Geographie

Suchbegriff: Europa

Der deutsche Leitindex DAX setzt seinen Aufwärtstrend fort und pendelt sich mit einem Plus von 0,7 % am Dienstag um die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten ein. Gold verzeichnet deutliche Gewinne, während die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz zur Rentenreform voraussichtlich langfristige Kapitalzuflüsse in deutsche Aktien ankurbeln wird, was auf Marktstabilität und Wachstumspotenzial hindeutet.
Die Inflation in Frankreich sank im Januar unerwartet auf 0,4 % im Vergleich zum Vorjahr und näherte sich damit der Nullgrenze, da die Energiepreise deutlich zurückgingen. Während Frankreich eine ungewöhnlich schwache Inflation verzeichnet, meldete Deutschland eine Inflation von 2,1 % und die Türkei kämpft trotz einer gewissen Abschwächung weiterhin mit Preissteigerungen von 30,7 %. Die Europäische Zentralbank hält an ihrem Inflationsziel von 2 % für die Eurozone fest.
Der Staatsfonds Mubadala aus Abu Dhabi hat ein Schiedsverfahren gegen den Signa-Gründer René Benko und seine Unternehmen gewonnen und sich damit eine Entschädigung in Höhe von 700 Millionen Euro gesichert. Das Urteil richtet sich gegen Benko persönlich, seine Stiftungen und wichtige Signa-Unternehmen und könnte sich auf das laufende Insolvenzverfahren auswirken. Benko befindet sich seit über einem Jahr in Untersuchungshaft und muss mit strafrechtlichen Verurteilungen wegen Gläubigerdiskriminierung rechnen.
Eine Analyse der weltweit größten Pensionsfonds zeigt erhebliche Unterschiede hinsichtlich Transparenz und Anlagestrategien. Der norwegische Staatsfonds „Government Pension Fund Global“ ist führend in Sachen Transparenz, während der chinesische Sozialversicherungsfonds nur minimale Informationen offenlegt. Der Artikel untersucht die Anlagepositionen und Gewichtsungsstrategien der größten Fonds, darunter auch kanadische und australische Pensionssysteme, und nutzt dabei Daten von Bloomberg sowie den Global Pension Transparency Benchmark, um zu bewerten, was Anleger aus den Ansätzen institutioneller Pensionsfonds lernen können.
Umfragen der Europäischen Zentralbank zeigen eine wachsende Finanzierungslücke für Unternehmen in der Eurozone, wobei die Banken ihre Kreditvergabestandards im Jahr 2025 zum vierten Mal in Folge verschärfen. Große Unternehmen stehen vor größeren Herausforderungen als KMU, insbesondere in Deutschland und Frankreich in den Bereichen Immobilien, Fertigung und Bauwesen. Trotz der steigenden Nachfrage nach Krediten seitens der Unternehmen werden die Banken aufgrund der wahrgenommenen wirtschaftlichen Risiken durch Handelskonflikte restriktiver, was trotz stabiler EZB-Zinsen ein potenzielles Hindernis für das Wirtschaftswachstum darstellt.
Die Europäische Zentralbank meldet eine sich vergrößernde Finanzierungslücke für Unternehmen in der Eurozone, da die Banken trotz steigender Kreditnachfrage ihre Kreditvergabekriterien verschärfen. Die Banken führen höhere Risikoeinschätzungen aufgrund von Handelskonflikten und wirtschaftlicher Unsicherheit an, wobei Deutschland und Frankreich am stärksten betroffen sind. Die EZB hält ihren Leitzins bei 2,0 % und beobachtet diese Entwicklung, die zu einem Hindernis für das Wirtschaftswachstum zu werden droht.
Die Umfrage der EZB zum Kreditgeschäft der Banken zeigt für das vierte Quartal 2025 ein anhaltendes Wachstum der Kreditnachfrage von Unternehmen in der Eurozone, wobei für das erste Quartal 2026 ein weiterer Anstieg erwartet wird. Die Banken rechnen mit einer moderaten Verschärfung der Kreditvergabestandards, wobei Deutschland und Frankreich strengere Kreditbedingungen melden, während Spanien und Italien unverändert bleiben. Es wird erwartet, dass die EZB ihren aktuellen Zinssatz von 2,0 % beibehalten wird.
Der Artikel befasst sich mit der Einführung von KI im Schweizer Finanzsektor, der den Schritt von theoretischen Diskussionen zum praktischen Einsatz vollzieht. KI wird zu einer Wettbewerbsnotwendigkeit, die menschliches Fachwissen ergänzt, anstatt es zu ersetzen. Schweizer Institutionen modernisieren ihre Technologieplattformen, um ihre weltweite Führungsposition im grenzüberschreitenden Vermögensmanagement zu behaupten. Der Präsident von Bloomberg betont, wie wichtig es ist, vertrauenswürdige Daten mit KI zu kombinieren, um Finanzfachleute von Datensammlern zu Strategen zu machen.
Die Schwellenländer erleben eine nachhaltige Trendwende, nachdem sie seit der Finanzkrise 2008 hinter den Industrieländern zurückgeblieben waren. Analysten von TS Lombard prognostizieren aufgrund der politischen Instabilität in den Industrieländern, des Endes des US-Technologiemonopols, erheblicher Bewertungsunterschiede und der strukturellen Dollarschwäche unter der Präsidentschaft Trumps eine langfristige Outperformance. Die Schwellenländer verfügen nun über verbesserte Fundamentaldaten und eine höhere Glaubwürdigkeit ihrer Politik.
Der deutsche DAX-Index kletterte mit einem Plus von 1 % wieder über die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten, setzte seinen Aufwärtstrend fort und erholte sich von den Verlusten vom Freitag. Gold stieg um 5,5 % und Silber legte um 8 % zu und erholte sich damit von den jüngsten Abverkäufen. Die Ankündigung von Bundeskanzler Merz, eine Rentenreform voranzutreiben, sorgte für zusätzliche Dynamik am Markt, während die BaFin vor möglichen Risiken am Aktienmarkt warnte. Auch die französischen Märkte zeigten sich stark: Der CAC 40 erreichte nach der Verabschiedung des Haushalts und stabilen Inflationsdaten seinen höchsten Stand seit Mitte Januar.

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