Geographie

Suchbegriff: Asien

Nervöse Anleger wechseln von Big Tech zu Pharmaaktien wie Roche und Novartis, die aufgrund von Zollbefreiungen durch die US-Regierung starke Kursanstiege verzeichnet haben. Der Artikel warnt jedoch vor Risiken im Pharmasektor und verweist dabei auf den dramatischen Kurssturz von Novo Nordisk und den anhaltenden Preisdruck durch Trumps Gesundheitspolitik. Obwohl Pharmaunternehmen traditionell defensive Stabilität bieten, machen sie die derzeit hohen Bewertungen anfällig für Korrekturen. Die Analysten von HSBC empfehlen daher Vertragshersteller als potenziell bessere Investitionsmöglichkeiten.
Die US-Aktienmärkte verzeichneten bei allen wichtigen Indizes Kursverluste, wobei der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq jeweils 0,5 % einbüßten. Technologieaktien setzten ihren Abverkauf fort, da Bedenken hinsichtlich der Investitionen in KI, die traditionelle Softwareunternehmen herausfordern, sowie Zweifel an den Renditeversprechen der KI bestehen. Die Unternehmensgewinne fielen gemischt aus, mit positiven Ergebnissen bei Hershey und Bristol Myers Squibb, aber erheblichen Verlusten bei Estée Lauder und KKR. Die Verzögerungen bei den Arbeitsmarktdaten aufgrund des Regierungsstillstands trugen zusätzlich zur Unsicherheit an den Märkten bei.
Das Agrarchemieunternehmen Syngenta, das sich im Besitz des chinesischen Staatsunternehmens Sinochem befindet, bereitet sich auf einen möglichen Börsengang in Hongkong im Wert von 10 Milliarden US-Dollar vor, wobei bis zu 20 % der Anteile platziert werden sollen. Das Unternehmen befindet sich derzeit in Verhandlungen mit großen Investmentbanken wie Goldman Sachs, UBS, CICC, Morgan Stanley und HSBC und strebt eine Notierung bis zum Jahresende an, sofern die Marktbedingungen dies zulassen.
Im Januar kam es zu außergewöhnlichen Preisbewegungen bei Rohstoffen: Lithium verzeichnete aufgrund der Nachfrage nach Batteriespeichern mit 57 % den größten Anstieg, europäisches Erdgas stieg aufgrund niedriger Lagerbestände und Winterstürme um 38 % und US-Gas um 18 %. Kakao war mit einem Rückgang von 31 % aufgrund von Überangebot und schwacher Nachfrage der größte Verlierer. Geopolitische Risiken und extreme Wetterbedingungen trieben die Preise für fossile Brennstoffe in die Höhe, während spekulative Handelsgeschäfte die Metallmärkte beeinflussten.
Die Reedereien Maersk und Hapag-Lloyd stehen unter Gewinndruck, da sinkende Containerpreise und die Wiederaufnahme der Routen über das Rote Meer nach dem Rückgang der Angriffe der Houthis zu einem Rückgang der Frachtraten führen. Maersk rechnet mit erheblichen Gewinneinbußen und plant den Abbau von 1.000 Arbeitsplätzen, während die Aktienkurse beider Unternehmen gefallen sind. Die globale Schifffahrtsbranche ist von rückläufigen Containervolumen und geopolitischen Spannungen betroffen.
Die Bank of England beschloss in einer knappen Abstimmung, ihren Leitzins bei 3,75 % zu belassen, wobei vier von neun Währungshütern eine Senkung befürworteten. Gouverneur Andrew Bailey deutete mögliche künftige Zinssenkungen an, sollten sich die Bedingungen verbessern, während Experten bereits für März mit Senkungen spekulieren. Die Inflationsrate im Vereinigten Königreich ist im Vergleich zu anderen G7-Staaten weiterhin hoch, was die vorsichtige Haltung beeinflusst.
Die Bank of England behielt ihren Leitzins in einer knappen Entscheidung bei 3,75 % bei, wobei vier von neun Entscheidungsträgern für eine Senkung gestimmt hatten. Gouverneur Andrew Bailey deutete an, dass im Laufe des Jahres weitere Zinssenkungen möglich seien, sollten sich die Bedingungen verbessern. Das Vereinigte Königreich sieht sich weiterhin mit einer hohen Inflation von 3,4 % konfrontiert, die doppelt so hoch ist wie die Inflationsrate in der Eurozone und damit die höchste unter den G7-Staaten darstellt. Experten von Barclays und Capital Economics prognostizieren mögliche Zinssenkungen im März oder April, abhängig von der Inflationsentwicklung.
Die Renditen britischer Staatsanleihen steigen aufgrund einer politischen Krise um Premierminister Keir Starmer stark an, der nach der Ernennung von Peter Mandelson zum US-Botschafter trotz dessen Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein mit wachsender Unbeliebtheit zu kämpfen hat. Die Krise hat Bedenken hinsichtlich der Stabilität der Finanzpolitik und möglicher Führungswechsel aufkommen lassen, wobei die Märkte eine Verschiebung hin zu einer lockereren Finanzpolitik befürchten, sollte Angela Rayner die Nachfolge von Starmer antreten.
Der Artikel untersucht die wachsenden Risiken von Finanzkriminalität im Zusammenhang mit Stablecoins, darunter deren Einsatz bei Cyberbetrug im industriellen Maßstab in Südostasien, die Umgehung von Sanktionen durch staatlich unterstützte Akteure und die schnelle Umwandlung gestohlener Gelder über dezentrale Börsen. Während der kriminelle Missbrauch zunimmt, betont der Autor, dass die Transparenz der Blockchain diese Risiken besser erkennbar macht als vergleichbare Aktivitäten im traditionellen Finanzwesen und bietet praktische Überwachungsansätze für Compliance-Teams und Regulierungsbehörden.
Die globalen Märkte entwickelten sich uneinheitlich: Der Schweizer SMI tendierte vorbörslich schwächer, während die asiatischen Märkte vom Ausverkauf an der Wall Street in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Ölpreise stiegen aufgrund der geopolitischen Spannungen im Zusammenhang mit den Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran, während Bitcoin auf 63.000 US-Dollar fiel. Technologieaktien, insbesondere Unternehmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz, standen aufgrund von Bedenken hinsichtlich Investitionskosten und Rentabilität unter Druck. Die europäischen Märkte zeigten sich vor den Signalen der EZB zur Geldpolitik zurückhaltend, und die Devisenmärkte verzeichneten nur geringfügige Schwankungen.

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