Geographie

Suchbegriff: Europa

Der spanische Bankengigant Santander hat die Übernahme der US-Regionalbank Webster Financial für 12,2 Milliarden US-Dollar bekannt gegeben. Damit wird Santander seine Präsenz in den USA deutlich ausbauen und gemessen an der Bilanzsumme zu einer der zehn größten Geschäftsbanken des Landes aufsteigen. Der Deal wird als strategisch wichtig für die Stärkung der Rentabilität und die Senkung der Finanzierungskosten bezeichnet. Santander meldete außerdem starke Finanzergebnisse für 2025 mit einem Anstieg des Nettogewinns um 12 % auf 14,1 Milliarden Euro und kündigte ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 5 Milliarden Euro an.
Das US-Berufungsgericht für den zweiten Gerichtsbezirk bestätigte die Entscheidung eines untergeordneten Gerichts, eine Aktionärsklage gegen Credit Suisse nicht wieder aufzunehmen, und entschied, dass der Fall aufgrund von „forum non conveniens” in der Schweiz verhandelt werden sollte, da die Aktionäre nicht über die Mittel verfügten, dort zu prozessieren.
Das Technologieunternehmen AMS Osram verkauft einen wesentlichen Teil seines Sensorgeschäfts für rund 570 Millionen Euro an Infineon. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, Schulden abzubauen und möglicherweise eine Kapitalerhöhung zu vermeiden. Die Transaktion stellt für AMS Osram eine umfassende Umstrukturierung seines Portfolios dar.
Eine Untersuchung des US-Senats hat Beweise für 890 Konten mit Verbindungen zu den Nazis bei der Credit Suisse aufgedeckt, darunter Konten der SS Hitlers und eines deutschen Rüstungsunternehmens. Senator Grassley wirft der Bank vor, Nazis bei der Flucht geholfen und Details vor den Ermittlern verheimlicht zu haben. Auch die UBS, die die Credit Suisse übernommen hat, wird beschuldigt, die Ermittlungen behindert zu haben. Die Bank hat Hunderte Millionen für die mehrjährige Untersuchung ausgegeben, an der rund 85 Personen beteiligt sind und in deren Rahmen etwa 16,5 Millionen Dokumente geprüft werden.
PayPal ersetzt seinen CEO Alex Chriss durch Enrique Lores von HP, nachdem die Ergebnisse des vierten Quartals enttäuschend ausgefallen sind und die Aussichten schlecht sind. Das Unternehmen hat die Gewinn- und Umsatzprognosen verfehlt, woraufhin die Aktien um bis zu 20 % gefallen sind. Das Wachstum im Online-Zahlungsverkehr hat sich deutlich verlangsamt, und das Unternehmen sieht sich dem Wettbewerbsdruck großer Technologieunternehmen und Fintech-Startups ausgesetzt. PayPal hat eine US-Banklizenz beantragt, um seine Geschäftsmöglichkeiten im Kreditbereich zu stärken.
Analyse von drei DAX-Unternehmen (Bayer, Siemens Energy, Adidas), die trotz erheblicher Krisen außergewöhnliche Kursgewinne verzeichneten, Untersuchung der Gründe für ihre Erholung und Heranziehen historischer Marktmuster, bei denen sich Investitionen in Rezessionsphasen als profitabel erwiesen haben.
Die Drohung von Präsident Trump, 50 % Zölle zu erheben und in Kanada hergestellte Flugzeuge, insbesondere Jets von Bombardier, nicht mehr zu zertifizieren, hat zu Unsicherheit auf dem privaten Luftfahrtmarkt geführt, was Kursrückgänge und Verzögerungen bei Transaktionen zur Folge hatte und die Beziehungen zwischen den USA und Kanada belastete.
Der österreichische Krypto-Broker Bitpanda und die Deutsche Börse haben eine umfassende Partnerschaft geschlossen, die die Abwicklung der Währungstransaktionen von Bitpanda über die 360T-Plattform der Deutschen Börse und die Zusammenarbeit beim Aufbau einer institutionellen Handelsplattform für Krypto-Assets umfasst. Die Partnerschaft zielt darauf ab, Kunden bessere Preise zu bieten und die Tokenisierung neuer Anlageklassen zu unterstützen. Während Bitpanda nach einer Prüfung im Jahr 2023 einer behördlichen Kontrolle durch die BaFin unterliegt, betont das Unternehmen sein Engagement für Compliance und sieht die Partnerschaft als strategisch wichtig für die Entwicklung der europäischen Krypto-Infrastruktur an.
Das Berufungsgericht des Zweiten Bezirks lehnte die Wiederaufnahme einer Aktionärsklage gegen Credit Suisse ab und bestätigte, dass der Fall trotz der Behauptungen der Kläger, über unzureichende rechtliche und finanzielle Mittel zu verfügen, in der Schweiz verhandelt werden sollte.
Naturenergie meldete vorläufige Jahreszahlen mit einem EBIT von 214 Millionen Euro für 2025, was 10 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert liegt, aber deutlich über der Halbjahresprognose von 160 Millionen Euro. Die schwache Wasserkraftproduktion aufgrund des geringen Wasserflusses am Hochrhein und Naturereignissen im Wallis wurde durch hohe Vermarktungspreise und verbesserte Bedingungen in der zweiten Jahreshälfte weitgehend ausgeglichen. Das Unternehmen investierte 174 Millionen Euro vor allem in den Ausbau des Stromnetzes und in Projekte zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Die endgültigen Ergebnisse werden am 2. März 2026 erwartet.

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