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Suchbegriff: Deutschland

Die Warnstreiks der Gewerkschaft ver.di im öffentlichen Dienst Deutschlands haben zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen geführt, da wichtige Brücken und Tunnel in Norddeutschland gesperrt wurden, darunter der Hamburger Elbtunnel, der Wesertunnel und die Jan-Berghaus-Brücke. Die Streiks sind Teil der laufenden Tarifverhandlungen, in denen ver.di eine Lohnerhöhung von 7 % fordert. Die Wirtschaft kritisiert die Sperrungen als falsches Signal in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, während die Verhandlungen ohne Durchbruch weitergehen.
Eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass 95 % der durch Trumps Zölle verursachten Kosten von amerikanischen Verbrauchern und nicht von ausländischen Exporteuren getragen werden. Die Studie analysierte 25 Millionen Versanddaten und stellte fest, dass nur in 4 % der Fälle europäische Exporteure durch niedrigere Preise einen Ausgleich schufen, während US-Importeure die Kosten an die Verbraucher weitergaben. Die Studie untersucht auch die jüngsten Zölle gegen Indien und Brasilien und kommt zu dem Schluss, dass die amerikanischen Verbraucher die Hauptlast tragen. Auch europäische Unternehmen sind mit negativen Folgen wie rückläufigen Exporten und Produktionskürzungen konfrontiert, obwohl sie die Zölle nicht direkt zahlen.
Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Energieinfrastrukturen haben dazu geführt, dass Russlands Rohölvorräte auf ein 15-Jahres-Tief gefallen sind und die Verarbeitungsraten der Raffinerien deutlich zurückgegangen sind. Die Angriffe richteten sich gegen wichtige Raffinerien, Lagerstätten und Exportterminals, darunter den Hafen von Noworossijsk am Schwarzen Meer. Dies führte zu ungeplanten Ausfällen und reduzierte Russlands Ölverarbeitungskapazität zeitweise um fast 15 %.
Die Europäische Kommission schlägt vor, die chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei und ZTE aufgrund von Sicherheitsbedenken hinsichtlich möglicher Sabotage und Spionage aus den Mobilfunknetzen aller EU-Mitgliedstaaten zu verbannen. Der Vorschlag würde einen Rechtsrahmen schaffen, um risikoreiche ausländische Anbieter zu bewerten und möglicherweise auf eine schwarze Liste zu setzen, wodurch deren Ausrüstung aus kritischen Infrastrukturen entfernt werden müsste. Deutschland und andere europäische Länder verwenden derzeit in erheblichem Umfang Komponenten von Huawei und ZTE in ihren Mobilfunknetzen.
Der dänische Pensionsfonds AkademikerPension veräußert alle seine US-Staatsanleihen im Wert von rund 100 Millionen US-Dollar und begründet dies in erster Linie mit der schlechten Finanzlage der USA. Der Fonds behauptet zwar, dass dies nicht direkt mit dem politischen Streit zwischen Dänemark und den USA um Grönland zusammenhängt, doch räumte der Investmentdirektor ein, dass die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und Europa die Entscheidung nicht erschwert hätten. Dieser Schritt erfolgt, nachdem der ehemalige Präsident Trump mit Zöllen gegen Dänemark und mehrere europäische Länder gedroht hat, sollte es den USA nicht gelingen, Grönland zu erwerben.
Die Analyse der US-Wirtschaftsleistung im ersten Amtsjahr von Trump zeigt gemischte Ergebnisse: starkes Wachstum des Aktienmarktes aufgrund des KI-Booms, aber Bedenken hinsichtlich Inflation, steigender Arbeitslosigkeit und negativer Auswirkungen von Zöllen. Während das BIP um 4,3 % wuchs und das Handelsdefizit schrumpfte, bleiben die Verbraucherpreise hoch und die Zustimmungswerte für Trumps Wirtschaftspolitik sind auf 33 % gesunken.
Das Schweizer Energieunternehmen BKW schreibt seine Beteiligung an einem deutschen Kohlekraftwerk in Wilhelmshaven aufgrund veränderter Strommarktbedingungen und geringerer Preisvolatilität um rund 110 Millionen CHF ab. Diese Anpassung senkt die Prognose für den Betriebsgewinn des Unternehmens für 2025 von 650–750 Millionen auf 540–560 Millionen CHF. Gleichzeitig investiert die BKW in ein wasserstofffähiges Gaskraftwerk in Hamm (Deutschland) als Teil ihrer Zukunftsstrategie zur Förderung einer flexiblen Energieerzeugung und zur Teilnahme an Ausschreibungen der deutschen Regierung für solche Anlagen.
Weltweit koordinieren die Strafverfolgungsbehörden zunehmend ihre grenzüberschreitenden Bemühungen, wobei der Schwerpunkt auf Sanktionen, Korruptionsbekämpfung, Geldwäschebekämpfung und Finanzkriminalität liegt. Regionen wie die USA, Europa, der Nahe Osten und der asiatisch-pazifische Raum führen strengere Vorschriften und verstärkte Kooperationsinitiativen ein und nutzen Whistleblower-Meldungen und gemeinsame Informationsaustausch-Tools für schnellere und integriertere Strafverfolgungsmaßnahmen.
Der Schweizer Messaging-Dienst Threema wurde von der deutschen Private-Equity-Gesellschaft Comitis Capital übernommen, wobei beide Unternehmen betonen, dass der Schwerpunkt auf Datenschutz und dem Betrieb in der Schweiz unverändert bleiben wird. Die Übernahme wird als Wachstumschance gesehen, während Threemas Alleinstellungsmerkmal, der starke Datenschutz, beibehalten wird, der das Unternehmen bei Schweizer Regierungsbehörden und beim Militär beliebt gemacht hat. Trotz der Marktdominanz von WhatsApp positioniert sich Threema mit seinem Open-Source-Code und seinen Datenschutzfunktionen als vertrauenswürdige Alternative in der Messaging-Landschaft.
Der Artikel enthält einen detaillierten Veranstaltungskalender für Dienstag, den 20. Januar 2026, beim Weltwirtschaftsforum in Davos, wobei Auftritte prominenter CEOs, Zentralbanker und Weltpolitiker wie Scott Bessent, Alexander Karp, Satya Nadella, Ursula von der Leyen, Emmanuel Macron und Martin Schlegel hervorgehoben werden, wobei der Schwerpunkt auf Finanzthemen und der Schweizer Beteiligung liegt.

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