Unternehmen

Suchbegriff: Kapitalwirtschaft

EZB-Präsidentin Christine Lagarde behielt den Zinssatz unverändert bei 2,0 % und spielte das Konzept eines „globalen Euro” herunter, wobei sie betonte, dass andere Faktoren wie Rechtssicherheit und Handelsabkommen für den internationalen Währungsstatus wichtiger seien. Die starke Aufwertung des Euro wird beobachtet, da sie die Inflation stärker als erwartet dämpfen könnte. Experten diskutieren das Potenzial des Euro als globale Reservewährung, wobei sich die Diskussionen auf die Notwendigkeit von Eurobonds und einer gemeinsamen Fiskalpolitik zur Unterstützung der internationalen Rolle des Euro konzentrieren.
Die Bank of England beschloss in einer knappen Abstimmung, ihren Leitzins bei 3,75 % zu belassen, wobei vier von neun Währungshütern eine Senkung befürworteten. Gouverneur Andrew Bailey deutete mögliche künftige Zinssenkungen an, sollten sich die Bedingungen verbessern, während Experten bereits für März mit Senkungen spekulieren. Die Inflationsrate im Vereinigten Königreich ist im Vergleich zu anderen G7-Staaten weiterhin hoch, was die vorsichtige Haltung beeinflusst.
Die Bank of England behielt ihren Leitzins in einer knappen Entscheidung bei 3,75 % bei, wobei vier von neun Entscheidungsträgern für eine Senkung gestimmt hatten. Gouverneur Andrew Bailey deutete an, dass im Laufe des Jahres weitere Zinssenkungen möglich seien, sollten sich die Bedingungen verbessern. Das Vereinigte Königreich sieht sich weiterhin mit einer hohen Inflation von 3,4 % konfrontiert, die doppelt so hoch ist wie die Inflationsrate in der Eurozone und damit die höchste unter den G7-Staaten darstellt. Experten von Barclays und Capital Economics prognostizieren mögliche Zinssenkungen im März oder April, abhängig von der Inflationsentwicklung.
Der Artikel untersucht den bemerkenswerten wirtschaftlichen Wandel der ehemaligen „PIGS“-Länder (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) seit der Staatsschuldenkrise der 2010er Jahre. Diese Länder weisen nun im Vergleich zu den europäischen Kernländern und den USA eine niedrigere Arbeitslosigkeit, ein stärkeres Wirtschaftswachstum, Primärbudgetüberschüsse und niedrigere Anleiherenditen auf. Politische Stabilität, die Finanzpolitik nach Covid und Strukturreformen haben die bisherigen negativen Stereotypen umgekehrt, sodass die Prognosen des IWF für 2029–2030 eine bessere Schuldenquote als bei den traditionellen Wirtschaftsführern vorhersagen.
Die Europäische Zentralbank steht vor Entscheidungen über mögliche Zinssenkungen, da die Inflation in der Eurozone auf 1,7 % gesunken ist und der Euro gegenüber dem Dollar an Wert gewonnen hat. Während bei der bevorstehenden Sitzung keine sofortigen Maßnahmen erwartet werden, diskutieren Ökonomen über den Zeitpunkt einer künftigen Lockerung der Geldpolitik, wobei Faktoren wie sinkende Energiepreise, eine hartnäckige Inflation im Dienstleistungssektor und die Aufwertung des Euro die Überlegungen der EZB beeinflussen.
Die Inflation in der Eurozone sank im Januar 2026 aufgrund sinkender Energiepreise auf 1,7 % und lag damit unter dem Zielwert der EZB von 2 %. Es wird erwartet, dass die EZB die aktuellen Zinssätze beibehält, da Ökonomen davon ausgehen, dass die Inflation unter der Prognose der Zentralbank von 1,9 % für 2026 bleiben wird. Die Kerninflation sank auf 2,2 % und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Oktober 2021, während die Inflation im Dienstleistungssektor mit 3,2 % weiterhin hoch bleibt.
Der US-Dollar legte zu und Edelmetalle gaben nach, da die Anleger mit der Ernennung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank durch Präsident Trump rechneten. Gold fiel um fast 8 % und Silber um 16 %, während die US-Aktienfutures nachgaben. Warsh gilt als marktfreundlicher, aber potenziell hawkischer Kandidat, was zu gemischten Marktreaktionen führte, wobei der Dollar angesichts der Erwartungen hinsichtlich seiner Nominierung an Stärke gewann.
Die US-Notenbank hat ihre Haltung geändert und erwägt nun nicht mehr Zinssenkungen, sondern die Beibehaltung der aktuellen Zinssätze, bis sich die wirtschaftlichen Bedingungen ändern. Als Gründe dafür nennt sie das starke Wirtschaftswachstum, den soliden Konsum und Inflationssorgen. Trotz der starken Wirtschaftsleistung der USA hat der Dollar an Wert verloren, was Analysten auf die politische Unsicherheit und Absicherungsmaßnahmen gegen die politischen Risiken der Trump-Regierung zurückführen. Die Reaktion des Marktes fiel verhalten aus, da die Haltung der Fed angesichts der robusten Wirtschaftslage allgemein erwartet worden war.
Die US-Notenbank hat nach drei aufeinanderfolgenden Senkungen ihre Zinssenkungen ausgesetzt und den Leitzins bei 3,5 bis 3,75 % belassen. Die Entscheidung fällt inmitten politischer Spannungen und Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell, der die Unabhängigkeit der Zentralbank vehement verteidigte. Die Abstimmung im Offenmarktausschuss (FOMC) zeigte im Vergleich zu früheren Sitzungen weniger Meinungsverschiedenheiten, obwohl zwei Mitglieder weiterhin für weitere Senkungen stimmten. Der Artikel beleuchtet den politischen Druck von Präsident Trump für aggressivere Zinssenkungen und die Unsicherheit hinsichtlich der möglichen Wiederernennung von Powell als Fed-Chef.
Das Verbrauchervertrauen in den USA sank im Januar 2026 auf den niedrigsten Stand seit über elf Jahren, da die Sorgen über einen schleppenden Arbeitsmarkt, hohe Preise und die Erschwinglichkeit von Wohnraum zunahmen. Der Index des Conference Board fiel stark, da die Verbraucher sich pessimistisch über die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen und die zukünftige Wirtschaftslage äußerten. Trotz der sich verschlechternden Stimmung wird erwartet, dass die Federal Reserve die aktuellen Zinssätze beibehält, und die Anleger nahmen den negativen Bericht weitgehend gelassen hin, während die Aktienmärkte höher notierten.

Layout

Color mode

Predefined Themes

Layout settings

Choose the font family that fits your app.

Choose the gray shade for your app.

Choose the border radius factor for your app.