Geographie

Suchbegriff: Asien

Der Goldpreis ist auf über 5500 US-Dollar pro Feinunze gestiegen und hat damit seit Mitte Januar einen Anstieg von 20 % und seit Ende 2025 eine Wertsteigerung von 29 % verzeichnet. Auch Silber und Kupfer erreichten Rekordwerte, wobei Silber seit Jahresbeginn um 65 % gestiegen ist. Der Anstieg wird durch globale Konflikte, politische Spannungen, Käufe der Zentralbanken Chinas und Indiens sowie Sorgen um die Staatsverschuldung angetrieben, wodurch Edelmetalle zu begehrten sicheren Anlagen werden.
Indonesien erlebte den stärksten Rückgang seines Aktienmarktes seit der asiatischen Finanzkrise 1998, nachdem MSCI gewarnt hatte, das Land aufgrund unzureichender Markttransparenz aus seinem Emerging Markets Index zu streichen. Die Warnung verstärkt die bestehenden Bedenken der Anleger hinsichtlich der Politik von Präsident Prabowo Subianto, darunter kostspielige Sozialprogramme und politische Ernennungen, die sich auf Finanzinstitute auswirken. Der Referenzindex von Jakarta fiel am Mittwoch um 7,4 % und verzeichnete am Donnerstag weitere Rückgänge, da Banken indonesische Aktien herabstuften.
Der indonesische Aktienmarkt erlebte den stärksten zweitägigen Rückgang seit der asiatischen Finanzkrise 1997. Der Jakarta-Index fiel um insgesamt über 13 %, ausgelöst durch die Warnung von MSCI vor einer möglichen Herabstufung vom Status eines Schwellenmarktes zu einem Grenzmärkte aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Transparenz. Auch die indonesische Rupiah verlor an Wert, und Investmentbanken stuften ihre Empfehlungen herab, da sie sich Sorgen über die Wirtschaftspolitik von Präsident Prabowo Subianto machten, darunter die Ausweitung des Haushaltsdefizits und der zunehmende Einfluss des Staates auf die Finanzmärkte.
Die US-Notenbank hat ihre Haltung geändert und erwägt nun nicht mehr Zinssenkungen, sondern die Beibehaltung der aktuellen Zinssätze, bis sich die wirtschaftlichen Bedingungen ändern. Als Gründe dafür nennt sie das starke Wirtschaftswachstum, den soliden Konsum und Inflationssorgen. Trotz der starken Wirtschaftsleistung der USA hat der Dollar an Wert verloren, was Analysten auf die politische Unsicherheit und Absicherungsmaßnahmen gegen die politischen Risiken der Trump-Regierung zurückführen. Die Reaktion des Marktes fiel verhalten aus, da die Haltung der Fed angesichts der robusten Wirtschaftslage allgemein erwartet worden war.
China und das Vereinigte Königreich arbeiten daran, ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen neu zu gestalten, wobei sich die Gespräche auf die Verbesserung der bilateralen Beziehungen und der geschäftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Nationen konzentrieren.
Roche meldete für 2025 starke Finanzergebnisse mit einem Umsatz von 61,5 Milliarden Schweizer Franken, was einem Anstieg von 2 % entspricht, und einem Gewinnsprung von 9,2 Milliarden auf 13,8 Milliarden Franken. Der Pharmabereich wuchs um 3 %, während der Diagnostikbereich aufgrund der volumenbasierten Beschaffung in China um 3 % zurückging. Das Unternehmen erreichte seine Wachstumsziele und erhöhte seine Dividende auf 9,80 Franken, wobei der Ausblick für 2026 vorsichtig, aber positiv ist.
Internationale Investmentfonds erzielten seit dem Haushalt 2025 außergewöhnliche dreistellige Renditen, die in erster Linie auf die US-Märkte und Währungsbewegungen zurückzuführen sind. Experten betrachten dies eher als zyklische Erholung denn als strukturellen Trend. Für den Haushalt 2026 hoffen Anleger und Vermögensverwaltungsgesellschaften auf eine Anhebung der Offshore-Anlagegrenzen und politische Stabilität. Aufgrund der hohen Bewertungen ist zwar kurzfristig Vorsicht geboten, doch bleiben internationale Fonds für die langfristige Diversifizierung und Währungsabsicherung attraktiv, wobei gestaffelte Investitionen gegenüber Einmalanlagen zu empfehlen sind.
Givaudan meldete für 2025 ein organisches Wachstum von 5,1 % und übertraf damit sein Ziel von 4–5 %, obwohl sich die Dynamik gegenüber dem Vorjahr verlangsamte. Während der Nettogewinn aufgrund von Währungseffekten um 1,7 % auf 1,07 Mrd. CHF zurückging, erhöhte das Unternehmen seine Dividende um 2 CHF pro Aktie. Der in Genf ansässige Hersteller von Aromen und Duftstoffen gab Führungswechsel bekannt, darunter Christian Stammkoetter als neuen CEO und Gilles Andrier als neuen Vorsitzenden, sowie mehrere Ernennungen in die Geschäftsleitung und Veränderungen im Vorstand.
Gold erreichte 2025 mit weltweit 5.002 Tonnen einen Rekordbedarf, was zu einem Preisanstieg von 65 % führte – dem stärksten seit 1979. Investoren strömen angesichts der Dollarschwäche, geopolitischer Spannungen und Inflationssorgen zu Gold als sicherer Hafen. Asiatische Investoren führten das Nachfragewachstum an, während die Zentralbanken weiterhin aggressiv Gold akkumulierten, wobei Polen der größte Käufer war. Der Trend setzt sich bis ins Jahr 2026 fort, wobei Gold die Marke von 5.500 US-Dollar durchbricht.
Der Goldpreis ist auf ein Rekordhoch von über 5.300 US-Dollar pro Unze gestiegen, da geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten die Anleger zu diesem sicheren Hafen treiben. Zentralbanken weltweit, insbesondere in Schwellenländern, erhöhen ihre Goldreserven erheblich und reduzieren gleichzeitig ihr Dollar-Engagement. Der World Gold Council meldet für 2025 eine Rekordnachfrage von 5.002 Tonnen, wobei aufgrund der anhaltenden geopolitischen Risiken und der Besorgnis über die Unabhängigkeit der US-Notenbank auch für 2026 eine weiterhin starke Nachfrage erwartet wird.

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