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Suchbegriff: Deutschland

Eine Umfrage von EY zeigt, dass 82 % der Schweizer CEOs aufgrund geopolitischer Bedenken und der Handelspolitik der USA ihre Investitionspläne für 2025 geändert haben, wobei viele Investitionen verschoben oder verlagert wurden. Das kürzlich geschlossene Zollabkommen zwischen der Schweiz und den USA hat jedoch den Optimismus für 2026 gestärkt: 94 % der CEOs erwarten ein Umsatzwachstum und 62 % planen M&A-Transaktionen. Digitalisierung und KI gelten als wichtige Wachstumstreiber für das kommende Jahr.
Die deutschen Erzeugerpreise fielen im Dezember 2025 um 2,5 % und verzeichneten damit den stärksten Rückgang seit 18 Monaten, was in erster Linie auf niedrigere Energiepreise, darunter Erdgas, Strom und Heizöl, zurückzuführen war. Der Rückgang fiel stärker aus als von Ökonomen erwartet und könnte auf einen nachlassenden Inflationsdruck für die Verbraucher hindeuten, obwohl die Verbraucherpreise im Dezember im Vergleich zum Vorjahr immer noch um 1,8 % gestiegen sind.
Der deutsche DAX-Index eröffnete mit einem Minus von 0,9 % und setzte damit seine schwache Performance fort, während die Goldpreise aufgrund der Befürchtungen einer Eskalation des Handelskonflikts infolge der Zollandrohungen von Präsident Trump gegenüber europäischen Verbündeten auf ein Rekordhoch von über 4.700 USD stiegen. Verteidigungs- und Stahlaktien zeigten sich trotz des Marktabschwungs widerstandsfähig, wobei mehrere Unternehmen Gewinne verzeichneten. Das Weltwirtschaftsforum in Davos konzentriert sich auf diplomatische Bemühungen in Bezug auf Handelsspannungen, den Krieg in der Ukraine und Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Federal Reserve.
DocMorris meldete für 2025 ein zweistelliges Wachstum in lokalen Währungen, wobei der Umsatz im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 15,5 % und gegenüber dem Vorquartal um 6 % stieg. Der deutsche Hauptmarkt der Online-Apotheke verzeichnete ein Wachstum von 9,9 % auf 1,12 Mrd. CHF, obwohl das Unternehmen mit einem erwarteten negativen EBITDA von 50 Mio. CHF weiterhin erhebliche Verluste hinnehmen muss. Das Unternehmen strebt an, im Jahr 2026 die operative Gewinnschwelle zu erreichen, ein Ziel, das als sehr ambitioniert beschrieben wird.
US-Finanzminister Scott Bessent warnte die Europäische Union vor Vergeltungsmaßnahmen als Reaktion auf die Pläne der USA, Zölle gegen acht europäische Länder zu verhängen. Die Zölle sollen Dänemark dazu bewegen, Grönland an die Vereinigten Staaten zu verkaufen, was Dänemark jedoch ausgeschlossen hat. Die EU erwägt Gegenzölle auf US-Waren im Wert von 93 Milliarden Dollar. Eine Entscheidung wird auf einem Sondergipfel Ende dieser Woche erwartet.
Der deutsche DAX-Index fiel aufgrund der Zollandrohungen von US-Präsident Trump im Streit um den Kauf Grönlands um 1,3 % unter die Marke von 25.000 Punkten. Die EU plant schrittweise Vergeltungsmaßnahmen, was zu einem beispiellosen Handelskrieg führen könnte. Investoren beobachten außerdem die Unternehmensgewinne, die deutschen Wirtschaftsdaten und die Reden auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, um die Richtung des Marktes einzuschätzen.
Die EU-Mitgliedstaaten haben COVID-Konjunkturhilfen in Höhe von 74 Milliarden Euro abgelehnt, wobei allein Spanien 60,5 Milliarden Euro seiner 83 Milliarden Euro Zuweisung zurückgewiesen hat. Die geringere Nachfrage spiegelt die Schwierigkeiten bei der Suche nach förderfähigen Projekten, steigende Zinssätze und sinkende Unterschiede bei den Kreditkosten zwischen nationalen und EU-Anleihen wider. Aufgrund des Verwaltungsaufwands und der Ausgabenfrist im August 2026 geben die Länder Zuschüssen Vorrang vor Darlehen, sodass bisher nur die Hälfte der verfügbaren Darlehen ausgezahlt wurde.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte angesichts der durch geopolitische Spannungen und Handelsstreitigkeiten bedingten Unsicherheit an den globalen Märkten nahezu unverändert eröffnen. Der Goldpreis erreichte mit über 4.700 US-Dollar ein Rekordhoch, da Anleger nach sicheren Häfen suchen, während auch Silber einen historischen Höchststand erreichte. Der Schweizer Franken legte als ultimative sichere Währung zu, während der US-Dollar aufgrund des politischen Drucks durch die Drohungen von Präsident Trump, acht EU-Länder wegen Grönland mit Zöllen zu belegen, nachgab. Die asiatischen Märkte tendierten überwiegend schwächer, wobei die Schweizer Märkte etwas besser abschnitten als ihre europäischen Pendants, da Anleger defensive Aktien bevorzugten.
Die deutschen Exporte in die Vereinigten Staaten gingen 2025 aufgrund der Zollpolitik von Präsident Trump deutlich zurück, wobei insbesondere die Automobilausfuhren stark betroffen waren. Der Handelsüberschuss Deutschlands gegenüber den USA sank auf den niedrigsten Stand seit 2021, und die USA verloren ihre Position als Deutschlands wichtigster Handelspartner an China. Wirtschaftsexperten warnen, dass die US-Handelspolitik den amerikanischen Markt für deutsche Exporteure risikoreich gemacht hat und langfristige negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zu erwarten sind.
Eine neue Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft zeigt, dass Trumps Zölle in erster Linie die amerikanischen Verbraucher und nicht die ausländischen Exporteure belasten. Die Untersuchung zeigt, dass 95 % der 200 Milliarden Dollar an Zolleinnahmen von den US-Verbrauchern stammen, da die Importeure die Kosten weitergeben. Europäische und Schweizer Exporteure ziehen es vor, ihre Verkäufe in die USA zu reduzieren, anstatt die Preise zu senken, und finden schnell alternative Märkte. Die Studie warnt auch vor möglichen wirtschaftlichen Folgen für europäische Länder, wenn im Grönland-Konflikt neue Zölle verhängt werden, wobei Deutschland möglicherweise mit einem Rückgang des BIP um 1 % rechnen muss.

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