Geographie

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Eine neue Studie des VZ Asset Center zeigt, dass aktive Fonds, die von Banken in Marktkrisen als sichere Anlagen beworben werden, oft keinen besseren Schutz bieten als passive Indexfonds (ETFs), während sie deutlich höhere Gebühren verlangen, die die Renditen der Anleger im Laufe der Zeit schmälern.
Der Schweizer Bundesrat plant, das Einspruchsrecht gegen den Bau von 5G-Antennen einzuschränken, um den Netzausbau zu beschleunigen. Mobilfunkanbieter wie Swisscom könnten dann trotz Einsprüchen Antennen bauen, da Beschwerden keine aufschiebende Wirkung mehr hätten. Während die Telekommunikationsbranche den Vorschlag aufgrund des wachsenden Datenbedarfs begrüßt, bezeichnen Gegner die Maßnahme als „empörend”.
Die Schweiz plant eine neue Unternehmenssteuerreform, die Steuervergünstigungen für Unternehmen mit erheblichen Investitionen in Beschäftigung und Infrastruktur im Land vorsieht. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines sich verschärfenden internationalen Steuerwettbewerbs und folgt den unter dem Druck der USA abgeschwächten Mindeststeuerstandards der OECD. Die bürgerlichen Parteien unterstützen Steueranreize, um wertschöpfende Unternehmen in der Schweiz zu halten.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte am 3. Februar 2026 nach dem positiven Momentum des Vortages mit einem Plus von 1,67 % höher eröffnen. Die globalen Märkte zeigten eine gemischte, aber insgesamt positive Performance, wobei die asiatischen Märkte deutlich zulegten und US-Technologieaktien die Gewinne anführten. Der Devisenmarkt stabilisierte sich nach den jüngsten Schwankungen, wobei der Euro gegenüber dem Schweizer Franken und dem US-Dollar zulegte. Die Ölpreise gaben aufgrund der Aussichten auf Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach, während sich die Goldpreise erholten. Zu den wichtigsten Wirtschaftsdaten gehörte der stärker als erwartet ausgefallene US-ISM-Einkaufsmanagerindex, der die Marktstimmung ankurbelte. Schweizer Aktien wurden von Novartis, Nestlé und Finanzwerten angeführt, während Technologiewerte einem gewissen Gewinnmitnahme-Druck ausgesetzt waren.
Die asiatischen Aktienmärkte erlebten eine breite Erholung, angeführt von deutlichen Gewinnen des japanischen Nikkei 225 und des südkoreanischen Kospi, die durch die positive Dynamik an der Wall Street und einen stärkeren US-Dollar beflügelt wurden. Zu den wichtigsten Performern gehörten Chiphersteller wie Kioxia und TDK, während an den Rohstoffmärkten die Gold- und Silberpreise stiegen und die Ölpreise fielen. Die Erholung wurde durch einen positiven US-Einkaufsmanagerindex unterstützt, der auf eine robuste Konjunktur hindeutet.
Der langsame Rückzug der Bank of Japan aus ihrer geldpolitischen Lockerungspolitik verläuft deutlich langsamer als ähnliche Maßnahmen der US-amerikanischen und europäischen Zentralbanken, was zu Befürchtungen führt, dass diese reichliche Geldversorgung zur anhaltenden Schwäche des Yen beiträgt. Die BOJ hält etwa 50 % der Staatsanleihen, verglichen mit 10 % bei der Fed, was auf ein deutlich langsameres Tempo der Straffung hindeutet, das die Aufwertung des Yen behindern könnte.
Elon Musk hat sein Raumfahrtunternehmen SpaceX mit dem KI-Entwickler xAI in einem 250-Milliarden-Dollar-Deal fusioniert und damit ein Unternehmen mit einem Gesamtwert von rund 1,25 Billionen Dollar geschaffen. Durch die Fusion kann Musk frisches Kapital in xAI einbringen, das sich einer starken Konkurrenz durch Google und OpenAI gegenübersieht. Musk kündigte Pläne zum Bau von Rechenzentren im Weltraum an, um kostengünstigere Rechenleistung für KI zu generieren. Der Artikel erwähnt auch regulatorische Probleme mit dem Chatbot Grok von xAI, der in der Lage war, unangemessene Inhalte zu erstellen, was später nach Intervention der Behörden eingeschränkt wurde.
Nestlé hat seine Rückrufaktion für Säuglingsnahrung in der Schweiz ausgeweitet, nachdem in seinem Produkt Beba Optipro1 das Toxin Cereulid nachgewiesen wurde. Dies folgt auf ähnliche Rückrufaktionen mehrerer Hersteller in über 60 Ländern aufgrund einer Kontamination durch Öl eines chinesischen Lieferanten. Cereulid ist ein hitzestabiles bakterielles Toxin, das innerhalb von 30 Minuten bis 6 Stunden nach dem Verzehr Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen verursachen kann. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement überwacht den Rückruf in Abstimmung mit den lokalen Behörden.
Indien steht nach einem neuen Handelsabkommen zwischen den USA und Indien, das Neu-Delhi dazu verpflichtet, den Kauf von russischem Rohöl einzustellen, um im Gegenzug von Zollsenkungen zu profitieren, vor einem kritischen Dilemma hinsichtlich seiner russischen Ölimporte. Moody's warnt davor, dass eine sofortige Aussetzung die globalen Ölmärkte erheblich stören und das Wirtschaftswachstum Indiens beeinträchtigen könnte. Obwohl indische Raffinerien seit den Sanktionen im November ihre russischen Öleinkäufe reduziert haben, wird das Land diesen Monat aufgrund der Suche nach Alternativen voraussichtlich Rekordmengen importieren. Die Situation verdeutlicht das komplexe Zusammenspiel zwischen Geopolitik, Energiesicherheit und globaler Marktstabilität.
Der US-Senator Chuck Grassley gab während einer Anhörung im Senat bekannt, dass im Rahmen einer laufenden Untersuchung Hinweise auf 890 Konten bei der Credit Suisse mit potenziellen Verbindungen zu den Nazis gefunden wurden, darunter Konten des Wirtschaftsarms der SS und eines deutschen Rüstungsunternehmens. Die Untersuchung wirft der Credit Suisse vor, wichtige Details vor den Ermittlern verheimlicht zu haben, und die UBS, die die Credit Suisse übernommen hat, wird beschuldigt, die Ermittlungen behindert zu haben. Die Ergebnisse umfassen Verbindungen zu Fluchtwegen der Nazis nach Argentinien und potenziell bedeutende Vermögenswerte, die ursprünglich Holocaust-Opfern gehörten.

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