Geographie

Suchbegriff: Asien

Der Artikel analysiert, wie die jüngsten Kursrückgänge bei großen Technologieunternehmen wie Amazon, Alphabet, Apple und Nvidia trotz starker Gewinnzuwächse und hoher Investitionen in KI-Infrastruktur zu attraktiveren Bewertungen geführt haben. Er enthält detaillierte Angaben zu Gewinnberichten, Kurs-Gewinn-Verhältnissen und Marktreaktionen und beleuchtet sowohl Chancen als auch Risiken für Anleger.
Die Vereinigten Staaten und Indien haben sich auf einen vorläufigen Handelsvertrag geeinigt, der den monatelangen Stillstand beendet. Das Abkommen sieht vor, dass Indien den Kauf von russischem Öl einstellt, der zu US-Zöllen geführt hatte, und gleichzeitig seinen Markt für die meisten US-Industriegüter und einige Agrarprodukte öffnet. Indien wird mit einem Gegenzoll von 18 % auf Exporte in die USA konfrontiert sein und hat sich verpflichtet, über einen Zeitraum von fünf Jahren Energie, Flugzeuge und Technologie im Wert von 500 Milliarden US-Dollar aus den USA zu importieren. Beide Länder haben sich außerdem darauf geeinigt, nichttarifäre Handelshemmnisse anzugehen, nachdem ähnliche Abkommen mit anderen Handelspartnern geschlossen wurden.
Der geopolitische Dreikampf zwischen den USA, China und der EU um den Zugang zu Brasiliens riesigen Seltenerdvorkommen, den zweitgrößten Reserven weltweit, verschärft sich. Brasilien hat sich 700 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln für Seltenerdprojekte gesichert, die hauptsächlich aus westlichen Quellen stammen, da die Weltmächte versuchen, ihre Abhängigkeit von Chinas dominanter Position zu verringern. Die EU strebt gemeinsame Investitionsvereinbarungen an, während die USA erhebliche Mittel für bestehende Projekte bereitgestellt haben. Auch chinesische Konzerne bemühen sich aktiv um Zugang, was für Brasilien eine komplexe geopolitische Gratwanderung bedeutet, da es seine heimische Raffinerieindustrie ausbaut und gleichzeitig die weltweite Nachfrage nach diesen wichtigen Mineralien, die in den Bereichen erneuerbare Energien, Verteidigung und Elektronik verwendet werden, steigt.
Magdalena Martullo, CEO von EMS-Chemie, spricht über die Unternehmensleistung im Jahr 2025 mit gestiegenen Gewinnen trotz geringerer Einnahmen, kritisiert Trumps Politik als „nicht gut für Amerika” und hebt Chinas innovative Anwendungen ihrer Spezialkunststoffe in der Robotertechnologie hervor, wobei sie andeutet, dass Europa und die USA von den chinesischen Ansätzen lernen könnten.
Der Artikel untersucht die Unvorhersehbarkeit der globalen Währungsdominanz und argumentiert, dass historische Muster der Währungshegemonie (von Goldflorinen und Dukaten bis zum US-Dollar) keine konsistenten Regeln für die Vorhersage dessen liefern, was die derzeit dominierende Währung ersetzen wird. Während Ökonomen Faktoren wie große Binnenmärkte und stabile politische Verhältnisse identifiziert haben, machen historische Ausnahmen und einzigartige Währungssysteme Zukunftsprognosen nahezu unmöglich. Die Analyse legt nahe, dass weder China noch Europa eine dem Dollar ähnliche dominante Währung hervorbringen werden und dass sich das nächste Währungssystem wahrscheinlich grundlegend von den bisherigen unterscheiden wird.
Etwa 25 % der großen japanischen Unternehmen haben ihre Nettogewinnprognosen für das im März 2026 endende Geschäftsjahr angehoben, angetrieben durch den KI-Boom und Preissteigerungen. Unternehmen wie Square Enix, Central Japan Railway und Bandai Namco Holdings führen mit Rekordprognosen und profitieren von Faktoren wie dem Anstieg der Shinkansen-Fahrgastzahlen aufgrund des Tourismus und der Weltausstellung 2025 in Osaka, während sie gleichzeitig mit Herausforderungen durch US-Zölle konfrontiert sind.
Der DAX legte um fast 1 % zu und schloss bei 24.721 Punkten, womit er trotz anhaltenden Drucks auf Automobilaktien seine dreitägige Verlustserie beendete. Die deutschen Exportdaten zeigten im Dezember 2025 einen überraschenden Anstieg von 4,0 % gegenüber dem Vormonat, das größte Wachstum seit Oktober 2021, obwohl die Industrieproduktion stärker als erwartet zurückging. Die Markterholung folgte auf die Erholung der Technologieaktien an der Wall Street nach einer Woche mit AI-bezogenen Verkäufen.
Deutsche Exportunternehmen verlagern ihre Produktion zunehmend ins Ausland, da die Exporte in die USA und nach China aufgrund von Zöllen und lokaler Konkurrenz rückläufig sind. Während die Exporte nach Europa im Jahr 2025 ein Wachstum verzeichneten, bauen Unternehmen wie Lauda und Automobilzulieferer ihre lokalen Produktionsstätten in Schlüsselmärkten wie China und Indien strategisch aus, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und Wachstumsziele von über 15 % zu erreichen. Dieser Trend spiegelt eine allgemeine Verlagerung von traditionellen Exportmodellen hin zu Strategien für eine lokale Marktpräsenz wider.
Bitcoin hat einen schweren Einbruch erlebt, ist auf 65.000 US-Dollar gefallen und hat seit seinem Allzeithoch im Oktober 2025 mehr als die Hälfte seines Wertes verloren. Der Artikel nennt sechs Hauptgründe: das Scheitern der „digitalen Gold”-Erzählung von Bitcoin, die restriktive Geldpolitik unter dem voraussichtlichen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, der Ausverkauf von Technologieaktien, die Entschuldung des Marktes, die zu einer Abwärtsspirale führt, massive Abflüsse aus Bitcoin-ETFs und wachsende Befürchtungen, dass Quantencomputer die kryptografische Sicherheit von Bitcoin brechen könnten. Investoren erleben „extreme Angst”, ohne dass ein Ende in Sicht ist, was viele als den Beginn eines lang anhaltenden Krypto-Winters befürchten.
Schweizer Banken navigieren auf dem FuW Vision Bank Forum zwischen regulatorischer Sicherheit und digitaler Innovation. Während die Finma eine strengere Aufsicht und den Swiss-Finish-Regulierungsansatz verteidigt, treiben Banken wie Swissquote die KI-Transformation und das NextGen-Banking voran. Die Branche steht vor Herausforderungen durch die Deregulierung in den USA und den Wettbewerb durch Neobanken wie Revolut, während sie gleichzeitig versucht, die Wettbewerbsposition der Schweiz im Private Banking zu erhalten.

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