Fehlgriff kritisiert, der nach hinten losgehen könnte, indem er die weltweiten Vorräte an Schweröl verknappt, den Raffinerien an der Golfküste schadet, Venezuelas Hinwendung zu China und Russland beschleunigt und einen größeren Konflikt riskiert, ohne Washington einen strategischen Vorteil zu verschaffen.
Die OPEC+ hat einer moderaten Produktionssteigerung um 137.000 Barrel pro Tag für Dezember zugestimmt, wird jedoch aufgrund von Bedenken hinsichtlich einer weltweiten Überversorgung mit Öl weitere Steigerungen im ersten Quartal 2026 aussetzen. Die Entscheidung fällt inmitten neuer westlicher Sanktionen gegen Russland, die die Produktionsverhandlungen erschweren. Die Ölpreise stiegen zunächst aufgrund dieser Nachricht, fielen jedoch später aufgrund schwacher Produktionsdaten aus Asien wieder. Langfristige Prognosen zeigen ein stagnierendes Wachstum der Ölnachfrage, wobei der Höhepunkt der Nachfrage für etwa 2030 erwartet wird.
Die OPEC+ hat sich darauf geeinigt, die Ölproduktion im Dezember 2025 nur um 137.000 Barrel pro Tag zu erhöhen, bevor sie im ersten Quartal 2026 aufgrund von Bedenken wegen eines Überangebots eine Pause einlegt. Die Gruppe hat die Produktion seit April um 2,9 Millionen Barrel pro Tag erhöht, verlangsamt aber das Tempo angesichts der westlichen Sanktionen gegen Russland und der schwachen Nachfrage im ersten Quartal. Die Ölpreise sind im Oktober auf 60 $ gefallen, haben sich aber wieder auf rund 65 $ erholt.

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