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Der Global Anti-Financial Crime Threats Report 2026 von ACAMS zeigt, dass Finanzkriminelle aufgrund konvergierender Technologien, geopolitischer Spannungen und krimineller Innovationen zunehmend die Abwehrmaßnahmen übertrumpfen. Der Bericht identifiziert generative KI als das größte externe Risiko, wobei 75 % der Fachleute dieses Risiko als hoch oder sehr hoch einschätzen. Zu den größten Herausforderungen zählen der Mangel an fortschrittlichen Analysetools, die Ermüdung der Mitarbeiter und die Fragmentierung der Daten. Der Bericht betont die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit, harmonisierter Standards und kontinuierlicher Schulungen zum Schutz des globalen Finanzsystems.
Der Artikel liefert Live-Updates zu den globalen Finanzmärkten und beleuchtet dabei insbesondere die Rückgänge des Schweizer SMI-Index vor Börsenbeginn mit uneinheitlichen Ergebnissen von Unternehmen wie Roche und ABB, Rekordhöhen für Gold und Silber aufgrund geopolitischer Spannungen und eines schwachen Dollars sowie verhaltene Bewegungen an den US-amerikanischen und asiatischen Aktienmärkten vor dem Hintergrund von Gewinnmeldungen und Zentralbankpolitik.
Der Schweizer Aktienmarkt verzeichnete Gewinne, wobei der SMI um 0,4 % zulegte, angeführt von einer starken Performance von ABB (+6,7 %), während Roche und Givaudan nach der Veröffentlichung ihrer Gewinnberichte Rückgänge verzeichneten. Edelmetalle erreichten Rekordhöhen, wobei Gold bei 5.594,82 USD/Unze und Silber bei 120,45 USD/Unze notierten, vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und eines schwachen US-Dollars. Die asiatischen Märkte legten vor der Veröffentlichung der Apple-Gewinne eine Pause ein, während die Fed die Zinsen unter Verweis auf verbesserte Konjunkturaussichten unverändert ließ. Technologieaktien zeigten gemischte Ergebnisse, wobei Texas Instruments und Intel starke Gewinne verzeichneten, während Microsoft nachbörslich negative Reaktionen verzeichnete.
Der schwächelnde US-Dollar treibt Investoren in sichere Anlagen wie Gold und den Schweizer Franken, wobei Gold aufgrund der starken Nachfrage Rekordpreise erreicht. Gold ist seit Jahresbeginn um 22 % gestiegen, nachdem es im letzten Jahr bereits um 65 % zugelegt hatte, während Präsident Trump die Abwertung des Dollars wegen ihres Potenzials zur Ankurbelung der US-Exporte lobt.
Das Schweizer Laufschuhunternehmen On hat Frank Sluis mit Wirkung zum 1. Mai 2026 zum neuen Finanzvorstand ernannt. Sluis wechselt vom Lebensmittelhändler Ahold Delhaize, wo er als CFO für Europa und Indonesien tätig war. Er tritt die Nachfolge von Martin Hoffmann an, der im vergangenen Jahr zum CEO befördert wurde und beide Funktionen innehatte. Die Ernennung erfolgt, nachdem On seine Umsatzprognose für 2025 zum dritten Mal angehoben hat, nachdem das Unternehmen aufgrund der hohen Nachfrage nach seinen Produkten ein starkes drittes Quartal verzeichnet hatte.
Die deutsche Justiz hat bei der Verfolgung des Cum-Ex-Steuerskandals mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Trotz über 1.700 Verdächtigen werden für 2026 nur zwei Gerichtsverfahren erwartet. Die Kölner Staatsanwaltschaft, die die Ermittlungen leitet, hat mit komplexen Fällen, verfahrensrechtlichen Unsicherheiten und einer laut ehemaligen Ermittlern unzureichenden politischen Unterstützung zu kämpfen. Justizminister Benjamin Limbach mahnt zur Geduld, Kritiker warnen jedoch, dass die Aufklärung des Skandals Jahrzehnte dauern könnte, da zunächst kleinere Angeklagte ins Visier genommen werden, während hochrangige Banker weitgehend ungeschoren davonkommen.
Der Artikel beleuchtet erhebliche Verzögerungen bei der gerichtlichen Aufarbeitung des Cum-Ex-Steuerskandals in Deutschland. So sind für 2026 nur zwei Verfahren vor dem Landgericht Bonn zu erwarten, und es wird davon ausgegangen, dass die vollständige Aufklärung aufgrund von Ineffizienzen und Verfahrensverzögerungen Jahrzehnte dauern könnte.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnt vor erheblichen Risiken für die Finanzstabilität aufgrund der Markteuphorie, der hohen Verschuldung und des wachsenden Kryptomarktes, den sie als Einfallstor für Finanzkriminalität bezeichnet. Die Aufsichtsbehörde äußert sich besorgt über fragile Märkte, Spekulationsblasen und den Einfluss von Finfluencern auf riskante Verbraucherinvestitionen.
Der Präsident der Bafin, Mark Branson, hat eine ernste Warnung hinsichtlich der Fragilität der globalen Finanzmärkte ausgesprochen. Er erklärte, dass die derzeit hohen Aktienbewertungen und niedrigen Anleiherisikoprämien zahlreiche externe Risiken übersehen, darunter Kriege, Handelskonflikte, hohe Staatsverschuldung, potenzielle Enttäuschungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und das Wachstum der privaten Kreditmärkte. Er äußerte sich besorgt darüber, dass die Rolle des US-Dollars als globale Reservewährung in Frage gestellt werden könnte, und warnte, dass eine Fortsetzung dieser Trends zu einem Marktcrash führen könnte.
Die deutsche Finanzaufsichtsbehörde Bafin warnt vor übermäßigem Marktoptimismus und möglichen plötzlichen Korrekturen und verweist dabei auf fragile Finanzmärkte, geopolitische Konflikte, hohe Verschuldung und Bedenken hinsichtlich der Nachhaltigkeit der KI. Die Behörde plant eine verstärkte Aufsicht über Finanzinfluencer und äußert sich besorgt über steigende Unternehmensinsolvenzen und notleidende Kredite.

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