Geographie

Suchbegriff: Asien

General Motors kündigte ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 6 Milliarden US-Dollar an und erhöhte seine Dividende, nachdem das Unternehmen einen Nettoverlust von 3,3 Milliarden US-Dollar im vierten Quartal gemeldet hatte, der hauptsächlich auf Abschreibungen im Zusammenhang mit der EV-Strategie und Umstrukturierungen in China zurückzuführen war. Die beruhigenden Worte von CEO Mary Barra führten zu einem Kursanstieg von über 5 % im vorbörslichen Handel, wobei das Unternehmen für das neue Jahr einen bereinigten Gewinn von 11 bis 13 US-Dollar pro Aktie prognostiziert.
Venezuela erwartet in diesem Jahr Ölinvestitionen in Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar, gegenüber 900 Millionen US-Dollar im Vorjahr, durch Produktionsbeteiligungsverträge. Die US-Regierung hat trotz der Aufrechterhaltung der Sanktionen Lizenzen für begrenzte Ölförderaktivitäten erteilt. Chevron hat seine Bereitschaft zum Ausbau der Aktivitäten bekundet, während Exxon aufgrund der Investitionsrisiken weiterhin vorsichtig ist. Energieanalysten gehen davon aus, dass die Ölproduktion Venezuelas bis 2035 1,5 bis 3 Millionen Barrel pro Tag erreichen könnte, obwohl die Förderkosten aus dem Orinoco-Gürtel weiterhin hoch sind.
Die Schweizer Aktienmärkte verzeichneten vorsichtige Gewinne, angeführt von den Pharmariesen Roche und Novartis, die von positiven Analystenbewertungen und klinischen Studienergebnissen unterstützt wurden. Finanzwerte und Versicherungen legten ebenfalls zu, während Halbleiteraktien eine Outperformance erzielten. Gold blieb aufgrund der anhaltenden Unsicherheit hinsichtlich der US-Handelspolitik und der Entscheidungen der Federal Reserve als sicherer Hafen stark nachgefragt. Die Anleger blieben vor der Veröffentlichung wichtiger Gewinnberichte großer US-Technologieunternehmen und der Zinssitzung der Fed vorsichtig.
David Solomon, CEO von Goldman Sachs, prognostiziert für 2026 ein langsameres Wachstum des Talentpools, äußert sich jedoch optimistisch hinsichtlich der globalen Märkte und verweist dabei auf Effizienzsteigerungsmöglichkeiten und Wachstumspotenzial im Bereich der Vermögensverwaltung. Er hebt die starken Ergebnisse hervor, die unter seiner Führung erzielt wurden, und erwartet aufgrund der Lockerung der Regulierung in den USA und Europa eine Zunahme der Fusionsaktivitäten.
Kanada arbeitet aktiv daran, die Exporte von Öl, Gas und Uran nach Indien zu steigern, als Teil einer strategischen Neuausrichtung, um die Abhängigkeit vom US-Markt zu verringern. Zu diesem Zweck wurden kürzlich Ministergespräche geführt und Partnerschaften geschlossen, die den bilateralen Energiehandel stärken sollen.
Die Rohölpreise stiegen deutlich an, da Winterstürme die Produktion in den USA und die Logistik an der Golfküste beeinträchtigten, verbunden mit geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und Versorgungsproblemen in Kasachstan. Brent-Rohöl stieg auf über 67 USD und WTI näherte sich 62 USD, während Schätzungen zufolge 2 Millionen Barrel pro Tag weniger gefördert wurden. Der Anstieg spiegelt sowohl unmittelbare wetterbedingte Versorgungsengpässe als auch allgemeine geopolitische Risikoprämien wider.
Das chinesische Sportbekleidungsunternehmen Anta Sports hat für 1,51 Milliarden Euro einen Anteil von 29,06 % an Puma von Artemis erworben und ist damit zum größten Anteilseigner der deutschen Marke geworden. Wei Lin, Vizepräsident von Anta, erklärte, dass Puma auf dem chinesischen Markt, wo es derzeit nur 7 % seines weltweiten Umsatzes erzielt, über ein erhebliches ungenutztes Potenzial verfügt. Das Unternehmen will die Umstrukturierung von Puma beschleunigen und Strategien umsetzen, um die Marke in China erfolgreicher zu machen, und zeigte sich zuversichtlich hinsichtlich des derzeitigen Managementteams.
Die Europäische Union und Indien haben ein historisches Freihandelsabkommen geschlossen, das die Zölle auf die meisten Waren abschafft oder senkt und eine Handelszone mit fast 2 Milliarden Menschen schafft. Das Abkommen soll die EU-Exporte nach Indien bis 2032 verdoppeln und europäischen Unternehmen jährlich 4 Milliarden Euro an Zöllen einsparen. Es ist zwar nicht so umfassend wie das Abkommen zwischen der EU und dem Mercosur, stellt jedoch eines der größten jemals ausgehandelten Handelsabkommen dar und wird angesichts der Spannungen mit den USA und China als geopolitisch bedeutsam angesehen.
Die EU und Indien haben nach jahrelangen Verhandlungen ein umfassendes Handelsabkommen geschlossen, das einen Rahmen für einen freieren Handel in einem Markt mit rund zwei Milliarden Menschen schafft. Zu den wichtigsten Bestimmungen gehören die Abschaffung oder Senkung von Zöllen auf über 90 % der EU-Exporte nach Indien, ein verbesserter Marktzugang für Dienstleistungen, vereinfachte Zollverfahren, ein stärkerer Schutz des geistigen Eigentums sowie Sonderregelungen für den Automobil-, Stahl- und Agrarsektor mit verschiedenen Kontingenten und Ausnahmeregelungen.
Die Europäische Union und Indien haben ein bahnbrechendes Freihandelsabkommen geschlossen, durch das eine der weltweit größten Freihandelszonen mit fast 2 Milliarden Menschen entsteht. Das Abkommen zielt darauf ab, Zölle auf 96,6 % der EU-Exporte nach Indien abzuschaffen oder zu senken, wodurch sich die EU-Exporte bis 2032 potenziell verdoppeln und jährlich 4 Milliarden Euro an Zöllen eingespart werden könnten. Das Abkommen ist besonders wichtig für die deutsche Automobilindustrie, die derzeit mit Zöllen von bis zu 110 % konfrontiert ist, die auf 10 % gesenkt werden sollen. Das Abkommen wird als geopolitisches Gegengewicht zur Handelspolitik der USA und Chinas angesehen und schützt gleichzeitig sensible europäische Agrarsektoren.

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