Geographie

Suchbegriff: Europa

Der Artikel analysiert, wie sich die Welt als Reaktion auf die isolationistische Politik, die hohen Zölle und die unberechenbare Führung von Präsident Trump um die Vereinigten Staaten herum neu ordnet. Europa und andere Nationen bilden neue Handels- und Sicherheitsbündnisse, diversifizieren ihre Partnerschaften mit Schwellenländern und reduzieren ihre Abhängigkeit von den USA. Der Artikel beschreibt einen grundlegenden Wandel in den globalen Beziehungen, da die Länder nach Alternativen zur amerikanischen Führungsrolle in den Bereichen Handel, Sicherheit und internationale Zusammenarbeit suchen.
Der Artikel untersucht die Bauverzögerungen in der Schweiz und zeigt auf, wie Bürokratie und übermäßige Einsprüche Bauprojekte in allen Kantonen erheblich verlangsamen. Genf hat mit 369 Tagen die längste durchschnittliche Wartezeit für Baugenehmigungen, während Uri mit nur 77 Tagen an der Spitze liegt. Seit 2013 hat sich die Bearbeitungszeit für Genehmigungen landesweit von 84 auf 140 Tage erhöht, was in erster Linie auf weit verbreitete Einsprüche und komplexe Vorschriften zurückzuführen ist. Die Verzögerungen verschärfen die Wohnungsknappheit in der Schweiz und führen zu politischen Initiativen, die darauf abzielen, Einspruchsrechte einzuschränken und Verfahren zu straffen.
Die Aargauer Gemeinde Meisterschwanden, die zuvor zu den steuerlich günstigsten Gemeinden des Kantons gehörte, muss nach dem Weggang des Swatch-Pioniers Nicolas G. Hayek die Steuern erhöhen. Die Gemeinde hatte von Hayeks Präsenz und den finanziellen Beiträgen von Swatch profitiert, sieht sich nun jedoch mit Einnahmeausfällen konfrontiert, die Steuererhöhungen erforderlich machen.
Die Schweizer Pharmariesen Novartis und Roche haben ihre Lobbyausgaben in den USA im Jahr 2025 deutlich erhöht: Roche gab 11,5 Millionen Dollar aus, Novartis 7,9 Millionen Dollar. Dies geschah vor dem Hintergrund des Drucks der Trump-Regierung, die mit Zöllen von bis zu 200 % drohte, sollten die Arzneimittelpreise nicht sinken. Beide Unternehmen unterzeichneten individuelle Vereinbarungen mit der US-Regierung, um bestimmte Preise zu senken und im Gegenzug Schutz vor Strafen zu erhalten. Die Pharmaindustrie gab 2025 insgesamt die Rekordsumme von 452 Millionen Dollar für Lobbyarbeit aus, wobei über 1800 Lobbyisten in Washington tätig waren.
Der Euro ist zum ersten Mal seit 2021 über 1,20 gegenüber dem US-Dollar gestiegen, angetrieben durch die Dollarschwäche, die durch die politische Unsicherheit in den USA und Handelskonflikte verursacht wurde. Der starke Euro stärkt zwar die Kaufkraft für Importe und kann zur Eindämmung der Inflation beitragen, beeinträchtigt jedoch die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Exporteure im Ausland. Die EZB beobachtet eher die Geschwindigkeit der Wechselkursentwicklung als bestimmte Niveaus, aber eine weitere Aufwertung könnte politische Reaktionen nach sich ziehen. Trotz der Gewinne ist es weiterhin unwahrscheinlich, dass der Euro die globale Dominanz des Dollars als wichtigste Reservewährung in Frage stellen wird.
Die Schweiz wird am 8. März 2026 über die Einführung einer individuellen Besteuerung abstimmen, bei der jede Person unabhängig vom Familienstand ihre Steuern selbstständig einreicht. Die Reform zielt darauf ab, die „Ehemalusregelung” abzuschaffen, von der Doppelverdiener-Ehepaare betroffen sind, die höhere Steuern zahlen als unverheiratete Paare. Befürworter argumentieren, dass dies die Gleichstellung und finanzielle Unabhängigkeit fördert, während Gegner behaupten, dass dies Familien mit nur einem Einkommen und Steuerzahler aus der Mittelschicht belasten würde. Der Vorschlag sieht eine Erhöhung der Kinderfreibeträge vor und räumt den Kantonen im Falle einer Annahme eine Frist von sechs Jahren für die Umsetzung der Änderungen ein.
Die erste Februarwoche 2026 hält für Anleger einen vollen Terminkalender bereit: Neben der Zinsentscheidung der EZB stehen wichtige Unternehmensergebnisse von Novartis, UBS und US-Unternehmen wie PepsiCo und Disney an. Geopolitische Spannungen aufgrund der Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sowie des Waffenstillstands zwischen der Ukraine und Russland sorgen für Unsicherheit an den Märkten, während die Ölpreise angesichts der Spannungen um 10 % gestiegen sind. Die US-Arbeitsmarktdaten und die Führungswechsel bei der Federal Reserve unter der Trump-Regierung tragen zur komplexen Investitionslandschaft bei, wobei die gemischte Entwicklung der globalen Märkte im Januar den Ton für die kommende Woche angibt.
Der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), Klaus Schwab, schlägt vor, die 200 Millionen Franken teure Immobilie des Hauptsitzes der Organisation in Cologny (Schweiz) an die Schweizer Regierung zu spenden, um sicherzustellen, dass das Forum im Land bleibt. Dies geschieht nach Schwabs Ausschluss aus dem Stiftungsrat des WEF und anhaltenden Führungskonflikten. Die Schweizer Regierung prüft den Vorschlag, während die Zustimmung des Stiftungsrats des WEF erforderlich ist. Es gibt Befürchtungen, dass das Forum nach New York verlegt werden könnte, wenn bestimmte Führungswechsel stattfinden.
Der Artikel wirbt für den Abonnementdienst „Monetary Policy Radar“ der Financial Times und hebt dessen Besonderheiten hervor, darunter fundierte Wirtschaftsanalysen, Einblicke in die Zentralbanken und alternative Datensätze. Er stellt das fachkundige Redaktionsteam vor, das aus erfahrenen Ökonomen und Journalisten besteht, die Analysen darüber liefern, wie sich Änderungen der Geldpolitik auf Investitionen auswirken könnten.
Der Artikel befasst sich mit den Herausforderungen, denen sich die Schweizerische Nationalbank gegenübersieht, da der US-Dollar Anfang 2026 deutlich an Wert verliert und der Schweizer Franken damit auf den höchsten Stand seit 2011 steigt. Dies schafft Probleme für die exportabhängige Wirtschaft der Schweiz, da ihre Waren im Ausland teurer werden und die Inflation gedämpft wird. Die SNB hat nur begrenzte Möglichkeiten – entweder die Zinsen in den negativen Bereich zu senken oder in die Devisenmärkte einzugreifen, was beides mit erheblichen Nachteilen verbunden ist. Der Rückgang des Dollars ist auf sinkende US-Zinsen und die Diversifizierung globaler Investoren weg vom Dollar aufgrund von Bedenken hinsichtlich der institutionellen Stabilität der USA zurückzuführen. Die Situation verdeutlicht die allgemeinen globalen wirtschaftlichen Spannungen und die Vernetzung der Devisenmärkte.

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