Währung

Suchbegriff: Euro

Die deutsche Justiz hat bei der Verfolgung des Cum-Ex-Steuerskandals mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Trotz über 1.700 Verdächtigen werden für 2026 nur zwei Gerichtsverfahren erwartet. Die Kölner Staatsanwaltschaft, die die Ermittlungen leitet, hat mit komplexen Fällen, verfahrensrechtlichen Unsicherheiten und einer laut ehemaligen Ermittlern unzureichenden politischen Unterstützung zu kämpfen. Justizminister Benjamin Limbach mahnt zur Geduld, Kritiker warnen jedoch, dass die Aufklärung des Skandals Jahrzehnte dauern könnte, da zunächst kleinere Angeklagte ins Visier genommen werden, während hochrangige Banker weitgehend ungeschoren davonkommen.
Der Artikel untersucht, wie vermögende Privatpersonen und Spitzenverdiener in Deutschland ihre Immobilieninvestitionen finanzieren, und erörtert dabei das Gleichgewicht zwischen Eigenkapital und Fremdkapital, die Auswirkungen der EU-Bankenregulierung und die Strategien, mit denen vermögende Kreditnehmer durch spezialisierte Berater und Banken günstige Finanzierungsbedingungen erzielen.
Die geschäftsführende Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, gab bekannt, dass die Organisation Notfallpläne für einen möglichen weltweiten Ansturm auf US-Dollar-Anlagen vorbereitet, nachdem Trumps Zölle und Angriffe auf die Unabhängigkeit der Federal Reserve Besorgnis ausgelöst hatten. Seit Trumps Amtsantritt hat der Dollar 9 % an Wert verloren, während Gold neue Rekordhöhen erreicht, da Investoren nach Alternativen suchen. Georgieva schlug vor, dass die EU mehr gemeinsame Schulden aufnehmen sollte, um sichere Anlagealternativen zu bieten, wies jedoch darauf hin, dass die Dominanz des Dollars aufgrund der Markttiefe und der wirtschaftlichen Größe der USA weiterhin bestehen bleibt, sodass trotz der von den BRICS-Staaten angeführten Entdollarisierungstendenzen dramatische Veränderungen unwahrscheinlich sind.
Der deutsche DAX-Index erlebt nach einer volatilen Phase eine ungewöhnlich ruhige Phase und hält sich stabil bei rund 24.900 Punkten, während wichtige Ereignisse wie die Sitzung der US-Notenbank und die Gewinnberichte der Technologiegiganten bevorstehen. Der US-Dollar setzt seinen dramatischen Rückgang auf Mehrjahrestiefs gegenüber dem Euro fort, während Gold und der Schweizer Franken als sichere Anlagen zulegen. Die LVMH-Aktie brach trotz über den Erwartungen liegender Gewinne um 8 % ein, während ASML aufgrund starker Prognosen um 5 % zulegte. Die Märkte warten auf wichtige Ereignisse, die zu erneuter Volatilität führen könnten.
Der US-Dollar ist auf ein Mehrjahrestief gefallen, da Investoren weltweit ihre Dollarbestände abstoßen. Währungsexperten äußern sich besorgt über die kurzfristigen Aussichten. Der ehemalige Präsident Donald Trump hat den Rückgang des Dollars als „großartig” bezeichnet, während die Situation bei Finanzexperten Besorgnis über die weltweit führende Währung auslöst.
Der Chef der österreichischen Zentralbank, Martin Kocher, der Mitglied des EZB-Rates ist, weist darauf hin, dass eine anhaltende Aufwertung des Euro eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank erforderlich machen könnte. Obwohl die aktuellen Euro-Gewinne als „moderat” bezeichnet werden und noch keine Maßnahmen rechtfertigen, betont Kocher, dass alle Optionen offen gehalten werden sollten. Er bleibt vorsichtig optimistisch hinsichtlich des Wirtschaftswachstums in der Eurozone und verweist auf die Widerstandsfähigkeit trotz der Wechselkursproblematik, wobei die Inflation derzeit bei 1,9 % liegt und voraussichtlich weiter unter das Ziel von 2 % fallen wird.
Der deutsche DAX-Index zeigt sich vor wichtigen wirtschaftlichen Ereignissen wie der Zinsentscheidung der Fed und den Gewinnmeldungen großer Technologieunternehmen zurückhaltend. Die US-Märkte zeigen eine gemischte Performance: Der S&P 500 und der NASDAQ erreichen Rekordstände, während der Dow Jones nachgibt. Gold erreicht angesichts der Dollarschwäche ein neues Rekordhoch von über 5.200 US-Dollar, während auch Silber zulegt. Die Anleger warten auf Hinweise zur Politik der Fed und die Quartalsergebnisse von Microsoft, Meta und Tesla.
Der Goldpreis erreichte nach Äußerungen von Präsident Donald Trump, der sich nicht besorgt über den Rückgang des Dollars zeigte, einen Rekordwert von 5.265 US-Dollar pro Feinunze. Das Edelmetall hat in den letzten anderthalb Wochen fast 15 % zugelegt und damit seine starke Rally fortgesetzt, die durch politische Spannungen, Käufe der Zentralbanken und die Schwäche des Dollars angetrieben wurde. Auch Silber verzeichnete deutliche Gewinne und stieg seit Jahresbeginn um 60 %, angetrieben sowohl durch die Investitionsnachfrage als auch durch industrielle Anwendungen in den Bereichen KI und Robotik. Experten nennen strukturelle Risiken, Sanktionsrisiken und Sorgen um die Staatsverschuldung als wichtige Treiber für die Rally der Edelmetalle.
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Der Gouverneur der österreichischen Zentralbank, Martin Kocher, warnte, dass die Europäische Zentralbank möglicherweise Zinssenkungen in Betracht ziehen müsse, wenn die anhaltende Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar beginnt, sich erheblich auf die Inflationsprognosen auszuwirken. Kocher bezeichnete die jüngsten Euro-Gewinne zwar als „bescheiden” und nicht sofort handlungsbedürftig, betonte jedoch, dass die EZB angesichts der anhaltenden Handelsspannungen und geopolitischen Risiken, insbesondere aufgrund der Unsicherheiten in der US-Politik unter der Trump-Regierung, „alle Optionen” in der Geldpolitik offen halte.

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